Grüner Tee: Vorsorge & Krankheiten

Vorbeugung und Gesundheit 

Grüner Tee: Vorsorge & Krankheiten

Grüner Tee kann eine wichtige Hilfe für die Gesundheit, zur Vorsorge und gegen Krankheiten leisten. Grüntee-Sorten und Zubereitung nach Anwendungsfällen.

Grüner Tee unterstützt bei mehr als 60 Krankheiten

Kaum ein Tee wurde wissenschaftlich so genau untersucht wie der grüne Tee. Gemäß einer japanischen Studie hilft er bei über 60 Krankheiten und kann über 20 Krankheiten sogar heilen. Die Zahl dürfte in der Realität aber sogar noch höher liegen, wenn man alle Studien heranzieht, die zu einzelnen Krankheiten erschienen sind.

Die Analyse aller verfügbarer Studien ist Gegenstand unserer Arbeit, um möglichst umfassend und zielgenau, den Stand der Erkenntnisse zu allen Krankheiten, Problemen und Teesorten darzustellen. Alle Informationen sollten lediglich als Orientierungshilfe und nicht als Therapieempfehlung dienen. Bei jeder Krankheit sollte immer ein Arzt oder Heilpraktiker aufgesucht und die Einnahme von Gesundheitstees mit diesem abgesprochen werden, schon alleine wegen der etwaigen Wechselwirkungen mit Medikamenten.

Grüner Tee für die Vorsorge (allgemeine Gesundheitsvorbeugung)

Wohl die beste gesundheitliche Wirkung entfaltet der grüne Tee, wenn er zur Vorbeugung und Erhaltung der Gesundheit regelmäßig getrunken wird. Doch welche der zahlreichen Grünteesorten sollten getrunken werden und wann und wie viel?

Empfehlung: Allgemein sind die vier wichtigsten Basis-Sorten der vollbeschattete Aminosäurenspender Gyokuro, der sonnenverwöhnte und Catechin-intensive Sencha, der basenbildende und mineralstoffhaltige Bancha sowie das vollbeschattete Grünteepulver Matcha, das als eines der stärksten Antioxidantien berühmt ist.

Im Beitrag Grüner Tee Wirkung wird die Logik hinter dieser Kombination näher erläutert. Bei Klick auf die Links in folgendem Kasten, werden Ihnen die entsprechenden Empfehlungen angezeigt:

(Immunsystem, Vorerkrankungen, Stress)

Basis-Paket Grüner Tee+-
Gyokuro>90%
Sencha 1. Pfl. / Shincha (Frühjahr)>90%
Bancha>90%
Matcha>90%
Dosierung (gut gehäufte TL)3221-2 TL gehäuft (2-4 Bambusspatel)
Wasser pro Portion0,2-0,3l0,2-0,3l0,2-0,3l50-100ml
Ziehtemperatur in °C55°55°60°70°C
Ziehzeit in Minuten222Mit Matchabesen in Matchaschale cremig oder schaumig schlagen, dann trinken.
Wann am Tag?morgensmittags od. nachmittags (Shincha morgens)abendsmorgens bis nachmittags
Wie oft am Tag?1x1x1x1x
Wie oft pro Woche?täglichtäglich3 bis 4 x pro Woche2 bis 4 x pro Woche
Wie lange (in Wochen)?dauerhaft möglichdauerhaft möglichdauerhaft möglichdauerhaft möglich
Anmerkung Shincha am besten als 2monatige FrühsommerkurZur Versorgung mit Spurenelementen und Mineralstoffen (insbes. Eisen) können die Bancha-Blätter nach dem ersten Aufguss gegessen werden. In der Regel 1x p. Woche empfohlen, bei Bedarf mehr.Idealerweise zur Nährstoffversorgung Matcha-Pulver unerhitzt 2-3x pro Woche zusätzlich in einem Shake, Saft oder Smoothie einnehmen, jedoch nicht in tierischer Milch. 
 
