Grüner Tee Wirkung

Wirkung Grüntee 

Grüner Tee Wirkung

Grüner Tee Wirkung: Grüntee ist eines der besten Mittel zur Erhaltung der Gesundheit und wirkt bei über 60 Krankheiten. Wichtig sind Sorte und Zubereitung.

Grüntee BlattWirkungsschwerpunkte des grünen Tees

Grüner Tee, botanisch: Camellia Sinensis var. sinensis, wird seit fast 5.000 Jahren als eine der größten Heilpflanzen geschätzt. Es finden sich viele schriftliche Quellen, die belegen, dass grüner Tee im alten China und Japan lange zunächst fast ausschließlich aus medizinischen Gründen getrunken wurde. Die Wirkungen und Einsatzmöglichkeiten des grünen Tees sind derart vielfältig und umfassend, dass zu einer besseren Übersicht eine Gruppierung des Themas “Wirkung” notwendig ist:

  1. Wirkung auf die Gesundheit (Vorbeugung und Krankheiten),
  2. Das ideale Basis-Paket zur täglichen Grundversorgung, Vorbeugung und bei geschwächter Konstitution,
  3. Wirkungsschwerpunkte und Krankheiten mit spezifischen Sorten-Kombinationen
  4. Wirkung auf den Stoffwechsel, Leistungssteigerung (Denken und Sport) und Abnehmen.
  5. Anregende Wirkung (Verträglichkeit und Koffein)
  6. Nebenwirkungen und Risiken (z.B. Hemmung der Eisenaufnahme, Oxalsäure).
  7. Art und Weise der Zubereitung und ihre Wirkung.
  8. Wirkungsschwerpunkte der Grünteesorten.
  9. Einnahmeformen und Wirkung (Aufguss, Pulver, Grüntee-Extrakt).
  10. Inhaltsstoffe und ihre Wirkung.
  11. Teequalität und Wirkung.

In dieser Reihenfolge werden im Folgenden die aktuellen Erkenntnisse zu den einzelnen Punkten näher erläutert. 

1. Gesundheit: Vorbeugung und Heilwirkung durch grünen Tee

Grüner Tee wirkt nachweislich sehr gut vorbeugend gegen zahlreiche, auch sehr ernsthafte Krankheiten. Er besitzt im wesentlichen folgende Eigenschaften:

  • eines der stärksten Antioxidantien (neutralisiert freie Radikale),
  • wirkt stark entgiftend,
  • senkt den Cholesterinspiegel im Blut,
  • verbessert den Fettstoffwechsel,
  • beschleunigt die Fettverbrennung,
  • leistungs- und ausdauersteigernd,
  • verbessert die Insulinsensitivität und senkt damit das Risiko des Diabetes Typ 2,
  • hilft zur Vorbeugung bei verschiedenen Krebsarten, Arteriosklerose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen,

  • wirkt antientzündlich,
  • antiviral, antibakteriell, antimykotisch,
  • anti-angiogenetisch (hilft die Nährstoffversorgung von Tumoren zu unterbinden),
  • immunstärkend,
  • antihypertensiv,
  • gegen Karies,
  • verdauungsfördernd,
  • entsäuernd (basisch),
  • uvm.


Wirkung abhängig von Sorte, Qualität und Zubereitung

Die Wirkungen des grünen Tees hängen naturgemäß von der Zusammensetzung und Konzentration der Inhaltsstoffe ab. Da sich die einzelnen Sorten an Grüntee recht stark voneinander unterscheiden, weisen sie auch unterschiedliche Wirkungsschwerpunkte auf. Dabei spielt die jeweilige Qualität des Tees eine große Rolle. Bessere Qualitäten besitzen – in Laboranalysen nachgewiesen – deutlich höhere Wirkstoffkonzentrationen und sind vor allem harmonischer. Da die meisten wissenschaftlichen Studien sich vor allem mit den Catechinen des Grüntees beschäftigen, ist manchmal der Eindruck entstanden, man müsse nur möglichst viel des Hauptcatechins EGCG aufnehmen, d.h. eine besonders starke catechinhaltige Grünteesorte wählen und auch die Zubereitung daraufhin optimieren. Dieser Ansatz führt aber meist in die Irre. Denn nur für bestimmte Erkrankungen gilt, dass hohe Catechindosierungen wichtig sind, ansonsten können sie den Körper sogar belasten.  Gute Grünteequalitäten versorgen den Körper in Form eines normalen Aufgusses und bei moderater Zubereitung bereits mit absolut ausreichenden und förderlichen Catechin-Mengen. Es sollte also der Anwendungsfall bei der Auswahl und Zubereitung der Tees im Vordergrund stehen. Für die meisten Fälle reicht eine bestimmte Kombination von Grundsorten als Tee aus und stellt sogar das gesundheitliche Optimum dar (siehe übernächster Absatz, “Das Grüntee-Gesundheitspaket”).

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Bioverfügbarkeit der Polyphenole und ihre Aufnahmemenge. Diese hängen stark von der Form der Einnahme (Pulver, Aufguss, Kapseln etc.), von der Zubereitung (Temperatur, Ziehzeit, Dosierung, etc.), aber auch von begleitenden Faktoren wie z.B. der Hemmung oder Förderung der Aufnahme durch andere Stoffe ab (z.B. Milch und Zitrone und Catechine). Zum Thema Zubereitung finden Sie weiter unten im Artikel nähere Informationen.

Nicht nur einzelne Inhaltsstoffe, sondern Kombination und Wechselwirkung sind entscheidend

Um mit dem grünen Tee erfolgreich arbeiten zu können, ist vor allem wichtig zu verstehen, dass sich ein Gutteil seiner besonderen Wirkung nicht durch die einzelnen Inhaltsstoffe ergibt, sondern durch deren komplexe Wechselwirkung untereinander und in Kombination mit verschiedenen Sorten. Dies zeigten Studien, die beispielsweise die besonders positive Komplexwirkung des Koffeins zusammen mit der Aminosäure L-Theanin feststellten, oder Studien, die aufzeigen, dass die Wirkung bestimmter Catechine in Kombination effektiver ist, als die Einnahme einzelner Catechine. Dementsprechend lohnt es sich für seinen individuellen Anwendungszweck mit den einzelnen Sorten, Qualitäten und Kombinationen sowie der besten dafür geeigneten Zubereitung zu beschäftigen. Das heisst aber auch, dass die Wirkung des grünen Tees erst zur vollen Blüte kommt, wenn man die verschiedenen Sorten über den Tag und die Woche verteilt ganz gezielt auswählt und miteinander kombiniert.

2. Das ideale Grüntee-Basis-Paket für die Gesundheit

Eine der am häufigsten gestellten Fragen zum grünen Tee ist zum einen, welche Teekombination aufgrund der Inhaltsstoffe für bestimmte Krankheiten am dienlichsten ist und zum anderen, welches die beste Grundversorgung und tägliche Vorbeugung sowie die beste Kombination für leichte Krankheiten und eine geschwächte Konstitution, kurz das beste umfängliche Grüntee-Gesundheitspaket sei. Die erste Frage ist dabei als allgemeine Orientierung für jede einzelne Krankheit individuell zu beantworten, siehe dazu den nächsten Punkt 3.

Grüner Tee Basis-Paket für die Gesundheit

Zur täglichen Grundversorgung als Vorbeugung, bei leichten Krankheiten, geschwächter Konstitution aber auch zur Verbesserung der Fitness, des Stoffwechsels und dem Erreichen eines Idealgewichts hat sich nachfolgendes Basispaket sehr bewährt, dass aus den 3 wichtigsten Grünteesorten Gyokuro, Sencha und Bancha besteht und bei dem sich die Inhaltsstoffe und die Wirkungsschwerpunkte der Sorten über den Tag extrem gut ergänzen. Auch der Koffeingehalt ist in diesem Paket für einen Erwachsenen als sehr gesundheitsförderlich einzustufen, da viel verträglicher als beim Kaffee, durch Aminosäuren (L-Theanin) gepuffert und an Gerbstoffe gebunden sowie mit insgesamt etwa 210mg pro Tag bei empfohlener Zubereitung von 55°C und 2 Minuten Ziehzeit (für Gold-Qualität / Super Premium) noch deutlich selbst unter der kritischen Grenze von 300mg für ungepuffertes Koffein liegend. Zum Vergleich: 2 Tassen Robusta-Kaffee besitzen etwa 230mg Koffein, jedoch völlig ungepuffert ohne L-Theanin und Gerbstoffe. An Tagen an dem man dann eine Portion Matcha ergänzt, wird man man bei 2 Bambusspatel dann etwa 68mg Koffein und bei 4 Bambusspatel etwa 136mg Koffein zusätzlich einnehmen. 

  1. Täglich eine Portion Gyokuro, Sencha und Bancha (Basispaket),
  2. Idealerweise ergänzt 2-4 x die Woche durch Matcha (Basispaket + Matcha).
Gyokuro (morgens)
Gyokuro (morgens)
Sencha (mittags)
Sencha (mittags)
Bancha (abends)
Bancha (abends)
Matcha (2-3 x pro Woche)
Matcha (2-4 x pro Woche, morgens bis nachmittags)

Die Erfahrung hat gezeigt, dass es viel weniger effektiv wäre, anhand des in der Tabelle unten genannten Wirkungsschwerpunkts nur einen einzelnen passenden Tee herauszusuchen. Die Kombinationswirkung der 3 bzw. 4 verschiedenen Sorten des Basispakets unterstützt massiv den positiven Effekt auf die einzelne Thematik sowie auch auf den Gesamtorganismus und den allgemeinen Zustand. Viele Gesundheitsstörungen basieren auf sehr komplexen Ursachenzusammenhängen, so dass es aus Sicht der naturheilkundlichen und ganzheitlichen Sicht wichtig ist, möglichst alle Ursachen zu erfassen und – soweit möglich – schonend und harmonisch zu beheben. Die Reihenfolge der empfohlenen Einnahme des Basis-Pakets berücksichtigt dabei auch den Koffeingehalt bzw. die Verträglichkeit und die allgemeine Aufnahmefähigkeit der jeweiligen Inhaltsstoffe durch den Körper.

Grüntee-sorteWann?Catechine / EGCGAmino-säuren / TheaninKoffeinMineral-stoffe u. Spuren-elementeWirkungsschwerpunkte
Gyokuromorgens+/+++++++++++Nieren, Gehirn, Herz-/Kreislauf, Atmung, Lungen, Bronchien, Nerven, Wasserhaushalt, Lymphsystem, Hormonsystem, Blase, Zuckerstoffwechsel, Wirbelsäule, Rückenmark, Dünndarm
Sencha (1. Ernte)mittags+++++/+++++/++++++Stoffwechsel, Abnehmen, Fett- u. Eiweißstoffwechsel, Blut, Venen, Arterien, Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse, Immunsystem, Temperaturregelung, Magen
Banchaabends+/++++++++Gegen Übersäuerung, Darmflora, Dickdarm, Milz, Mineralstoffe, Prostata, Geschlechtsorgane, Haut, Kopfhaut, Nase, Ohren
       
Matcha2-4 x pro Woche, morgens bis nachmittags+/++++++++++++Detox/Entgiftung, Antioxidans, Augen, Abnehmen/Idealgewicht, Stoffwechsel, Vitamine, Leistung, Ausdauer, Gehirn

Anmerkung: Die aufgeführten Mengen an Inhaltsstoffen hängen stark vom einzelnen Tee und seiner Qualität ab. Die Tabelle bezieht sich auf hohe Qualitäten (ab Super Premium / Gold). Die Mengen der Inhaltsstoffe des Matcha sind durch den Verzehr des gesamten gemahlenen Teeblatts absolut als viel höher zu betrachten, als dies beim Teeaufguss der Blätter der Fall ist.

Basis-Paket wirkt auf den gesamten Organismus

Betrachtet man die aufgeführten Wirkungsschwerpunkte der o.g. drei wichtigsten Grünteesorten, so ist auffällig, dass man mit Ihnen grundsätzlich den gesamten Organismus abdeckt, und dass auf sehr schonende und trotzdem effektive Weise. Verbesserungen des allgemeinen Gesundheitszustands stellen sich bei regelmäßiger Einnahme meiner Erfahrung – je nach Konstitution und vorliegenden Problemen – zwischen wenigen Wochen und einigen Monaten ein. Ich habe dazu schon die erstaunlichsten Erfahrungsberichte erhalten und bin immer wieder von der kraftvollen und doch sanften Wirkung des grünen Tees überrascht.

Matcha ist eine äußerst wichtige Ergänzung

Die Ergänzung durch das Matcha ist aufgrund seiner besonderen Eigenschaften und Einnahme als äußerst wichtig für die Gesundheit und als Ergänzung des Basispakets zu betrachten. Beim Matcha verzehrt man in Form des gemahlenen Teeblatts alle Inhaltsstoffe in voller Höhe und nicht nur diejenigen, die beim Aufguss der Teeblätter in das Wasser gelangen. Matcha liefert entsprechend bei vielen Inhaltsstoffen eine wesentlich größere absolute Menge, als dies bei den Aufgüssen der Teeblätter der Fall ist. Das edle Grünteepulver gilt unter anderem als eines der besten und wirksamsten Mittel zur Entgiftung des Körpers und als das stärkste Antioxidans. In einer Gesellschaft, deren Umwelt, Wasser und Nahrungsmittel stark durch Toxine und andere Schadstoffe belastet ist, kann die regelmäßige Einnahme von Matcha nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Zugleich ist jedoch zu bedenken, dass das Mobilisieren der Gifte im Körper nicht alleine löst, sondern dass diese auch dann unbedingt schnell von den Ausscheidungsorganen hinaus befördert werden müssen. Dazu ist es unabdingbar, den Nieren durch den Gyokuro, der Leber durch den Sencha und dem Darm durch den Bancha eine grundlegende Unterstützung zukommen zu lassen. Auch hier ist also die Gesamtkombination von großem Vorteil.

Aufgrund der wesentlich höheren absoluten Mengen der Inhaltsstoffe sollte das Matcha in der Regel nicht mehr als 2 bis 4 x pro Woche verzehrt werden, da es ansonsten den Körper belasten könnte. Die Zubereitung des Matchas sollte auf traditionelle Weise in der Matchaschale (Chawan) mit 70-80°C heissem Wasser erfolgen (je nach Qualität). Dabei ist ein spezieller Matchabesen aus Bambus (Chasen) von großer Hilfe und der Erfahrung nach sogar als unabdingbar anzusehen, um ein schmackhaftes Matcha zu erhalten. Zusätzlich ist es sehr gesund, Matcha unerhitzt in einen Shake oder in einen Smoothie zu geben und so etwa weitere 1-2 x pro Woche das Teepulver (unerhitzt) zu sich zu nehmen.

Für besonders Gesundheitsbewusste bieten sich zusätzlich weitere Grünteesorten an (Komplettpaket)

Neben den vier wichtigsten Grünteesorten Gyokuro, Sencha, Bancha und Matcha existieren noch weitere Sorten, die über ganz spezifische und vorteilhafte Wirkungen und Inhaltsstoffe verfügen. Im wesentlichen handelt es sich um die Sorten Sencha Fukamushi (tiefgedämpft), Shincha (wie Sencha, jedoch erster Frühlingstee – als Frühsommerkur vorteilhaft), Kabusecha (Halbbeschattung), Karigane vom Gyokuro und Karigane vom Sencha (Stängeltee mit kaum Koffein und viel Aminosäuren), Genmaicha (mit geröstetem Reis zur inneren Wärmung an Winterabenden, teilweise auch mit Matcha vermischt), Benifuuki-Pulver (spezielle Catechine) und Sencha-Pulver (besonders kräftig).

Wer sich seiner Gesundheit richtig etwas gönnen möchte, der wird sich auch diese Sorten als Komplettpaket kaufen und in seinen Grüntee-Wochenplan einbauen. Dabei sind die Kosten in Summe nicht höher, da die einzelnen Tees entsprechend weniger häufig konsumiert werden. Die Erfahrung zeigt, dass die spezielleren Wirkungsschwerpunkte dieser Tees die Wirkung des Basispakets nochmals signifikant übertreffen und zudem eine wichtige gesundheitliche und geschmackliche Abwechslung bringen.

Shincha (erster Frühjahrstee) als Frühsommerkur

In Japan wird die allererste Grüntee-Ernte des Jahres namens Shincha für seine besonderen Inhaltsstoffe und einen unvergleichlichen Geschmack besonders hoch geschätzt. Im Prinzip handelt es sich um einen Sencha, nur dass ausschließlich die ersten und zartesten Blätter des Jahres Verwendung finden und der Tee auf schnellstmöglichen Wege zum Konsumenten gebracht wird. Jedes Jahr gibt es einen unglaublichen Ansturm auf die Händler und die Preise erreichen teilweise außerordentliche Höhen. Die guten Shinchas sind dann meist auch schnell ausverkauft. Shincha ist der ideale Tee für eine Frühsommerkur, für die Monate Mai bis Juli.  

Im Sommer bietet sich auch Mizudashi (Kaltwassertee) an

Mizudashi ist eine in Japan in den heißen Sommern sehr häufig getrunkene Grünteesorte. Sie wird speziell dafür gefertigt, möglichst viele Inhaltsstoffe bei Ziehen im kalten Wasser (Glaskaraffe im Kühlschrank) abzugeben. Zwar erreicht ein solcher Teeaufguss nicht die Werte eines heißen normalen Aufgusses, doch besitzt er eine überaus erfrischende Wirkung und Geschmack für den Sommer und kann länger gelagert sowie für unterwegs mitgenommen werden. Den heißen Teeaufguss sollte man hingegen kurz nach der Zubereitung trinken, da sonst wichtige Inhaltsstoffe degenerieren. 

Einzelne Inhaltsstoffe (Catechine, EGCG, L-Theanin) nur in moderaten Mengen

Entgegen der häufig kursierenden Meinung, man sollte möglichst hohe Dosen der wertvollen Inhaltsstoffe des grünen Tees zu sich zu nehmen, ist meine Erfahrung diesbezüglich anders. Es kommt vielmehr im Regelfall auf das Erreichen einer gerade ausreichenden Menge an Catechinen (insbesondere EGCG) und Aminosäuren (insbesondere L-Theanin) an. Zudem spielt die Regelmäßigkeit eine wichtige Rolle und die richtige Kombination über den Tag verteilt. Dies setzt im Körper einen viel besseren und harmonischen Reiz und reicht in der Regel völlig aus, ja wirkt sogar effektiver. Das Gleiche gilt auch für fast alle anderen Inhaltsstoffe im Tee. Das o.g. Basispaket liefert bereits einen relativ hohen Wert der einzelnen Stoffe und stellt keineswegs eine zu unterschätzende Menge an sekundären Pflanzenstoffen dar. Sie reicht für die meisten Anwendungen aus.

Berichte von Studien und Krankenberichten zur Einnahme hoher Mengen an EGCG sollten unter dem Licht der jeweiligen Studienzwecke und des Schweregrades einer Erkrankung analysiert werden. Für bestimmte Krankheiten ist es absolut förderlich und wichtig, höhere Mengen und bestimmte Arten an Catechinen zu sich zu nehmen. Mehr dazu im nächsten Punkt 3. Für die tägliche Grundversorgung im Basispaket gilt dies jedoch nicht.

Grüntee-Pakete für Schwangere, Koffeinsensible, Kinder und bei Erkrankungen

Nicht für jeden Menschen ist das o.g. Grüntee-Basispaket ausreichend verträglich und von Vorteil. Menschen mit signifikanten Erkrankungen (siehe nächster Punkt 3.) und bei Einnahme von solchen Medikamenten, die mit dem grünen Tee in Wechselwirkungen treten, sollte eine spezielle Teekombination gewählt und diese vorab mit dem behandelnden Arzt oder Heilpraktiker abgesprochen werden. Des Weiteren sollten stark koffeinsensible Menschen, Schwangere, Kinder und Säuglinge eine mildere oder gar koffeinarme Grüntee-Kombination zu sich nehmen. Dies sind insbesondere die Stängeltees Karigane vom Gykuro, Karigane vom Sencha und ggf. der 2-3 Jahre gealterte Sannenbancha. Alternativ eignet sich auch der komplett koffeinfreie grüne Rooibostee aus Südafrika, da er ebenfalls über ein signifikantes Antioxidationspotenzial verfügt. 

Wirkung chinesischer grüner Tee versus japanischer grüner Tee

Es fällt auf, dass die Empfehlungen des Basis-Pakets oben nur japanische Grünteesorten enthalten. Der am Markt am meisten erhältliche grüne Tee stammt aber aus China, Indien, Sri Lanka und Afrika. Diese Empfehlung basiert einfach darauf, dass diese japanischen Tessorten schonend gedämpft, während die meisten anderen grünen Tees in der Pfanne erhitzt oder geröstet werden. Die schonende Dämpfung besitzt einen extremen Vorteil im Erhalt der Wirksamkeit vieler Inhaltsstoffe. Es existieren aber auch Tees aus den genannten Ländern, die auf eine weitere Art hergestellt wurden, nämlich durch das sogenannte “Backen” oder durch Sonnen- und Lufttrocknung (wie beim weißen Tee). Das Backen ist zwar weniger schonend als die Dämpfung, erzielt aber immer noch akzeptable Ergebnisse in gesundheitlicher Sicht. Die Sonnen-/Lufttrocknung – vor allem weißer Tees – bringt ganz eigene sehr vorteilhafte Wirkungen des Tees hervor. Obwohl von den Klima- und Bodenvoraussetzungen her, Länder wie China, Indien und Sri Lanka häufig einen Vorteil gegenüber japanischen Teefarmen besitzen, ist meine Erfahrung, dass die meisten japanischen Tees durch ihre perfektionierte Verarbeitung ein wesentlich besseres gesundheitliches Ergebnis erzielen.

Radioaktive Belastung des japanischen grünen Tees seit Fukushima?

Die Sorge vieler Konsumenten um eventuell radioaktiv belastete grüne Tees aus Japan ist groß und auf den ersten Blick nachvollziehbar. Fakt ist aber, dass mir in Gesprächen mit zwei der vier größten in Deutschland auf Teeanalysen spezialisierte Labore immer wieder genannt wurde, dass man keinerlei erhöhte Belastungen in sämtlichen Teeproben aus Japan finde. Zudem gilt, dass die meisten guten Teefarmen Japans sehr weit und in entgegengesetzter Windrichtung von Fukushima entfernt liegen. Regionen, die näher an Fukushima liegen, dürfen nicht ohne Labortest exportieren bzw. in Deutschland eingeführt werden. Der Zoll inspiziert hiervon jede gewerbliche Einfuhr. Zudem werden immer wieder Stichproben aus allen Einfuhren entnommen, durch die man sehr schön eine Frühwarnung einer möglichen Belastung ganzer Regionen erkennen könnte, um im kritischen Fall dann das Netz an Kontrollen enger zu ziehen. Wer trotzdem misstrauisch belibt, der sollte von solchen Händlern in Deutschland kaufen, die die eingeführten Chargen in einem deutschen Labor testen lassen und den Prüfbericht veröffentlichen. Für viele Händler stellt dies natürlich eine erhebliche Kostenbelastung dar. Der Standard-Labortest prüft auf einen Wert von 50 Bequerel, wobei der amtliche Grenzwert sogar 500 Bequerel vorsieht. Meine Erfahrung mit dem Thema ist also, dass bislang glücklicherweise keine Probleme mit Radioaktivität in Deutschland aus japanischen Tees auftreten.

Pestizide, Herbizide und Glyphosat auch im Bio-Tee

Vielmehr sollte man sich hingegen für die Belastung der Tees mit Pflanzenschutzmittel und Mineralölen interessieren! Dies gilt vor allem für grüne Tees aus China, Indien, Sri Lanka und Afrika, aber auch für billige Qualitäten aus Japan. Immer wieder sind solche Tees deutlich zu hoch belastet. Leider gilt dies eben auch für zertifizierte Bio-Tees. Bei diesen spielt insbesondere das Breitbandherbizid Glyphosat eine große Rolle, da es sich um eines der verbreitesten Mittel weltweit handelt (auch in europäischen Landwirtschaft), aber nicht in der üblichen Multi-Methode gemessen werden kann. Ein Test auf Glyphosat muss gesondert vorgenommen werden und ist sehr kostenintensiv. Entsprechend wenige Labortests werden von Händlern hierzu veröffentlicht. Spricht man zu diesem Thema mit den führenden Laboren weltweit, dann handelt es sich um ein ernstzunehmendes Problem, für das sich der Konsument auch gerade bei Bio-Tees interessieren sollte.    

Zubereitung entscheidend für die Wirkung des Grüntees

Ein ganzes Kapitel für sich stellt der Effekt der Zubereitung auf die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe im grünen Tee dar. Je länger die Ziehzeit und Temperatur, desto mehr lösen sich die wichtigen Inhaltsstoffe, wie insbesondere die Catechine, in das Teewasser. Gleichzeitig geraten aber auch vermehrt solche Stoffe in den Aufguss, die ab einer bestimmten Menge wenig willkommen sind, wie bestimmte Gerbstoffe und das Koffein. Zudem wirkt eine höhere Temperatur nachteilig auf viele vorteilhafte Stoffe, wie bestimmte Fette, Vitamine, Aminosäuren und Öle aus. Der Erfahrung nach kann für die meisten grünen Tees in der täglichen Grundversorgung mit dem Basispaket von einem Optimum von 50-60°C (je nach Qualität) und einer Ziehzeit von 2 Minuten mit einem einmaligen Aufguss ausgegangen werden. Auch die Nutzung der richtigen Utensilien, z.B. ein Teesieb mit der richtigen Filtergröße oder einer japanischen Teekanne mit eingebautem Sieb (Kyusu) spielt eine nicht unerhebliche Rolle. Weitere Details und Links finden sich unten in Punkt 7.    

Ausreichend frisches Wasser ist wichtig für die vorteilhafte Wirkung

Abschließend zu diesem Kapitel noch einen wichtigen Hinweis für die Wirkung des Grüntees: Es sollte in jedem Fall darauf geachtet werden, dass ausreichend viel frisches, stilles Wasser täglich getrunken wird. Dies ist unter anderem dazu wichtig, um die durch den grünen Tee regelmäßig anfallenden Entgiftungsprodukte aus dem Körper zu fördern. Als Grundregel gilt, dass täglich mindestens etwa 30ml Wasser pro Körpergewicht (bei 70 kg als etwa 2,1l) frisches Wasser getrunken werden sollte. Bei Erkrankungen und starken Entgiftungen kann der Wasserbedarf darüber hinaus aber deutlich ansteigen. Nimmt man nicht ausreichend Wasser zu sich, kann sich der vorteilhafte Effekt des grünen Tees sogar nachteilig auswirken.

3. Wirkungsschwerpunkte und Krankheiten

Studien zur Wirkung des grünen Tees

Seit den 1970er Jahren vorwiegend in Japan und seit den 1990er Jahren zunehmend auch in den USA und Europa wurde die Wirkung des grünen Tees in mehr als 2.000 wissenschaftlichen Studien untersucht und zahlreiche neue Untersuchungen kommen ständig hinzu. Es liegen also mittlerweile sehr viele Informationen zu der Wirkung des Grüntee bei einer großen Zahl verschiedener Krankheiten und zur Gesundheit allgemein vor. Das Ziel dieses Beitrags ist es, die Studienergebnisse zu den einzelnen Themen zusammenzufassen, zu erläutern und dem interessierten Leser so besser zugänglich zu machen.