Komplett-Paket Grüner Tee+-
Gyokuro>90%
Sencha 1. Pfl. / Shincha (Frühjahr)>90%
Bancha>90%
Matcha>90%
Sencha Blend aus 1.+2. Pflückung>90%
Kabusecha vom Sencha>90%
Karigane vom Sencha >90%
Genmaicha mit Matcha>90%
Benifuuki-Pulver (Herbsternte)>90%
Dosierung (gut gehäufte TL)3221-2 TL gehäuft (2-4 Bambusspatel)
Wasser pro Portion0,2-0,3l0,2-0,3l0,2-0,3l50-100ml
Ziehtemperatur in °C55°55°60°70°C
Ziehzeit in Minuten222Mit Matchabesen in Matchaschale cremig oder schaumig schlagen, dann trinken.
Wann am Tag?morgensmittags od. nachmittags (Shincha morgens)abendsmorgens bis nachmittags
Wie oft am Tag?1x1x1x täglich abwechselnd einer der 3 Sorten Bancha, Karigane od. Genmaicha Matcha1x
Wie oft pro Woche?täglichtäglich 2 bis 4 x pro Woche
Wie lange (in Wochen)?dauerhaft möglichdauerhaft möglichdauerhaft möglichdauerhaft möglich
Anmerkung Shincha am besten als 2monatige FrühsommerkurZur Versorgung mit Spurenelementen und Mineralstoffen (insbes. Eisen) können die Bancha-Blätter nach dem ersten Aufguss gegessen werden. In der Regel 1x p. Woche empfohlen, bei Bedarf mehr.Idealerweise zur Nährstoffversorgung Matcha-Pulver unerhitzt 2-3x pro Woche zusätzlich in einem Shake, Saft oder Smoothie einnehmen, jedoch nicht in tierischer Milch. 
Dosierung (gut gehäufte TL)22221 TL (2 Bambusspatel) 
Wasser pro Portion0,2-0,3l0,2-0,3l0,2-0,3l0,2-0,3letwa 100 ml 
Ziehtemperatur in °C55°55°70°60°C70°C 
Ziehzeit in Minuten2222Mit Matchabesen in Matchaschale cremig schlagen, nach 1,5 Minuten trinken 
Wann am Tag?mittags od. nachmittagsmittags od. nachmittagsabendsabendsmittags od. nachmittags 
Wie oft am Tag?Zur Abwechslung 1x pro Woche anstelle von Sencha 1. Pflückung trinkenZur Abwechslung 1x (ggf. 2x) pro Woche anstelle od. ergänzend zum Sencha 1. Pflückung trinken1x täglich abwechselnd einer der 3 Sorten Bancha, Karigane od. Genmaicha Matcha1x täglich abwechselnd einer der 3 Sorten Bancha, Karigane od. Genmaicha Matcha1 x täglich 
Wie oft pro Woche?    1 x pro Woche 
Wie lange (in Wochen)?dauerhaft möglichdauerhaft möglichdauerhaft möglichdauerhaft möglichdauerhaft möglich 
Anmerkung  Kukicha bezeichnet die geringere Qualität vom grünen Stängeltee. Möglichst nur den höherwertigen Karigane trinken. Zur Stoffwechsel-Stärkung empfiehlt sich alle 4 Monate eine 10tägige Kur (Frühjahr, Herbst und nach Weihnachten). 

Vorbeugung für Koffeinsensible, in der Schwangerschaft, für Jugendliche

Koffeinarmes Paket Grüner Tee+-
Gyokuro Karigane (koffeinarm)>90%
Sencha Karigane (koffeinarm)>90%
Grüner Rooibos Tee (koffeinfrei)>90%
Dosierung (gut gehäufte TL)222
Wasser pro Portion0,2-0,3l0,2-0,3l0,2-0,3l
Ziehtemperatur in °C60°60°kochend
Ziehzeit in Minuten1,51,55
Wann am Tag?morgensmittags od. nachmittagsabends
Wie oft am Tag?1x1x1x
Wie oft pro Woche?täglichtäglichtäglich
Wie lange (in Wochen)?dauerhaft möglichdauerhaft möglichdauerhaft möglich
Anmerkung   

Grüner Tee bei Krankheiten und Problemen

In den folgenden verlinkten Beiträgen finden sich die Empfehlungen für die geeignetsten Grünteesorten und deren Wirkung sowie Zubereitung. Dies werden durch besondere weitere Tees ergänzt, die weltweit als Spezialisten für die jeweilige Problematik bekannt sind und in der Kombination eine eine synergistische und additive Wirkung besitzen.