Grüner Tee unterstützt bei mehr als 60 Krankheiten

Eine japanische Studie berichtet davon, dass der grüne Tee bei über 60 Krankheiten helfen und über 20 Krankheiten sogar heilen könne. Die persönliche Erfahrung zeigt sogar, dass er bei einer noch deutlich größeren Zahl an Problemen helfen kann und zumindest deutlich unterstützend wirkt. Bei Krankheiten mit sehr schweren oder komplexen Ursachengeschehen sollte man davon aber absehen, diese alleine durch den Verzehr von Grüntee in den Griff  bekommen zu wollen. Es gilt hier wie bei allen Krankheiten: Diese sollten vom Arzt oder Heilpraktiker gründlich diagnostiziert und umfassend behandelt werden. Der grüne Tee kann dabei sehr förderlich sein, aber eine Einnahme sollte mit dem Behandler abgesprochen werden, schon alleine wegen der etwaigen Wechselwirkungen mit Medikamenten. 

  • Vorbeugen u. leichte Krankheiten: Basis-Paket,
  • Intensives Vorbeugen u. leichte Krankheiten: Komplett-Paket,
  •  
  • Abnehmen (Übergewicht),
  • Abnehmende Sehkraft,
  • ADHS (Hyperaktivität),
  • Adipositas (Fettleibigkeit),
  • AIDS,
  • Akne,
  • Altersweitsichtigkeit (Presbyopie),
  • Allergien, Heuschnupfen,
  • Altersbedingte Makuladegeneration (AMD),
  • Alzheimer Erkrankung, Demenz,
  • Amenorrhoe (Ausbleiben der Menstruation),
  • Anämie,
  • Antrum-Gastritis (bakteriell),
  • Arteriosklerose,
  • Arthritis,
  • Arthrose,
  • Asthma bronchiale,
  • Augenbrauen Haarausfall,
  • Benigne Prostatahyperplasie,
  • Bindehautentzündung (Konjunktivitis),
  • Blasenentzündung (Cystitis),
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Bulimie,
  • Burn Out Syndrom,
  • Chemotherapie Unterstützung,
  • Cholesterin zu hoch,
  • Chronisch obstruktive Lungenentzündung (COPD),
  • Colitis ulcerosa,
  • Depressionen,
  • Diabetes mellitus Typ 1,
  • Diabetes mellitus Typ 2,
  • Divertikulitis und Divertikulose Darm,
  • Eisenmangel,
  • Ekzeme Haut,
  • Erektionsstörung, schwache Libido,
  • Darm-Gesunderhaltung,
  • Dickdarmentzündung und -probleme,
  • Dünndarmentzündung und -probleme,
  • Durchblutungsstörungen,
  • Durchfall (akute Diarrhoe),
  • Durchfall (chronische Diarrhoe),
  • Erkältung,
  • Entzündungen,
  • Fieber, 
  • Fibromyalgie,
  • Fingernägel brüchig,
  • Fructoseintoleranz,
  • Gallensteine (Cholelithiasis),
  • Gastritis,
  • Gedächtnisstörungen,
  • Gereizter Magen,
  • Gerstenkorn Auge (Hordeolum),
  • Gicht,
  • Glutenintoleranz,
  • Grauer Star (Katarakt),
  • Grippe,
  • Haarausfall,
  • Haare brüchig,
  • Hämorrhoiden,
  • Hagelkorn Auge (Chalazion),
  • Halsschmerzen,
  • Hangover, Abbau von Alkohol,
  • Hauterkrankungen (Dermatitis),
  • Hepatitis (alle Typen),
  • Herzerkrankungen,
  • Herzinfarkt,
  • Herzinsuffizienz, Herzstärkung,
  • Herzrhythmusstörungen,
  • Hirnblutung,
  • Hormonstörungen,
  • Husten,
  • Immunsystem geschwächt,
  • Infektionen (Bakterien, Viren, Protozoen),
  • Karies,
  • Kinderlosigkeit, Fruchtbarkeitsstörung,
  • Konzentrationsprobleme,
  • Kopfschmerzen,
  • Krampfadern (Varizen),
  • Krebs,
    • Augentumor
    • Bauchspeicheldrüsenkrebs,
    • Blasen- und Nierenkrebs,
    • Blutkrebs, Leukämie,
    • Bronchialkarzinom,
    • Brustkrebs, Mammakarzinom,
    • Darmkrebs Dickdarm,
    • Darmkrebs Dünndarm,
    • Eierstockkrebs, Gebärmutterkrebs,
    • Gehirn, Kopfbereich,
    • Hautkrebs,
    • Leberkrebs, Gallenkrebs,
    • Lungenkrebs,
    • Lymphkrebs,
    • Myome, Sarkome,
    • Prostatakrebs,
    • Scheidenkrebs,
  • Lactoseintoleranz,
  • Leberanregung, Lebertonikum,
  • Leberentzündungen,
  • Leberentgiftung,
  • Lebersteine, Lebergries,
  • Leberzirrhose,
  • Leistungssteigerung (Denken und körperlich),
  • Magenreizung,
  • Magenschleimhautentzündung (Gastritis),
  • Magersucht,
  • Mandelentzündung,
  • Mangelernährung,
  • Migräne,
  • Milz: Anregung und Entgiftung,
  • Mittelohrentzündung (Otitis Media),
  • Neurodermitis,
  • Nierenentzündung und -probleme,
  • Migräne,
  • Multiple Sklerose (MS),
  • Nackenschmerzen,
  • Nahrungsmittelallergie,
  • Nebennierenunterfunktion,
  • Neurodermitis, atopisches Ekzem,
  • Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
  • Nierenentzündung, Nierenschwäche,
  • Nierensteine
  • Leber- und Gallengries und -steine,
  • Oligomenorrhoe (zu seltene Menstruation),
  • Osteoporose,
  • Parkinson,
  • Parodontose,
  • Pilzinfektionen (Mykosen),
  • Prämenstruelles Syndrom (PMS),
  • Prostataentzündung,
  • Psoriasis,
  • Raucherentwöhnung, Raucherentgiftung,
  • Rekonvaleszenz (nach schweren Krankheiten),
  • Reflux Oesophagitis,
  • Rheuma, rheumatische Beschwerden,
  • Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose),
  • Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose,
  • Schlafstörungen, körperliche Ursachen,
  • Schlafstörungen, psychische Ursachen,
  • Schlaganfall,
  • Schnupfen,
  • Schwindel,
  • Sorbitintoleranz,
  • Sport (Leistungssteigerung, Regeneration und Versorgung),
  • Stoffwechselprobleme,
  • Strahlenunfälle,
  • Strahlentherapie bei Krebs Unterstützung,
  • Stress (körperlich und psychisch),
  • Struma,
  • Thrombose,
  • Thyreoiditis-Basedow,
  • Thyreoiditis-Hashimoto,
  • Tinnitus, Hörsturz,
  • Toxine, Schadstoffbelastungen,
  • Übersäuerung (saures Milieu),
  • Untergewicht,
  • Verdauungsstörungen nach dem Essen,
  • Verstopfung (Obstipation),
  • Vitaminnmangel,
  • Wassereinlagerungen,
  • Wechseljahresbeschwerden,
  • Zahnfleischentzündungen.

Herz-Kreislauf-Krankheiten

Gemäß zahlreichen Studien hilft Tee und vor allem der reich an Flavonolglykosiden befindliche grüne Tee vorbeugend gegen Arteriosklerose, Schlaganfälle, Myokard-Infarkt und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Durch den Teekonsum verbessern sich bei ausreichender Menge die Reaktionsfähigkeit der Blutgefäße und die Elastizität der Arterien. Er reduziert außerdem den Blutdruck.

Grüner Tee bei Herz-Kreislauf-Krankheiten

Krebs

Viele Studien haben aufgezeigt, dass Tee und vor allem grüner Tee, bei einer großen Reihe von Krebsarten vorbeugend wirkt. In Tierversuchen zeigte der Tee auch eine starke Wirkung gegen ausgebrochene Krebserkrankungen. Dazu zählten wichtige Krebsarten wie Magenkrebs, Hautkrebs, Brustkrebs, Prostata- und Lungenkrebs. Studien an Mäusen zeigten, dass grüner und weißer Tee auf Darmkrebs-Erreger hemmend wirkten und deren Zellvermehrung verlangsamte. Bei spezifischen Krebsarten, wie Krummdarmkrebs, war der weiße Tee sogar noch wirksamer als der grüne Tee. Die Inhaltsstoffe des grünen Tees wirken günstig gegen den Krebs auf verschiedensten Ebenen: Hemmung des Tumorwachstums, Verringerung der Resistenz der Krebszellen, Unterstützung der Zellteilungshemmung, Einschränkung der Angiogenese (Versorgung der Krebszellen), Einschränkung der Streuung und vorteilhafte Wirkungen gegen DNA-Schäden und auf Tumormarker. Der Beitrag Grüner Tee und Krebs liefert umfangreiche Informationen zum Thema.

Stoffwechsel und Abnehmen

Mehrere wissenschaftliche Studien zeigten, dass die (ausreichende) Einnahme von grünem Tee den Fettstoffwechsel verbessert, die Fettverbrennung beschleunigt, den Grundumsatz erhöht und damit auch das Abnehmen begünstigt. Der Tee verbessert auch die Insulinsensitivität und senkt somit das Risiko von Diabetes mellitus Typ 2.

Chronische Krankheiten

In zahlreichen Studien finden sich Hinweise darauf, dass eine große Zahl chronischer Krankheiten, wie Asthma, Parkinson und Alzheimer, durch die Einnahme der Tee-Polyphenole später auftreten. Die Tee-Polyphenole des grünen Tees wirken auch antientzündlich durch Modulation der Eicosanoid-Biosynthese und antiviral durch Hemmung der Transkriptase. 

Antioxidantien

Die hohe antioxidative Kraft des grünen Tees wird vor allem auf den hohen Gehalt der Polyphenole zurückgeführt. Diese sind in der Lage freie Radikale einzufangen und so vor ihrer schädlichen Wirkung auf die Stoffwechselprozesse zu schützen. Untersucht wurden auch ihre Wirkungen als Schutz vor bestimmten Hauterkrankungen, die durch das Sonnenlicht ausgelöst, oder verschlimmert werden. Die Polyphenole schützen gegen die UV-Strahlen und reduzieren den verbundenen Stress in der Haut. Die japanische Sorte Matcha gilt als Lebensmittel mit dem größten ORAC-Wert (Oxygen Radical Absorption Capacity), der Messeinheit für die antioxidative Fähigkeit. 

Polyphenole im Grüntee

Übersäuerung – Gicht, Arthrose, Arthritis

In der Naturheilkunde wird sowohl der Gicht (Harnsäurekristalle, die sich in den Gelenken ablagern), der Arthrose (Verhindern der optimalen basischen Versorgung der Gelenkknorpel), als auch der Arthritis (zusätzliche Gewebereizung durch überschüssige Säuren) eine Übersäuerung des Körpers als Ursache oder zumindest als sehr förderlicher Faktor nachgesagt.  Das regelmäßige Trinken von grünem Tee kann hier auf zweierlei Arten vorbeugen, oder eine Heilung unterstützen: 1. Grüner Tee, vor allem die japanische Sorte Bancha, wirkt stark entsäuernd (“Entsäuerungstee“) und kann auch im Gegensatz zu manchen herkömmlichen Basenpräparaten intrazellulär entsäuern, gelangt also auch in das Zellinnere. 2. Die Inhaltsstoffe des grünen Tees wirken förderlich für den gesamten Stoffwechsel und unterstützen die Nieren sowie die Ausscheidung harnpflichtiger Substanzen. Hier ist eine Kombination der Sorten Sencha und Gyokuro als Hauptversorgung und eine Ergänzung durch Bancha, Karigane, Benifuuki-Pulver und Matcha sinnvoll.

Schnupfen, Erkältung, Grippe

Grüner Tee bei Schnupfen oder ErkältungDie antibakteriellen und antiviralen Eigenschaften des grünen Tees wurden in verschiedenen Studien untersucht. Die Tee-Polyphenole hemmen die Transkriptase und wirken antiviral. Bei einem Schnupfen, Erkältung, leichten Halsschmerzen und bei einer Grippe ist grüner Tee ein sehr wirksames Hausmittel. Besonders geeignet ist die japanische Sorte Sencha in möglichst hochwertiger Qualität. Dazu gilt es, den Tee mit einer Wassertemperatur von 100 Grad Celsius (bzw. kochendes Wasser) und einer exakten Ziehzeit von 2 Minuten zuzubereiten. Dadurch werden in größerem Umfang bestimmte Polyphenole aus dem Tee gelöst, die eine signifikante antibakterielle und antivirale Wirkung besitzen. Unserer Erfahrung nach hilft der so zubereitete grüne Tee umso besser, wenn er so schnell als möglich beim Auftreten von ersten Symptomen eingenommen wird. Diese Zubereitung sollte aber eher nur einmal oder bei Bedarf nur einige wenige Tage hintereinander für diesen spezifischen Zweck genutzt werden. Durch die intensiven Gerbstoffe besitzt der Tee eine leicht belastende Wirkung auf den Körper. Näheres findet sich im Beitrag Zubereitung bei Schnupfen, Erkältung und Grippe.

Pilzinfektionen

Eine weitere interessante Einsatzmöglichkeit von grünem Tee liegt in seiner nachgewiesenen antimykotischen Wirkung. Hier ist besonders die japanische Sorte Bancha als altes japanisches Hausmittel zu nennen. Grüner Tee und besonders Bancha wirkt entsäuernd, milieuverbessernd und kann auch äußerlich auf der Haut und in der Scheide helfen. Mehr Details erfahren Sie im Beitrag Grüner Tee bei Pilzinfektionen.

Blasenentzündung (Zystitis)

Blasenentzündungen werden meist durch eine Vermehrung bakterieller Erreger verursacht. In der Regel liegt aber ein recht komplexes Ursachengeschehen zugrunde. Der grüne Tee kann hier in Kombination mit dem südafrikanischen Buchu-Tee, gerade bei immer wieder kehrenden bzw. chronischen Blasenentzündungen sehr helfen. Auch bei akuten Blasenentzündungen sind bestimmte Tees in einer bestimmten Zubereitung empfehlenswert. Näheres findet sich im Beitrag Grüner Tee gegen Blasenentzündung.     

Alzheimer, Parkinson und Amyloidose

Alzheimer, Parkinson und Amyloidose

Abnehmen mit Grünem Tee4. Grüner Tee: Abnehmen und Stoffwechsel 

In mehr als Dreiviertel der über 40 wissenschaftlichen Untersuchungen seit dem Jahr 2000 zeigt der regelmäßige Genuss von grünem Tee einen Effekt auf die Verdauung und Resorption von Fett, auf die Hemmung bestimmter Enzyme zur Fettaufnahme und zur Erhöhung des Energie-Grundumsatzes. Grüner Tee kann also die Bemühungen zum Abnehmen spürbar unterstützen. Dabei spielen insbesondere die Catechine (vor allem das EGCG) und auch das Koffein eine tragende Rolle. Genaue Informationen zur Wirkung, Anwendung und Dosierung finden sich im Beitrag Abnehmen mit grüner Tee. 

5. Koffein, anregende Wirkung und Verträglichkeit

Verträglichkeit von Grüner TeeDer grüne Tee besitzt einen relativ hohen Gehalt an Alkaloiden, insbesondere das Koffein (siehe wie viel Koffein in mg in Tee, Kaffee etc.), aber auch das Theophyllin, die für ihre anregende Wirkung und Nebenwirkungen bekannt sind. Was weniger verbreitet ist: In vielen Studien werden die sehr positiven Eigenschaften des Koffeins im grünen Tee – innerhalb einer bestimmten Tagesdosis – auf die Gesundheit beschrieben. Es ist zu beachten, dass das Koffein im grünen Tee verträglicher und in der Wechselwirkung mit den anderen Inhaltsstoffen wirkungsvoller ist, als dies bei anderen koffeinhaltigen Getränken, wie z.B. Kaffee oder anderen Teesorten (Ausnahme weißer Tee), der Fall ist. Jeder Mensch besitzt aber ein naturgemäßes und durch gesundheitliche Einflüsse bestimmtes unterschiedliches Sensitivitäts- und Verträglichkeitsniveau auf Koffein. So kann eine zu hohe Koffeindosis unangenehm und belastend wirken. Es ist also wichtig zu wissen, in welcher Teesorte wie viel Koffein vorliegt, wie verträglich es dort gebunden ist und wie sich die Art und Weise der Zubereitung auswirkt. Zum Beispiel besitzen der chinesische Green Needles und Mao Feng Spitzenwerte, der chinesische Gunpowder und der japanische Gyokuro relativ hohe Werte, der japanische Sencha einen mittelhohen Gehalt während der japanische Bancha deutlich weniger und der Sencha Karigane kaum mehr Koffein enthält. Es ist nun zusätzlich entscheidend, wie hoch der L-Theanin-Gehalt des jeweiligen Tees ist, denn dieses mildert die Wirkung des Koffeins maßgeblich ab. Eine Übersicht des Koffein-/L-Theaningehalts nach Teesorten findet sich im Beitrag Koffeinwirkung nach Teequalität und -sorte. Ausserdem ist zu beachten, dass sich das Koffein mit zunehmender Ziehzeit, Temperatur und Dosierung stärker ins Teewasser löst. Selbst ein zweiter oder dritter Aufguss hält noch sehr viel Koffein bereit. 

6. Nebenwirkungen und Risiken des grünen Tees

Prinzipiell besitzt der grüne Tee, trotz seiner großen Heilkraft und Wirkung, auch potentielle Nebenwirkungen oder unter bestimmten Umständen gar Risiken. Natürlich wird dabei schnell an den relativ großen Gehalt an Koffein gedacht. Aber es sollten auch einige andere Faktoren bekannt sein und beachtet werden:

  • Größere Unverträglichkeit von Minderqualitäten,
  • Verunreinigungen und Belastungen (Toxine, Pestizide, Herbizide, Mineralölrückstände aus bedruckten Verpackungen – alles auch in Bio-Tees!),
  • Reduzierung der Eisen- und Vitamin B9-Aufnahme (Folsäure),
  • Fruchtbarkeit (Folsäure), Schwangerschaft, Stillzeit, Ungeborenes (Koffein, Folsäure, Eisen, Entgiftung),
  • Wechselwirkung mit Medikamenten und Therapien (auch bei Krebstherapien),
  • Magen- und Darmentzündungen,
  • Nierenerkrankungen,
  • Relativ hoher Gehalt an Oxalsäure (siehe dazu Oxalsäure im Tee).

7.  Zubereitung beeinflusst Wirkung des Grüntees stark

Die richtige Zubereitung ist ein entscheidender Faktor für die gesundheitliche Wirkung des grünen Tees, denn nur so gelingt es, das Optimum der Heilpflanze auszuschöpfen. Wählt man eine höhere oder niedrigere Wasser-Temperatur, oder eine unterschiedliche Ziehzeit, verändert der Grüntee seinen Charakter sehr deutlich und entwickelt andere Wirkungen. Doch es kommt auch auf verschiedene andere Faktoren, wie die Dosierung, das richtige Wasser, das richtige Teesieb etc. an. Die Zugabe von Milch, Zucker, Süssstoffen, Honig sollte man vermeiden, denn dadurch wird die Aufnahme der wertvollen Polyphenole, insbesondere der Catechine, beeinträchtigt. Die Zugabe von Ascorbinsäure, Vitamin C, Zitrone und Saft hingegen, kann die Bioverfügbarkeit der Catechine unter bestimmten Umständen stärken. Eine Übersicht der jeweiligen Anwendungsmöglichkeiten und Zubereitungsformen von grünem Tee finden Sie in dem Beitrag Vorbeugung und Krankheiten.  

8. Deutliche Unterschiede in der Wirkung der Grünteesorten

japanische Grüntee SortenDer grüne Tee ist ein Sammelbegriff für alle Teesorten die auf die Teepflanze Camellia Sinensis zurückgehen und bei denen nach der Ernte die Oxidation bzw. Fermentation gestoppt wird. Dies kann auf unterschiedliche Weise geschehen. Die Mehrzahl der chinesischen und indischen grünen Tees wird bei hoher Temperatur (250-350 °C) geröstet, während fast alle japanischen Grünteesorten schonend kurz mit relativ niedriger Temperatur gedämpft sind. Leider verliert der grüne Tee bei der Röstung einen signifikanten Teil der temperaturempfindlichen Inhaltsstoffe, z.B. Aminosäuren und hitzeempfindliche Vitamine. Dadurch reduziert sich die Harmonie und Verträglichkeit des Wirkstoffmixes. Viele der wichtigen Bitterstoffe und Catechine bleiben jedoch erhalten.

Davon abgesehen bildet und speichert die Grünteepflanze die verschiedenen Stoffgruppen in unterschiedlicher Menge in ihren verschiedenen Bestandteilen (Knospen, Blätter, Rippen, Stiele). So besitzen Knospen und junge Blätter wesentlich mehr Catechine, Koffein und bestimmte Bitterstoffe, als ältere Blätter. Sie gelten auch als edler, geschmacklich besser und wertvoller. Außerdem ist zu beachten, dass grüner Tee mehrfach im Jahr geerntet werden kann. Die erste Ernte besitzt dabei die meisten Mineralstoffe und auch besondere Nährstoffe, die sich seit der letzten Ernte im vergangenen Jahr akkumulieren konnten. Es spielt eine große Rolle, wie oft ein Teegarten seine Pflanzen im Jahr erntet und “ausbeutet”. Gute Qualitäten ernten nur zweimal, besondere Qualitäten nur einmal pro Jahr. Besonders Bio-Anbau sollte noch weniger oft geerntet werden, also am besten nur einmal im Jahr, da die Pflanze hier langsamer wächst und mehr Kraft benötigt. Viele hochwertige Teefarmen setzen in Japan sowieso nur geringe Mengen an Pestiziden ein, so dass es aus Verbrauchersicht häufig nicht nötig oder manchmal sogar nachteilig sein kann, im guten Glauben Bio-Produkte zu kaufen. Ein weiterer Aspekt ist, dass spätere Ernten schneller wachsen und wiederum mehr Catechine ausbilden. Die jüngsten Blätter der dritten Ernte verfügen so beispielsweise über viele bestimmte Catechine. Hervorzuheben ist auch die Beschattung bestimmter japanischer Teesorten vor der Ernte (Gyokuro, Tencha, Matcha). Hierdurch ergibt sich u.a. ein höherer Gehalt an Aminosäuren, während dafür weniger Bitterstoffe (Catechine) ausgebildet werden. 

Die als edler geltenden Grüntees, wie z.B. die japanischen Sorten Gyokuro und hochwertige Senchas werden aus den jüngeren Knospen und Blättern der ersten Ernte hergestellt. Shincha ist dabei die allererste Ernte des Jahres und es werden nur die zartesten Knospen und Blätter gesammelt. Bancha besteht aus groben, älteren Blättern und Kukicha bzw. Karigane vorwiegend aus den Stängeln der Pflanze. Benifuuki ist eine Kreuzung aus der Var. Assamica und der Var. Sinensis und bildet besonders methylierte Catechine aus. Entsprechend besitzen diese Grünteesorten andere Inhaltsstoffe und eine deutlich unterschiedliche Wirkung. Zudem sorgen verschiedenen Anbau- und Herstellungsverfahren ebenfalls für andere Inhaltsstoffe. 

Trotz der hohen Wasserlöslichkeit gehen aber nicht alle Substanzen des Grüntee in das Teewasser über, z.B. nicht-wasserlösliche Vitamine. Da der grüne Tee aber grundsätzlich auch als ganzes Blatt verspeist werden kann ist es von großem Vorteil einen Teil des täglichen Verzehrs in Form des gemahlenen Grüntee, nämlich Matcha oder Micro Cha einzunehmen. 

Möchte man die Gesamtheit der oben aufgeführten Wirkungen und Inhaltsstoffe genießen und eine spezifische Wirkung bei bestimmten Erkrankungen erzielen, lohnt es sich also die einzelnen Sorten gezielt einzusetzen und deren Hintergrund zu kennen. Einen guten Überblick finden Sie auch in Zubereitung von grünem Tee zur Gesundheit.

9. Wirkung der Einnahmeformen: Aufguss, Pulver, Kapseln / Extraktteetasse-mit-gruentee

Traditionell wird der grüne Tee durch die zumeist gute Wasserlöslichkeit seiner Inhaltsstoffe in Form eines Teeaufgusses getrunken. Dabei wurde in Japan früh die sogenannte Uji- oder Sencha-Methode entwickelt, die durch ein bestimmtes Rollverfahren die Blätter nach der Ernte stärker aufschließt und die Inhaltsstoffe verfügbarer macht. Die meisten Grüntee in Japan werden nach dieser Methode verarbeitet. Eine weitere sehr traditionelle Zubereitungsform liegt in dem feinen Vermahlen der Teeblätter zur Gewinnung von Teepulver. Das aus der Sorte Tencha und mitunter Gyokuro hergestellte Pulver nennt sich Matcha. matcha-pulverAndere vermahlene Sorten nennen sich als Überbegriff Micro Cha (Mikro-Tee). Matcha wird gemäß der traditionellen Teezeremonie auch mit heißem Wasser aufgegossen und mit einem Bambusbesen verrührt, aber man nimmt hier nicht nur das Teewasser sondern das ganze verflüssigte Pulver und damit das ganze Teeblatt zu sich. Somit verzehrt man auch die nicht wasserlöslichen Stoffe. Die feine Pulverstruktur erhöht zudem die Aufnahme bestimmter Polyphenole. Matcha-Pulver wird auch sehr wohlschmeckend in kalte Getränke, wie z.B. grüne Smoothies oder Shakes mit Reis- oder Mandelmilch, zugegeben und dient als exzellente Ergänzung zu den Teeaufgüssen der verschiedenen Sorten.Grünteeextraktkapseln Außer Matcha ist außerdem noch das Sencha-Pulver und das Benifuuki-Pulver wegen seiner gesundheitlichen Wirkung bei Allergien und auf den Stoffwechsel hervorzuheben. Neben diesen Darreichungsformen existiert seit einigen Jahren auch Grünteextrakt in Kapsel- oder Pulverform. Das Ziel ist hier möglichst hohe Konzentrationen an den vielbesprochenen Catechinen zur Verfügung zu stellen. Grüner Tee Extrakt kann ebenfalls eine sehr interessante Ergänzung der anderen Einnahmeformen darstellen. Es ist z.B. insbesondere bei schweren Krankheiten, oder zur Unterstützung beim Abnehmen zusätzlich hilfreich. Im Gegensatz zu den vorgenannten Formen, existieren viele Trendprodukte mit grünem Tee auf dem Markt, von Soft Drinks bis zum Eis. Bei diesen Formen sollte man allerdings wissen, dass sie häufig mit sehr günstigem und qualitativ minderwertigem Grüntee hergestellt werden und sehr oft keine signifikante gesundheitliche Wirkung daraus zu erwarten ist.

10. Die gesunden Inhaltsstoffe im grünen Tee 

Inhaltsstoffe von Grüner TeeDie besonders starke und breite Wirkung des grünen Tees erklärt sich, wie bei allen anderen komplexen Heilpflanzen, durch folgende Kriterien:

  1. Art, Anzahl, Beschaffenheit (Qualität) und Menge der Inhaltsstoffe,
  2. Wechsel- und Kombinationswirkung der Inhaltsstoffe,
  3. Bioverfügbarkeit dieser Wirkstoffe für den menschlichen Körper.

Der grüne Tee ist im Hinblick auf alle drei oben genannten Kriterien besonders positiv zu bewerten. Er besitzt mehrere Hunderte gesunde Inhaltsstoffe, darunter viele, die besondere Schlagzeilen in der Forschung machen, wie die Catechine (besonders auch das EGCG), Aminosäuren (besonders das L-Theanin), Alkaloide (besonders das hier in deutlich verträglicherer Form vorliegende Koffein), viele Vitamine und Mineralstoffe und Spurenelemente. Besonders die Catechine kommen in fast keinem anderen Lebensmittel in dieser Menge und Form vor. Grüner Tee nimmt auch den Spitzenplatz unter den Antioxidantien allgemein ein (höchste ORAC-Werte).

In den meisten wissenschaftlichen Untersuchungen wird das extrem reichhaltige Angebot an Tee-Polyphenolen (Bitter- und Gerbstoffe bzw. sekundäre Pflanzenstoffe) im Grüntee, für sein besonders gesunde Wirkung hervorgehoben. Wie in keinem anderen Lebensmittel liegen diese auch nur annähernd so gut und reichlich vor. Hier haben vor allem die Catechine, besonders das EGCG, aber auch die Aminosäure L-Theanin in Verbindung mit dem Koffein und den Gerbstoffen von sich reden gemacht. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Gesundheits-Effekte sind:gruentee-egcg

  • Nährstoffversorgung: Wichtige Vitamine und viele Mineralstoffe und Spurenelemente. Besonders spürbar für Augen / Sehkraft, Zähne, Stoffwechsel. Die Aufnahme dieser Stoffe gelingt durch den Verzehr der Blätter nach dem Aufguss (insbesondere Bancha) oder durch Matcha.
  • Koffein an Gerbstoffe gebunden und im Gegensatz zu anderen koffeinhaltigen Getränken (Kaffee, Schwarzer Tee, Oolong, etc., Ausnahme: weißer Tee) durch das reichlich vorhandene L-Theanin (Aminosäure) wesentlich verträglicher und in bestimmter Menge pro Tag sehr gesund: Anregend und förderliche Wirkung auf die Konzentration, Lernfähigkeit und körperliche Ausdauer, positiv für Herz-/Kreislaufsystem, Zentrales Nervensystem und Gehirnfunktionen.
  • Tee-Polyphenole, d.h. Bitter- und Gerbstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe (inkl. Catechine,  Flavonole, Saponine, ätherische Öle): Besonders positive Wirkungen auf den Stoffwechsel – insbesondere Leber – (führt auch zu höherem Grundumsatz, reduzierter Fettaufnahme und unterstützt tatsächlich beim Abnehmen), Entgiftung und Ausscheidung (insbesondere Stärkung der Nieren) und Verdauung (vor allem förderlich für Dünn- und Dickdarm) sowie bei allen entzündlichen Prozessen im Körper. Grüntee ist zudem ein Basenbildner, wirkt also hilfreich bei einem zu starken Säurehaushalt.
  • Antoxidantien: Grüner Tee erreicht die höchsten ORAC-Werte (antioxidative Fähigkeit) aller Lebensmittel. 

Nicht nur aufgrund seiner besonderen Inhaltsstoffe, sondern auch wegen ihrer Bioverfügbarkeit, Kombination und Wechselwirkung gilt der grüne Tee als eines der am meisten besprochenen Mittel zur Erhaltung der Gesundheit und der Vorbeugung von Krankheiten. Die letzteren Aspekte sind dabei besonders hervorzuheben, denn nicht nur die Monosubstanzen und deren Quantität sind entscheidend. Was würden gesunde Inhaltsstoffen nützen, die laut Laboranalyse zwar in empfohlener Verzehrmenge enthalten sind, aber wegen schlechter Bioverfügbarkeit nur zu einem Bruchteil vom Körper aufgenommen werden können? Und noch wichtiger: Bestimmte Stoffe verdanken ihre starke gesundheitliche Wirkung erst durch die Kombination mit anderen Stoffen. Des Weiteren: Der oben genannte Aspekt der Nährstoffversorgung ist umso wichtiger, da sich viele Menschen nicht gesund ernähren und in vielen Lebensmitteln keine genügenden Mengen an Nährstoffen enthalten sind und sich die Nahrungsergänzung durch entsprechende Präparate als schwierig (Qualität, Reinheit, Bioverfügbarkeit, Bandbreite) und teuer gestaltet. 

Wichtigste Gruppen an Inhaltsstoffen im grünen Tee

  • Catechine / Flavonoide (insbes. Catechin (C), Epicatechin (EC), Epigallocatechin (EGC), (ECG), Epigallocatechin-3-gallat (EGCG), methyliertes EGCG (EGCG3″Me und 4″Me)
  • Flavonole, zB. Kampferol, Quercetin, Myricetin
  • Saponine
  • Polysaccharide (gebunden)
  • Karotinoide (insbes. Beta-Karotin)
  • Chlorophyll
  • Enzyme
  • Tannin
  • Fettsäuren (gesättigte und ungesättigte, insbes. α-Linolensäure)
  • Aminosäuren, insbes. L-Theanin, GABA, Glutaminsäure, Arginin, Lysin, Asparaginsäure
  • Ätherische Öle (360-400 verschiedene häufig unerforschte Öle)
  • Das Alkoloid Koffein (Teein): anders als bei Kaffee an Gerbstoffe gebunden und in starker Wechselwirkung mit L-Theanin 
  • Weitere Alkoloide: insbesondere Theophyllin
  • Vitamine: insbes. Vitamin A, B1, B2, Niacin (B3), C, E, K.
  • Mineralstoffe / Spurenelemente: große Zahl besonders bioverfügbarer und gepufferter Stoffe, insbesondere auch seltene Spurenelemente, Top-Eisenlieferant.
  • Antioxidantien (höchste ORAC-Werte aller Lebensmittel)
  • Insgesamt etwa 200-250 bedeutende noch großteils unerforschte sekundäre Pflanzenstoffe, die für die Gesundheit eine signifikante Rolle spielen

11. Effekt der Qualität des grünen Tees auf seine Wirkung

Gruener-tee-qualitaet

In zahlreichen Laboranalysen wurde festgestellt, dass die Konzentration der Inhaltsstoffe des grünen Tees von zahlreichen Faktoren abhängt. Die Qualität der einzelnen Produkte und damit auch ihre Wirkung unterscheiden sich enorm. Die Qualitätsbandbreite ist dabei durchaus noch größer, als bei der bereits signifikanten Bandbreite beim Rotwein. Sie reicht von absolut minderwertig und eher unharmonisch und die Gesundheit störend, bis hin zu absolut gehaltvoll und hoch wirksam. Dies geht meist auch mit einem entsprechenden verfeinerten Geschmack einher. Zur Erreichung einer hohen Qualität kommt es auf wesentliche Punkte an. Dabei spielen folgende Faktoren eine besonders wichtige Rolle:

  • Lage und Klima des Teegartens (mineralisch fruchtbare Böden, viel Sonne, warme Tage und kalte Nächte, keine Staunässe, hohe Luftfeuchtigkeit etc.)
  • Anzahl der Ernten im Jahr (möglichst wenige),
  • Anbautechnik (Düngung, Handpflückung, Beschattungsarten etc.),
  • Saatsorte (Var. Sinensis versus Var. Assamica, Yabukita, Gokoh etc.),
  • Schonende Verarbeitung (Dämpfung nicht Röstung!, Verarbeitungs-know-how, Handsortierung etc.),
  • Frische (Lagerung, Verpackung etc.).

Es liegt auf der Hand, dass für eine gute gesundheitliche Wirkung eine ausreichende Qualität gekauft werden sollte. Im Beitrag Tipps zum Kauf von grünem Tee erfahren Sie dazu mehr.

Unter Beachtung aller unterschiedlichen Kriterien wird der grüne Tee häufig generell als eine der am universell einsetzbarsten Heilpflanzen angesehen. Sicherlich existieren zahlreiche Pflanzen, die größere bzw. bessere Wirkungen für spezifische Anwendungsgebiete oder Krankheiten besitzen, jedoch gibt es angesichts der enormen Vielzahl wissenschaftlicher Studien kaum eine andere Pflanze, die eine so starke allgemeine Wirkung auf die Gesundheit entfalten und zudem dauerhaft eingenommen werden kann.



95 Kommentare zu “Grüner Tee Wirkung”

  1. Guten Tag :)
    Ich würde auch gerne grünen Tee nehmenm nur möchte ich vorher wissen ob es mir Probleme machen könnte da ich Asthma habe.
    Also kann ich grünen Tee ohne Bedenken nehmen oder sollte ich es lieber lassen?

    LG sammy

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, bei Asthma sind mir keine Probleme bekannt, im Gegenteil. Falls Sie in medizinischer Behandlung sind, sollte aber immer eine Einnahme mit dem Arzt abgesprochen werden. beste Grüße Jörg Schweikart

  2. Hallo,

    ich leide unter einer Eisenspeicherkrankheit, was nicht weiter schlimm ist, da ich durch regelmäßige Aderlässe den Hämoglobin-Wert relativ gut kontrollieren kann.
    Kann ich trotzdem Bancha trinken oder würde er meinen Wert noch deutlich höher treiben?

    Trinke gerne Sencha und würde zusätzlich (für abends) gerne einen grünen Tee zum entsäuern und mit wenig Koffein trinken. Was würde abgesehen von Bancha noch in Frage kommen?

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, der grüne Tee – und vor allem der Bancha – besitzt zwar sehr viel Eisen in den Blättern, aber dieses gelangt nur sehr wenig in das Teewasser. In einer Studie fanden sich nur 0,1mg Eisen im Teewasser, aus 3g Bancha gebrüht. Siehe dazu den Artikel in der Kategorie “Inhaltsstoffe” > Mineralstoffe und Spurenelemente. Das sollte hoffentlich kein Problem darstellen. Der Bancha dient als Top-Eisenlieferant wenn man die Blätter isst, zB in einem Smoothie. In der gleichen Studie fanden sich 38mg in 100g Trockenmasse. Ansonsten kann ich noch den grünen Rooibostee abends empfehlen. Er besitzt überhaupt kein Koffein und ist noch relativ stark antioxidativ. beste Grüße Jörg Schweikart

  3. Hallo Herr Schweikart,
    Welchen Tee würden Sie bei einer histaminintoleranz oder einer fruktoseintoleranz empfehlen? Ich würde schon den Bancha tee kaufen wegen meiner Übersäuerung und den Magen Darm Problemen.. wäre schön, wenn Sie mir antworten.

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, das ist ein komplexes Thema und ich werde dazu gesonderte Beiträge schreiben. Mit dem Bancha Tee können Sie aber nichts falsch machen, soweit und sofern keine Nebenwirkungen auftreten. Falls doch, dann empfehle ich den Tee etwas heisser ziehen zu lassen, bis die Nebenwirkungen verschwunden sind, oder aber die Dosierung zu reduzieren. viele Grüße Jörg Schweikart

    • Vielen Dank für Ihre Antwort. Dann hoffe ich auf den Fruktoseintoleranz Beitrag, da ich doch sehr mit ihr zu kämpfen habe.

  4. Hallo hr dr schweikart,
    Kann der Tele mehrere Male aufgebrüht werden, egal welcher Qualität ?
    Lg

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, bitte dazu den Beitrag Zubereitung > mehrere Aufgüsse lesen. viele Grüße Jörg Schweikart

  5. Hallo Herr Dr. Jörg Schweikart,
    ich schreibe eine Seminarfacharneit über Tee, unteranderem auch über grünen Tee, könnten Sie eventuell mal die fachliche Richtigkeit unter die Lupe nehmen? Kennen Sie sich auch mit anderen Teesorten so gut aus?

    lg Franziska B.

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, ich kann mir das gerne einmal anschauen. Tee aller Art, auch Kräuter-Aufgüsse, sind mein besonderes Interessensgebiet und ich lerne täglich dazu. viele Grüße Jörg Schweikart

  6. Einen sonnigen Tag der Herr Grüntee Experte
    Als erstes muss ich Sie loben für Ihre vielen Beiträge von denen ich einige mit Interesse gelesen habe und mich entschuldigen da ich Sie nun mit einem Haufen von Fragen belagern werde :-)
    Ich möchte Grüntee hauptsächlich für die Reinheit und Schönheit meiner Haut trinken, nun zu meinen Fragen : Welche (Japanischen, versteht sich) Grüntee-Sorten sind die besten für die Haut ?
    Sollte ich dann mehrere Sorten pro Tag trinken so wie es in Ihrem informationsreichen Beitrag beschrieben wird ? Täglich ?
    Ein Beispiel: Ich mache einen Teelöffel Sencha Grüntee in einen kleinen Sieb und mach halt einen Tee draus, wie oft kann ich den benutzten Grüntee noch benutzen ? Ist es empfehlenswert diesen danach zu verzehren oder wäre dies zuviel des guten ?
    Ich wiege exakt 70Kg *hust* das heisst ich sollte täglich 2Liter Wasser trinken, wie sollte ich dies am besten über den Tag einteilen ?
    Ich habe in der Nähe einen Asia-Markt, sollte ich mich dort, in einem Teegeschäft (Gut das ich in Berlin wohne,ich werde dem empfohlenen Laden “Tee&Ton” einen Besuch abstatten) oder lieber in einem von den dreien Online-Läden umsehen ?
    ..oder lieber nach Japan reisen ! :-D
    So, das war´s fürs erste, ich bedanke mich herzlich für Ihre Aufmerksamkeit, Geduld und diese tollen Beiträge !

    Einen angenehmen Tag noch.

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Marie, Danke für die Zuschrift und für das Lob! Für die Haut empfehle ich das 4-er Basispaket: Morgens Gyokuro, mittags Sencha, abends Bancha und 2-3 x pro Woche Matcha (Vitamine, Catechine und Aminosäuren). Die Haut reagiert ja sensibel auf gute Ernährung und auf viele körperliche Probleme und wird insbesondere bei Entgiftungsvorgängen auch in Mitleidenschaft gezogen. Im Asia-Markt würde ich tendenziell keinen grünen Tee kaufen. Ein gutes Teefachgeschäft oder Online-Shop ist immer zu empfehlen! Nach Japan reisen ist auch super, Sie können uns ja gerne den ganzen Mai begleiten ;) Viel Erfolg! beste Grüße Jörg Schweikart

  7. Monika Schmidt:

    Guten Tag Herr Dr.Schweikart,
    Ich bin ziemlich ratlos in Bezug auf grünen Tee bei Histaminintoleranz. Es gibt einige Listen, die Angaben darüber machen, dass der Grüntee nicht gut ist. (Soll DAO drosseln. Habe mir kürzlich einige Sorten auf dieser Seite bestellt. Habe auch vor den von Ihnen empfohlenen Benuufuki aus der Herbsternte zu bestellen, nachdem ich Ihren Artikel über diesen Tee und Allergien gelesen habe.
    Was ist nun richtig? ich wollte von Kaffee auf Tee umsteigen.
    Ich bitte um Ihren Rat.

    Gruß
    Monika Schmidt

    Was i

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Frau Schmidt, zu der DAO-Theamtik müsste ich noch recherchieren. Habe neulich aber eine Dame mit schwerer Histaminintoleranz beraten. Sie hatte eine Bancha- und eine Benifuuki-Kur gemacht. Den Bancha hat sie heisser als üblich zubereitet. Die Intoleranz hat sich innerhalb kurzer Zeit deutlich verbessert. Mittlerweile konnte sie den Tee wechseln und nimmt nun Bancha und Sencha-Tee zu sich. Benifuuki nur noch ab und zu. Ausserdem geht sie jetzt in der nächsten Stufe an die Ausheilung der Leber unter anderem mit Krebsbuschtee! Also meine Erfahrungen in dieser Hinsicht sind ausgesprochen gut. viele Grüße Jörg Schweikart

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Frau Schmidt, zu der DAO-Theamtik müsste ich noch recherchieren. Habe neulich aber eine Dame mit schwerer Histaminintoleranz beraten. Sie hatte eine Bancha- und eine Benifuuki-Kur gemacht. Den Bancha hat sie heisser als üblich zubereitet. Die Intoleranz hat sich innerhalb kurzer Zeit deutlich verbessert. Mittlerweile konnte sie den Tee wechseln und nimmt nun Bancha und Sencha-Tee zu sich. Benifuuki nur noch ab und zu. Ausserdem geht sie jetzt in der nächsten Stufe an die Ausheilung der Leber unter anderem mit Krebsbuschtee! Also meine Erfahrungen in dieser Hinsicht sind ausgesprochen gut. viele Grüße Jörg Schweikart

  8. Guten Tag Herr Dr. Schweikart,
    ich nehme täglich Grüntee-Kapseln ein. So wie Sie es auch empfehlen. Doch wie sieht es aus betreffend Oxalsäure in den Grüntee-Kapseln?
    Freundlicher Gruss
    Gustavo

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Gustavo, das ist eine kaum lösbare Frage, da dies sehr stark vom Grünteextrakt des Herstellers abhängt. Die Qualitäten sind extrem unterschiedlich und die Preisspannen beim Einkauf reichen von super günstig bis sehr teuer. Kein Wunder, dass die Preise am Markt so variieren. Man kann also nicht mit Gewissheit sagen, was in den Präparaten steckt. Hier bitte den Hersteller fragen. viele Grüße Jörg Schweikart

  9. Hallo Herr Schweikert, ich trinke regelmäßig Sencha und Bancha für meinen leicht erhöhten Blutdruck. Habe mir beim letzten Einkauf beide Sorten gleich mischen lassen. Ich finde es sehr praktisch aber ist es auch sinnvoll? MfG

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, von einer Mischung von guten grünen Tees würde ich immer abraten. viele Grüße Jörg Schweikart

  10. Sehr gute Seite, danke.
    Welche Sorte ist bei Arthritis empfehlenswert ?
    Und sollte man Tee plus Extrakte ‘zur Therapie’ einnehmen ?
    Gruss, Pleja

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, bei Arthritis bitte unter dem Artikel Vorsorge und gegen Krankheiten nachschlagen. Da steht eine Empfehlung. Ausserdem sehr zu empfehlen: Krebsbuschtee, Burdock Tee und Buchu Tee. viele Grüße Jörg Schweikart

  11. Dank für diese sogut geführte Website

  12. ich möchte den Newsletter abonieren.

  13. Welchen Grüntee benötige ich gegen Bluthochdruck ?

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, ich habe endlich Zeit gefunden, diesen Beitrag zu schreiben, siehe in der Kategorie Wirkung den Artikel Bluthochdruck. beste Grüße Jörg Schweikart

  14. Hallo Dr.Schweikert,
    ich trinke seit jahren grünen tee von Goldmännchen weiß aber nicht um welche sorte es sich handelt,steht zum.nicht auf der verpackung,ich hab seit jahren Bluthochdruck und nehme Medikamente und duiretika, muss ich dadurch nochmehr wasser trinken? kann der bluthochdruck mit den teekonsum zusammhängen?trinke ca.2 tassen am tag

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, auch wenn ich den genannten Tee nicht kenne und damit nicht beurteilen kann, empfehle ich grundsätzlich nur den Genuss von qualitativ hochwertigen losen grünen Tees, deren Sorte, Herkunft und Pflückung bekannt ist. Tees minderer Qualität üben meiner Erfahrung nach eine eher ungünstige und teils belastende Wirkung auf den Körper aus. Insbesondere auch, wenn eine zu heisse Temperatur oder zu lange Ziehzeit gewählt wird. beste Grüße Jörg Schweikart

  15. Beugt grüner tee auch aschlaganfälle ?

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, ja, gemäß einigen Studien scheint Grüntee auch vorbeugend gegen Schlaganfälle, koronare Krankheiten und insbesondere Arteriosklerose zu wirken. viele Grüße Jörg Schweikart

  16. Sehr geehrter Herr Schweikert,

    ich bin seit Jahren begeisterter Grüntee trinker und habe vor kurzem negative Schlagzeilen bzgl. der Inhaltsstoffe Pyrrolizidin-Alkaloiden in Tees gelesen. Diese sollen diverse negative Auswirkungen auf die Leber und den Körper haben. Wie sehen Sie den Stand der Dinge bzw. die Gefahrensbewertung dazu im Bezug auf Japanischen, Chinesischen Grüntee? Sind hier Unterscheidungen in standard Grüntees gegenüber biologisch angebauten Grüntees des jeweiligen Landes maßgebend? und inwieweit ist dies Besorgniserregend?

    Vielen Dank für Ihre Antwort schon im Voraus,

    mit freundlichen Grüßen J.Hoffmann

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Herr Hoffmann, das Thema ist theoretisch bekannt und das Bundessinstitut für Risikobewertung schreibt zumindest dazu: “Bei dem Verzehr von Honig oder Kräutertee- und Teeaufgüssen ist eine akute gesundheitliche Gefährdung für Verbraucherinnen und Verbraucher durch Aufnahme von PA unwahrscheinlich.” (4.9.2013). Ein analytischer Nachweis scheint noch sehr schwierig zu erbringen zu sein. Bei den von mir kinesiologisch getesteten Tees würde ich persönlich nennhafte Belastungen oder Verunreinigen ausschliessen, da sonst der Test kein erfolgreiches Ergebnis liefern würde. Anfang Dezember werde ich bei Eurofins ein Seminar zur Analytik und Sicherheit von Tee besuchen, bei dem auch die Pyrrolizidinalkaloid-Thematik besprochen wird. Ich werde dann davon berichten. viele Grüße Jörg Schheikart

  17. Hallo Dr. Schweikart, wirklich eine interessante Webseite. Ich bin öfters in China unterwegs und bekomme regelmässig Tee von Freunden geschenkt. In der Regel trinke ich Long Jing, mit Wasser aufgegossen zwischen 90-80 Grad bei 1 Minuten Ziehdauer. Was mich jetzt interessieren würde, wäre die Verträglichkeit und die Wirkungen dieser Sorte. Danke im Voraus.

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Herr Hoernig, der Long Jing (Dragon Well Tea) ist von guten Teefarmen ein ganz hervorragender grüner Tee, der aber leider durch die Pfannenerhitzung viel an seiner gesundheitlichen Harmonie verliert. Ich würde ihn persönlich nicht gegen gute japanische gedämpfte Tees eintauschen. Diese sind aus meiner Sicht ihm deutlich überlegen. Die genannte Zubereitungsart empfinde ich zudem als nicht optimal für den täglichen Gebrauch. Die große Hitze und die kurze Ziehzeit lässt das Potential des grünen Tees unausgeschöpft. viele Grüße Jörg Schweikart

  18. Hallo meine frage, welche Grüne Tee sorte,würden sie bei multiple sklerose empfehlen?

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Nadine, ich werde mich dem Thema demnächst eingehender widmen. Bis auf weiteres würde ich hier aber das normale Vorsorgepaket empfehlen (siehe Kategorieartikel Vorsorge und Krankheiten), allerdings in der höchsten verfügbaren Qualität. Und natürlich bitte vorher mit dem Arzt absprechen, schon alleine wegen der Wechselwirkung mit Medikamenten. viele Grüße Jörg Schweikart

  19. Meine Frage: bisher hab ich den ganzen Tag über Milchkaffe (mit Sojareismilch / aus Espresso) getrunken und möchte gerne auf Grünen Tee umsteigen. Die drei Sorten zur Grundversorgung hab ich mir schon zugelegt, doch lese ich jetzt, dass man jede davon nur einmal pro Tag trinken darf. Das kleine Kännchen enthält gerade mal 380 ml, damit bin ich schnell fertig.

    Nun will ich “zwischendurch” nicht wieder auf Kaffe umsteigen, sondern suche einen “harmlosen” Tee, den ich ohne Risiken ganztags trinken kann. ?

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Frau Kempf, solange keine unangenehmen Nebenwirkungen auftreten, können Sie meiner Ansicht nach auch mehr als nur einen Tee der gleichen Sorte trinken, falls Ihnen danach ist. Allerdings finde ich es besser, wenn man nur einen Gyokuro und einen Sencha am Tag trinkt. Von den milderen Sorten: Karigane, Bancha, Genmaicha könnte man durchaus mehr trinken und noch besser wäre es auch noch den grünen und den roten Rooibostee mit dazuzunehmen. Bei dem vielen grünen Tee sollten Sie aber unbedingt darauf achten, auch mindestens gleich viel Wasser dazu zu trinken. Grüner Tee wirkt insbesondere anfangs diuretisch. viele Grüße Jörg Schweikart

  20. Patricia Gifford:

    Hallo, Dr. Schweikart,

    was für eine tolle und informative Seite. Ich würde ebenfalls gerne Ihren Newsletter abonnieren. Herzlichen Dank!

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Frau Gifford, herzlichen Dank, das tut gut :) . Habe Sie soeben eingetragen. Sie können sich natürlich jederzeit austragen (lassen). viele Grüße Jörg Schweikart

  21. Was genau ist mit fruchtbarkeit bei den nebenwirkungen gemeint hat das auswirkungen auf die männlichefruchtbarkeit ?
    Und gibt es anzeichen oder beweise das es das vererbte männliche haarausfall stopt ?

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, bei der Zubereitung von grünem Tee gelangen bei längerer Ziehzeit (vor allem >2 Min.) und bei höherer Temperatur recht viel Tannine ins Wasser. Tannin reduziert die Aufnahme von Folsäure und pflanzlichem Eisen. Dies sind Nährstoffe, die wichtig für die Fruchtbarkeit der Frau und in der Schwangerschaft sind. Die Hemmung geschieht aber nur bei zeitnahem Trinken des Tees zum Essen (manche Empfehlungen sprechen von 1 h Karenzzeit, ich gehe eher von 10-30 Minuten, je nach Teesorte, aus) und insbesondere bei nicht richtiger Zubereitung. Vor allem in bestimmten Ärztekreisen in den USA wurde vor diesem allgemeinen Zusammenhang gewarnt. Dies gilt nicht für Männer.

      Ansonsten würde ich eher eine Steigerung der Fruchtbarkeit bei Frauen und bei Männern durch die regelmäßige Einnahme von grünem Tee sehen. Zu einer Vorbeugung des Haarausfalls bzw. Steigerung des Haarwachstums bei Männern durch Grüntee (vor allem im Hinblick auf EGCG untersucht) sind auch einige Studien mit positivem Ergebnis bekannt. Das Thema sollte ich bei Gelegenheit einmal aufarbeiten. beste Grüße Jörg Schweikart

  22. Wie günstig wirkt sich grüner Tee bei Hepatitis C1a aus?

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Claudia, es gibt einige Studien, die auf eine gute Wirksamkeit hinweisen. Das Thema müsste ich aber noch einmal gründlich aufarbeiten, um detailliert Auskunft geben zu können. viele Grüße Jörg Schweikart

  23. Hallo Dr. Schweikart,
    weil ich – unter anderem auf Ihrer Seite – viel über die positiven Eigenschaften von Matcha gelesen und seit etwa einer Woche trinke ich morgens ein Tässchen von einer guten Bio-Sorte (Horai Premium). Dazu muss ich sagen, dass ich unter chronischem Eisenmangel infolge einer Reizdarmerkrankung leide. Matcha als Eisenlieferant und Koffeinersatz ist also ein wesentliches Kriterium den Tee zu probieren. Leider habe ich das Gefühl davon Durchfall zu bekommen. Da ich das ohnehin chronisch habe, ist es nicht ganz leicht das einzuschätzen. Matcha soll ja verdauungsfördernd wirken; ist es möglich, dass meine Beschwerden sich durch den Tee noch verschlimmern? Oder ist es möglich, dass es daran liegt, dass ich ihn bislang gesüsst getrunken habe? Oder braucht der Körper evtl. einige Zeit, um sich an den Tee zu gewöhnen; ähnlich, wie es bei ballststoffreicher Ernährung gesagt wird? Ich habe auf Ihrer Seite auch gelesen, dass Sie die Teezubereitungen nur eingeschränkt empfehlen, dafür aber Shakes und Getränke, die nicht über 30 Grad erhitzt werden. Was würden Sie mir mit o.g. Beschwerden empfehlen?
    Herzliche Grüße
    Jana

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Jana, an der Matcha-Qualität kann es nicht liegen, der ist sehr gut. Aber grüner Tee und Reizdarm sind bei üblicher Anwendung aus meiner Sicht nicht kompatibel. Entzündungen können sich meiner eigenen Erfahrung nach sogar verstärken. Ich würde daher zunächst einmal das Matcha weglassen und es nach einer Besserung / Heilung unbedingt wieder zu mir nehmen. Dabei würde ich Matcha sowohl als Shake-Zugabe (unerwärmt) als auch als Tee erhitzt empfehlen. Beide Anwendungen haben ihre Vorteile. Was aber nun eine Darmentzündung angeht, würde ich allgemein die Sorten und Zubereitungen empfehlen, die in der entsprechenden Kategorie in diesem Beitrag aufgeführt sind: http://www.gruenertee.de/zubereitung/gesundheit/ (siehe Dünn- oder Dickdarmentzündung). In jedem Fall mit dem behandelnden Arzt vorher durchsprechen. beste Grüße Jörg Schweikart

  24. Hallo,
    welche Sorte grüner Tee kann sich positiv gegen erhöhten Blutdruck (stressbedingt) auswirken? Und welche Mengen an grünem Tee sollte man zusätzlich zu einer Tasse Matcha täglich trinken? Beste Grüße Kathi

  25. hallo, vielleicht können sie mri helfen, bin übergewichtigt, nehme herztapletten blutruckswendkende mittel und andtidep, seit ein paar tagen trinki ich grünen tee, koche eine kanne voll 1ltr.trinke sie über den vor, verteilt also auch kalt, und vor dem frühstück trinke ich frischen zitronensaft auf nüvchternen magen, aber ich bin dann so müde schon bald am vorm. das ich nur schlafen könnte kann dann mich überhaubt nich konz. usws. meine pul red. sic h auf 58 unter blutruck viel zu hoch oberer niedrich an was kann das liegen

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Birgit, leider verstehe ich die Fragestellung nicht. viele Grüße Jörg Schweikart

    • ok. danke für die antwort meine frage ob ich zu viel grünen tee trinke das mich das so müde und ageschl macht, wieviel sollte man höchstens trinken und nur war oder kalt danke im voraus für die antwort

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Birgit, ich empfehle die Beiträge “Zubereitung” und “Welche Sorten wann wieviel” und “Nebenwirkungen” zu lesen. viele Grüße Jörg Schweikart

  26. Hallo ,
    Kann gruner Tee Gallensteine entfernen und den Leber reinigen …?
    Mit den besten Grussen Mamatian

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, der grüne Tee – insbesondere Sencha, Benifuuki, Matcha und chinesischer Bittertee – sind auf jeden Fall sehr förderlich für die Leber und Galle. Inwieweit Gallensteine oder einer Leberbergriesung entgegengewirkt werden kann, hängt sehr vom individuellen Fall und den Lebensumständen ab. beste Grüße Jörg Schweikart

  27. Guten Tag
    ich habe auch festgestellet dass der grune Tee “chinesische” keine besondere Wirkung auf Tinnitus hat….eine Ohrenmassage einige Minute lang “Akupunktur” zeigte bei mir positive Wirkungen als der Tee…
    Mochte auch wissen ob dieser Tee zu Venenkrankheiten “Haemerroiden” eine positive Auswirkung haben kann..hat jemand eine Erfahrung…?
    Auch waere es interesant zu erfahren wenn man diesen Tee mit den Anti-age’ing Produkten zusammen konsumiert z.B.”Bentonit” oder “Panaceo” eine positive Wirkung erreichen kann …..Vielen Dank im voraus ..;mit den besten Grussen Mamatian Cesar

  28. Herr Dr. Schweikart woher beziehen sie ihre informationen ?? Gibt es dazu irgendwelche vorhandenen Studien??

  29. Tolle Seite! Sehr informativ . Ich werde mich ausführlicher mit grünem Tee beschäftigen . Gibt es Studien über Wechselwirkungen und /oder Wirkungsverstärkung/-Abschwächung mit Opiaten? Da ich im palliativen Bereich arbeite , wäre es interessant zu wissen ,ob und wie Grüner Tee z.B. bei Übelkeit, Obstipation eingesetzt werden kann.

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Birgit, Danke sehr. Die Frage nach Obstipation, Übelkeit und anderer Symptome ist nicht so ganz leicht zu beantworten, da es hier sehr auf die Ursache bzw. den Wirkungsort für den grünen Tee ankommt. Werden die Symptome eher durch eine Belastung des Gehirns, des Magens, des Darms, der Nieren oder anderer Organe verursacht? Oft ist ja die Leber ganz vorne auf der Liste. Aber je nach Krankheitsbild und Konstitution kann sich das schon stark unterscheiden. Ausserdem ist die Frage zu klären, ob eine Chemotherapie oder Strahlentherapie vorgenommen wird. Zur Chemotherapie und grüner Tee gibt es unterschiedliche Meinungen und Studienergebnisse.

      Je nach Krankheitsbild und Konstitution könnte man grob unterscheiden in Unterstützung bei der Entgiftung, Regeneration der Leber, Regeneration der Nieren, Entzündungshemmung in den jeweiligen Organen sowie im Blutkreislauf, Zuführung von Catechinen in verschiedenen Kaskaden und Formen zur Tumorenabwehr, Stärkung des Immunsystems und nicht zuletzt Ihre Frage nach Opiaten / Morphium: Unterstützung der Wirksamkeit von Schmerzmitteln bei verschiedenen Krankheitsbildern. Siehe zur Frage von Morphium z.B. diese interessante Studie: http://online.liebertpub.com/doi/abs/10.1089/jmf.2005.8.386. Andererseits sind Wechselwirkungen des Grüntees mit Medikamenten verschiedenster Art bekannt. Spezielle Studienergebnisse zu Opiaten und Morphium in Wechselwirkung mit Grüntee kenne ich nicht. Es ist offensichtlich, dass das Thema extrem komplex und fast unüberschaubar ist. Wichtig ist die genaue Eingruppierung des vorliegenden Falles und die Absprache mit dem behandelnden Arzt.

      Die Erfahrung und die zahlreichen Studien zu grünem Tee zeigen allgemein, dass er bei den o.g. Themen sehr gute Unterstützung leisten kann. Im Einzelfall ist dann mit dem Arzt abzuklären, inwieweit die Konstitution des Patienten die Belastung mit Grüntee verträgt, inwieweit eine Wechselwirkung eintreten könnte und vertretbar wäre und was die Haupt-Wirkungsrichtung sein soll. Anhand von konkreten theoretischen Beispielen gebe ich dazu gerne Sorten- und Zubereitungsempfehlungen weiter. Viele Grüße Jörg Schweikart

  30. Hallo, ich würde mich gerne für grünen Tee, bzw Matcha aus Japan entscheiden. Leider habe ich Bedenken wegen der atomaren Verstrahlung seit des Atomunfalls in Fokushima. Wie gefährlich ist es wirklich?

    mfG Gabi

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Gabi, ich kann die Verunsicherung gut verstehen. Grundsätzlich würde ich dazu raten darauf zu schauen, aus welcher Region der Tee kommt. Alles aus dem tiefen Südwesten Japans, also von der Insel Kyushu (Kagoshima, Miyazaki etc.) ist unbedenklich. Ebenso aus der bekannten Region Uji um Kyoto. Bei der berühmten Region Shizuoka bin ich leider persönlich schon vorsichtiger. Und bei noch nördlicheren Regionen würde ich nur Tee kaufen, der auf Radioaktivität getestet ist. Übrigens alle diese nördlichen Regionen inklusive Shizuoka dürfen nur mit Labortest exportieren, aber man weiß ja nie, ob das immer 100% sauber abläuft. Ich empfehle dazu auch den Beitrag http://www.gruenertee.de/test/ zu lesen. Gute Händler geben auf dem Produkt genau an, aus welcher Region der Tee kommt. Viele Grüße Jörg Schweikart

  31. Hallo Herr Dr. Hildenbrand,
    mein Vater leidet seit einigen Jahren an Bluthochdruck und muss Tabletten nehmen. Kann Grüner Tee dabei auch helfen? Wenn ja, welche Sorten sind dann besonders geeignet?
    Vielen Dank.

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Frau Wussler, Medikamente gegen Bluthochdruck können eine Wechselwirkung mit dem grünen Tee, insbesondere dem Koffein, zeigen. Man sollte in so einem Fall das vorab mit dem Arzt besprechen. Bitte lesen Sie den Artikel in der Kategorie Wirkung: Risiken. Ansonsten empfehle ich den Beitrag in der Kategorie Zubereitung: “zur Vorbeugung und bei Krankheiten” und dort den Reiter Bluthochdruck. Erlauben Sie mir noch die Anmerkung, dass aus naturheilkundlicher Sicht Bluthochdruck in der Regel eine sinnvolle Maßnahme des Körpers ist, um auf andere körperliche Probleme zu reagieren (eine Ausnahme wäre z.B. Bluthochdruck wegen Stress). Den Blutdruck künstlich zu senken ist dann keine langfristig sinnvolle Alternative. Ein guter Arzt oder Heilpraktiker sollte darauf eine andere Antwort finden, als nur senkende Mittel zu verschreiben! mit den besten Grüßen Jörg Schweikart

  32. Manfred Hildenbrand:

    Hallo Hr. Dr. Schweikart, gibt es irgend welche Infomationen, bzw. ist auf längere Zeit damit zu rechnen das Japanischer Tee radioaktive Einlagerungen enthalten kann?

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Herr Hildenbrand, die schlechte Nachricht ist, dass ein Tee mit überhöhten Grenzwerten auf Dauer ungeniessbar bleibt. Dies betrifft insbesondere die Ernte 2011 aus den nördlichen Gebieten Japans, inklusive teilweise der Region Shizuoka. Die gute Nachricht ist, dass die südlich/westlich gelegenen Regionen, inklusive die bekannte Region Uji bei Kyoto bis hinunter zur Südinsel Kyushu (Kagoshima, Miyazaki etc.) keine erhöhten Werte aufwiesen. Und das sind ja häufig die für hihe Qualität bekannten Regionen. Aus allen nicht nördlich gelegenen Regionen kann man also guten Gewissens japanischen Tee von guten Händlern trinken. Auch die erwähnte Region Shizuoka dürfte mittlerweile keine Ausreisser mehr zeigen. Aber aus Sicherheitsgründen empfehle ich bis auf weiteres keinen Tee von dort. Weiter süd-/westlich aber dafür uneingeschränkt. Insgesamt kommt Japan die vorherrschende Windrichtung und die bestehende Geografie zu gute. Glück im Unglück… Mit den besten Grüßen Jörg Schweikart

  33. Hallom Herr Doktor,

    danke für Ihre Antwort

    Gruß
    Carsten A.

  34. Gustavo Pelaez:

    Guten Tag Hr. Dr. Schweikart, Sie schreiben, dass soeben mit 60 Grad heissem Wasser zubereiteter Grüntee in den ersten 10 Minuten getrunken werden soll, damit er der Gesundheit Gutes tut, worauf ich achte. Wenn aber der Grüntee abgekühlt ist und seit bspw. 1 Stunde steht, tut man sich dann beim Trinken immernoch der Gesundheit Gutes an oder ist der Tee dann “tote Materie”?

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Herr Pelaez, der Tee ist nach dem langen Stehen nicht wirklich “tot”, oder nicht mehr zu gebrauchen. Er beinhält dann immer noch viele wertvolle Stoffe. Insbesondere die Bitterstoffe und Catechine bleiben lange erhalten. Allerdings besitzt er dann eben nicht mehr die volle Bandbreite der wichtigen Inhaltsstoffe und der Tee verliert an harmonischer wirkung für den Körper. Für den täglichen Genuss kann man durchaus kleine Portionen von lange gestandenem Grüntee trinken, ich würde jedoch nicht mehr als 0,3 l davon täglich trinken. Besser ist es aber, den Tee frisch zu sich zu nehmen. Dieser enthält also dann noch möglichst viel der gesunden Stoffe und wirkt gleichzeitig dadurch weniger belastend. Es wäre ja auch schade um das Geld, dass der Tee kostet… mit den besten Grüßen Jörg Schweikart

  35. Hallo Hr. Dr. Schweikart,

    Würde mich ebenfalls über einen Newsletter sehr freuen.

    Im Voraus schob mal besten Dank.

    MfG
    Djsk

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, wir haben Sie gerne dafür eingetragen! In der rechten Spalte befindet sich sonst auch ein Feld, in welches man seine Email eingeben kann. Dann ist man registriert. Abbestellen geht natürlich auch jederzeit, auch gerne als Email an uns. viele Grüße Jörg Schweikart

  36. Wie viel Gramm nimmt man, bei einem halben Liter und wie lange sollte er ziehen? Gruß U.Röhren

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, das entnehmen Sie am besten dem Artikel “Zubereitung”. beste Grüße Jörg Schweikart

  37. Manfred Hildenbrand:

    Ich möchte den Newsletter abonnieren… Danke

  38. Hallo,

    Ich habe in den letzten 15 Monaten zwei Darmentzündungen gehabt. Ob es sich um eine chronische Entzündung handelt, steht noch nicht fest. Ich nehme momentan Mesalazin und bin beschwerdefrei. Seit nunmehr 2 Monaten trinke ich weder Kaffee noch schwarzen Tee allerdings grünen Tee. Kann ich durch regelmäßigen Konsum von grünem Tee eine dauerhafte Beschwerdefreiheit erreichen? Nebenbei habe ich das Rauchen aufgehört und trinke so gut wie keinen Alkoho mehr und esse ebenfalls keine Süßigkeiten mehr.

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, es gibt ja leider sehr unterschiedliche Arten und Grade der Darmentzündungen (Dünndarm, Dickdarm, verschiedene Krankheiten etc.). Die Studien zum grünen Tee weisen ja auf seine antientzündliche Wirkung besonders hin. Bei allen inneren Schleimhautentzündungen rate ich aber grundsätzlich zur besonderen Vorsicht bei der Einnahme von grünem Tee. Er kann meiner Erfahrung nach sogar auch zu einer Verschlimmerung führen. Ich würde also bei starken (akuten) Darmreizungen raten, besondere Grünteesorten und diese mit nicht herkömmlicher Temperatur zu trinken. Siehe dazu den Beitrag in der Navi “Zubereitung> Zur Vorbeugung und bei Krankheiten”. Wegen der möglichen Wechselwirkung mit Medikamenten, sollte man das mit dem Arzt vorher absprechen (siehe auch die Beiträge Nebenwirkungen und Risiken in der Kategorie “Wirkung”). Zudem gilt: Sollte sich eine Verschlechterung einstellen, bitte mit dem Verzehr sofort aufhören bzw. die Sorte oder Zubereitung ändern. Falls auch die richtige Sorte und Zubereitung nicht hilft, sollte man mit dem Grüntee ganz pausieren und zu anderen Getränken greifen. Da der grüne Tee Ihnen aber anscheinend sehr gut tut und sie sich beschwerdefrei fühlen, könnten Sie jetzt sogar das “Normalprogramm” durchführen, also Gyokuro morgens, Sencha nachmittags, Bancha abends und Matcha-Pulver ergänzend entweder täglich oder alle 2-3 Tage in Shakes oder Smoothies. Siehe Details dazu auch in oben erwähntem Beitrag. Bitte aber alles in jedem Fall mit dem Arzt vorher abstimmen. Ich drücke die Daumen für eine völlige Genesung! beste Grüße Jörg Schweikart

  39. wie sind die Erfahrungen von grünem Tee bei schwarzem Hautkrebs?

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, mir sind einige Studien bekannt, die darauf hinweisen, dass grüner Tee, speziell auch das darin enthaltene EGCG, Schäden der Haut als Folge von UV-Licht verhindern und abmildern. Dies wird durch antientzündliche und anti-oxidative Wirkungen, einer förderlichen Wirkung auf das Immunsystem und einer Schutz- und Reparaturwirkung auf die DNA zugeschrieben. Insofern wären die Sorten Sencha, Benifuuki-Pulver und Matcha am geeignetsten. Die Studien wurden jedoch nicht an Menschen durchgeführt. Insgesamt zielen die mir bekannten Studien zu Hautkrebs also eher auf die vorbeugende Wirkung ab. Allerdings ist bekannt, oder besser gesagt Studien weisen häufig daraufhin, dass grüner Tee auch bei verschiedenen Krebsarten förderlich sein kann (ohne jedoch meines Wissens speziell auf Hautkrebs einzugehen). Ich werde die Augen offenhalten und Artikel veröffentlichen, wenn ich dazu mehr finde. beste Grüße Jörg Schweikart

  40. Jörg Vielen vielen dank für die prompte und hilfreiche Antwort !!!
    Werde ihre Seite weiterempfehlen und bin schon auf dem weg zum japanischen grüntee Liebhaber !
    Vielleicht bieten sie auch bald grüntee Exkursionen nach Japan an :)

    Beste Grüße

  41. Ist es schadhaft wenn man jeden morgen eine tasse grünen Tee , sowie Schwarzkümmelöl zu sich nimmt ?
    Oder sollte man es lieber zu getrennten Zeiten einnehmen bzw. Vertragen sich schwarzkümmelöl und grüner Tee oder liegt dann eine Überdosis an Antioxidanzien vor ?

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, meine Einschätzung zu Schwarzkümmelöl ist, dass es nur kurweise für spezifische Zwecke und nicht permanent eingenommen werden sollte. Das Schwarzkümmelöl und grüner Tee vertragen sich gut zusammen, man kann sie zur gleichen Zeit einnehmen. Eine Überdosis an Antioxidantien würde nur vorliegen, wenn man sehr viel grüner Tee und sehr viel Öl zugleich einnimmt. Das würde man aber spätestens an Magenproblemen u.ä. merken. Mit der Dosierung von Schwarzkümmelöl sollte man immer sehr vorsichtig sein. Bei grünem Tee kann man sich hier schon wesentlich mehr trauen, aber sollte bei Eintreten von Nebenwirkungen immer die Dosis verringern, bis keinerlei Nebenwirkungen mehr auftreten. Und immer daran denken: Viel frisches neben dem Grünteekonsum trinken. beste Grüße Jörg Schweikart

  42. Kann man Grünen Tee auch abends trinken oder schläft man da schlecht ?

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, das ist pauschal nicht zu beantworten, sondern hängt von folgenden Faktoren ab: 1. Wie koffeinsensibel sind Sie? Hier gibt es von Person zu Person große Unterschiede. 2. Welche Grünteesorte wird abends getrunken? Siehe dazu den Koffeingehalt der Sorten im Beitrag >Koffein >Koffeingehalt in mg. Sorten wie Kukicha, Karigane und Bancha haben deutlich weniger Koffein als Sencha und Gyokuro. Ich empfehle auch aus diesen Gründen für abends eher die erstgenannten drei Teesorten. Darüber hinaus ist zu beobachten, dass bei regelmäßigem Grünteekonsum die Koffeinsensibilität meist reduziert wird. Mir macht es zum Beispiel nichts mehr aus, ob ich abends einen Gyokuro oder Sencha trinke. Und dies obwohl ich täglich deutlich unter 200 mg Koffein über Grüntee zu mir nehme. Aber meine empfohlene Verteilung sieht für die alltägliche Versorgung so aus: Morgens einen Gyokuro, nachmittags einen Sencha und abends einen Bancha / Karigane / Genmaicha. Ich rate aber immer, die Grünteedosis sofort zu reduzieren, wenn Nebenwirkungen auftreten. Also auf jeden Fall eine andere Sorte wählen oder den Genuss einschränken, wenn man abends davon nicht einschlafen kann. beste Grüße Jörg Schweikart

  43. Gustavo Pelaez:

    Guten Tag
    Danke, dass Sie diese Webseite ins Leben gerufen haben.
    Sie schreiben, dass der Grüntee innerhalb von 10 Minuten getrunken werden sollte. Wissen Sie, ob so eine gesundheitliche Regel auch für den Schwarztee gilt? Mir schmecken beide Tees abgekühlter besser als heiss getrunken.
    Grüsse aus der Schweiz,
    G. Pelaez

    • Jan Gottschau:

      Hallo Herr Pelaez, für Schwarztee gilt das so nicht, er kann auch kalt getrunken werden. Er ist allerdings nicht annähernd so gesund wie der Grüne Tee. Auch mit über 70° zubereiteter Grüntee kann kalt genossen werden. Er enthält besonders viele Catechine, Bitter- und Gerbstoffe.

      Viele der im Grünen Tee enthaltenen besonders wertvollen Inhaltsstoffe gehen allerdings bei über 60° verloren und gerade diese müssen schnell getrunken werden.

      Mit freundlichen Grüßen, Jan Gottschau

  44. Newsletter wunsche ich auch . danke

  45. Kann man mit der grunen Tee multiple sklerose heilen oder anhalten …wissen Sie etwas daruber oder uberhaupt womit kann man diese Krankheit anhalten …?
    Vielen Dank im voraus .
    Mamatian

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, zur Multiplen Sklerose und der Wirkung von grünem Tee gibt es tatsächlich einige wissenschaftliche Studien. Hier wurde vor allem die antientzündliche, neuroschützende und auotimmunförderliche Wirkung des Catechins EGCG betrachtet, welches in Grüntee stark vorkommt. Leider fehlen noch Daten aus Studien mit Menschen, aber die Forscher schlossen aus den bestehenden Untersuchungen, dass EGCG bei der Behandlung von MS und anderer neuroentzündlicher, neurodegenerativer und autoimmuner Erkrankungen förderlich sein könnte. Ich werde aus gegebenem Anlass, sobald ich Zeit finde, einen extra Beitrag dazu schreiben. beste Grüße Jörg Schweikart

  46. brigitte schmittner:

    Hallo… Ich trinke seit kurzem täglich eine große Tasse “grüner Tee”, aber als Aufgussbeutel (Fa. Meßmer), bin jetzt aber verunsichert, ob das so i.O. ist oder ob ich losen Tee kaufen soll… Falls ja, welche Sorte… Wie lange soll das Wasser abkühlen und wie lange soll der Tee ziehen ???? Für Ihre Antwort danke ich im voraus…
    MfG… B. Schmittner

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, in der Tat wirkt der grüne Tee nur signifikant und harmonisch, wenn er a) eine ausreichende Qualität besitzt (vakuumabgepackter loser frischer Tee), b) in ausreichender Menge getrunken (möglichst 2 Portionen à 2-3 TL täglich) und c) richtig zubereitet wird (nicht zu heiß und nicht zu lange ziehen lassen). Ausserdem wirken die verschiedenen Grünteesorten (Sencha, Gyokuro, Bancha, Karigane, Matcha etc) durchaus unterschiedlich und ergänzen sich gut. Bitte stöbern Sie doch etwas auf der Webseite, dort sollten alle Ihre Fragen in den einzelnen Kategorien beantwortet sein. Es lohnt sich, man merkt den Unterschied nach kurzer Zeit deutlich. beste Grüße Jörg Schweikart

  47. Durfen Tinnituskranke grunen Tee trinken…?

    • Jörg Schweikart:

      Ein Tinnitus ist ein ernsthaftes gesundheitliches Problem und sollte von einem guten Arzt / Heilpraktiker therapiert werden. Mit ihm muss auch diese Frage abgesprochen werden. Mein Hinweis für ein Gespräch mit dem Arzt: Der grüne Tee wirkt blutverdünnend, durchblutungsfördernd, ist besonders gut für den Stoffwechsel (insbesondere Leber (Sencha) und Nieren (Gyokuro). Auf der anderen Seite beinhält er relativ viel Koffein. Dieses ist zwar durch L-Theanin sehr gut gepuffert und an Bitterstoffe gebunden (im Gegensatz zu Koffein im Kaffee), aber dennoch sollte bei Tinnitus weniger Koffein eingenommen werden (max. die Hälfte als die übliche Grenze). Zudem wirkt Grüntee entwässernd. Es sollte also ausreichend viel frisches Wasser getrunken werden (mindestens so viel wie Tee, eher täglich 1-2 Liter zusätzlich). Das ist besonders wichtig, da sich sonst der positive in einen nachteiligen Effekt wandeln kann! Aus meiner Sicht ist grüner Tee nicht das beste Mittel gegen Tinnitus, aber in Maßen getrunken durchaus unterstützend bzw. die Konstitution des Körpers fördernd. Dies muss aber im Einzelfall mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

    • Hallo Masisguru,
      ich habe auch einen Tinitus und das seit nun 2 Jahren. Kaffee oder Tee hatten bei mir bisher keine negativen Auswirkung gezeigt. Ich trinke viel chinesischen grünen Tee hoher Qualität und auf mich hat es eher eine positive Wikung gezeigt. Beruhigend und entspannend. Dazu muss ich sagen, dass sie Ursache des Tinitus immer ein große Rolle dabei spielt. Hat er psysische Ursachen oder ist er eher psychologischer Natur. Bei mir ist er stressbeding enstanden.

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, es freut mich, dass der chinesische grüne Tee Ihnen gut tut. Dieser beinhält ja auch viele wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe, insbesonders Catechine, die förderlich sein können. Ich möchte Ihnen auch beipflichten, Tinnitus kann meiner Ansicht nach viele verschiedene Ursachen besitzen. Allerdings sehe ich den grünen Tee bei Tinnitus nicht als erstes Mittel der Wahl an, auch wenn er sicher förderliche Eigenschaften besitzt. mit den besten Grüßen Jörg Schweikart

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Klinische Studien 

Klinische Studien

Grüner Tee Studien: Eine Vielzahl weltweiter klinischer Studien weist auf die positive Wirkung von Grüntee zur Vorbeugung von Krankheiten, wie Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen hin.

 

Grüner Tee gegen Stress

Das besonders im grünen und weißen Tee vorhandene EGCG hemmt Cortison und wirkt gegen Stress. Gastbeitrag von Uwe Pfaff, Universität Autonoma, Madrid.

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Erfahrungsbericht: Virusgrippe

Bei aufziehender Erkältung, Schnupfen und sogar bei den Anfängen einer Grippe oder grippalen Infekten wird empfohlen, grünen Tee, und zwar hier speziell die Sorte Sencha, mit 100 statt der gewohnten 60 Grad warmen Wasser aufzugießen und zwei Minuten ziehen zu lassen.


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Nebenwirkungen 

Risiken von Grüntee

Risiken von Grüner Tee: Vor allem bei Schwangerschaft, Magen-/Nierenerkrankungen, Hämophilie, Medikamenten und Alkohol ist Grüntee mit Vorsicht zu geniessen.

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Wirkstoffe Grüntee 

Inhaltsstoffe Überblick

Grüner Tee zieht seine hohe gesundheitliche Wirkung aus den besonderen Inhaltsstoffen (Phenole, Catechine etc.) und der fast einzigartigen Wirkstoffkombination.

Schlankheitswahn

 

Grüner Tee Zubereitung zum Abnehmen

Bei der Zubereitung von grünem Tee zum Abnehmen sollte auf vieles geachtet werden: Wie viel Trinken, welche Sorte, wann, Temperatur, Ziehzeit und Dosierung.