  • Vorbeugen u. leichte Krankheiten: Basis-Paket,
  • Intensives Vorbeugen u. allgemeine leichte Krankheiten: Komplett-Paket,
  •  
  • Abnehmen (Übergewicht),
  • Abnehmende Sehkraft,
  • ADHS (Hyperaktivität),
  • Adipositas (Fettleibigkeit),
  • AIDS,
  • Akne,
  • Altersweitsichtigkeit (Presbyopie),
  • Allergien, Heuschnupfen,
  • Altersbedingte Makuladegeneration (AMD),
  • Alzheimer Erkrankung, Demenz,
  • Amenorrhoe (Ausbleiben der Menstruation),
  • Anämie,
  • Antrum-Gastritis (bakteriell),
  • Arteriosklerose,
  • Arthritis,
  • Arthrose,
  • Asthma bronchiale,
  • Augenbrauen Haarausfall,
  • Benigne Prostatahyperplasie,
  • Bindehautentzündung (Konjunktivitis),
  • Blasenentzündung (Cystitis),
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Bulimie,
  • Burn Out Syndrom,
  • Chemotherapie Unterstützung,
  • Cholesterin zu hoch,
  • Chronisch obstruktive Lungenentzündung (COPD),
  • Colitis ulcerosa,
  • Depressionen,
  • Diabetes mellitus Typ 1,
  • Diabetes mellitus Typ 2,
  • Divertikulitis und Divertikulose Darm,
  • Eisenmangel,
  • Ekzeme Haut,
  • Erektionsstörung, schwache Libido,
  • Darm-Gesunderhaltung,
  • Dickdarmentzündung und -probleme,
  • Dünndarmentzündung und -probleme,
  • Durchblutungsstörungen,
  • Durchfall (akute Diarrhoe),
  • Durchfall (chronische Diarrhoe),
  • Erkältung,
  • Entzündungen,
  • Fieber, 
  • Fibromyalgie,
  • Fingernägel brüchig,
  • Fructoseintoleranz,
  • Gallensteine (Cholelithiasis),
  • GABA-Mangel,
  • Gastritis,
  • Gedächtnisstörungen,
  • Gereizter Magen,
  • Gerstenkorn Auge (Hordeolum),
  • Gicht,
  • Glutenintoleranz,
  • Grauer Star (Katarakt),
  • Grippe,
  • Haarausfall,
  • Haare brüchig,
  • Hämorrhoiden,
  • Hagelkorn Auge (Chalazion),
  • Halsschmerzen,
  • Hangover, Abbau von Alkohol,
  • Hauterkrankungen (Dermatitis),
  • Heuschnupfen,
  • Hepatitis (alle Typen),
  • Herzerkrankungen,
  • Herzinfarkt,
  • Herzinsuffizienz, Herzstärkung,
  • Herzrhythmusstörungen,
  • Hirnblutung,
  • Hormonstörungen,
  • Husten,
  • Immunsystem geschwächt,
  • Infektionen (Bakterien, Viren, Protozoen),
  • Karies,
  • Kinderlosigkeit, Fruchtbarkeitsstörung,
  • Konzentrationsprobleme,
  • Kopfschmerzen,
  • Krampfadern (Varizen),
  • Krebs,
    • Augentumor
    • Bauchspeicheldrüsenkrebs,
    • Blasen- und Nierenkrebs,
    • Blutkrebs, Leukämie,
    • Bronchialkarzinom,
    • Brustkrebs, Mammakarzinom,
    • Darmkrebs Dickdarm,
    • Darmkrebs Dünndarm,
    • Eierstockkrebs, Gebärmutterkrebs,
    • Gehirn, Kopfbereich,
    • Hautkrebs,
    • Leberkrebs, Gallenkrebs,
    • Lungenkrebs,
    • Lymphkrebs,
    • Myome, Sarkome,
    • Prostatakrebs,
    • Scheidenkrebs,
  • Lactoseintoleranz,
  • Leberanregung, Lebertonikum,
  • Leberentzündungen,
  • Leberentgiftung,
  • Lebersteine, Lebergries,
  • Leberzirrhose,
  • Leistungssteigerung (Denken und körperlich),
  • Magenreizung,
  • Magenschleimhautentzündung (Gastritis),
  • Magersucht,
  • Mandelentzündung,
  • Mangelernährung,
  • Migräne,
  • Milz: Anregung und Entgiftung,
  • Mittelohrentzündung (Otitis Media),
  • Neurodermitis,
  • Nierenentzündung und -probleme,
  • Migräne,
  • Multiple Sklerose (MS),
  • Nackenschmerzen,
  • Nahrungsmittelallergie,
  • Nebennierenunterfunktion,
  • Neurodermitis, atopisches Ekzem,
  • Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
  • Nierenentzündung, Nierenschwäche,
  • Nierensteine
  • Leber- und Gallengries und -steine,
  • Oligomenorrhoe (zu seltene Menstruation),
  • Osteoporose,
  • Parkinson,
  • Parodontose,
  • Pilzinfektionen (Mykosen),
  • Prämenstruelles Syndrom (PMS),
  • Prostataentzündung,
  • Psoriasis,
  • Raucherentwöhnung, Raucherentgiftung,
  • Rekonvaleszenz (nach schweren Krankheiten),
  • Reflux Oesophagitis,
  • Rheuma, rheumatische Beschwerden,
  • Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose),
  • Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose,
  • Schlafstörungen, körperliche Ursachen,
  • Schlafstörungen, psychische Ursachen,
  • Schlaganfall,
  • Schnupfen,
  • Schwindel,
  • Sorbitintoleranz,
  • Sport (Leistungssteigerung, Regeneration und Versorgung),
  • Stoffwechselprobleme,
  • Strahlenunfälle,
  • Strahlentherapie bei Krebs Unterstützung,
  • Stress (körperlich und psychisch),
  • Struma,
  • Thrombose,
  • Thyreoiditis-Basedow,
  • Thyreoiditis-Hashimoto,
  • Tinnitus, Hörsturz,
  • Toxine, Schadstoffbelastungen,
  • Übersäuerung (saures Milieu),
  • Untergewicht,
  • Verdauungsstörungen nach dem Essen,
  • Verstopfung (Obstipation),
  • Vitaminnmangel,
  • Wassereinlagerungen,
  • Wechseljahresbeschwerden,
  • Zahnfleischentzündungen.

 

Abnehmen & Stoffwechselprobleme

Stoffwechselanregung, Stoffwechselharmonisierung

Abnehmen, Gewichtsreduktion, Fettverbrennung (Fatburner)

Adipositas (Fettleibigkeit), stärkere  Stoffwechselprobleme

Minimum-Qualitätsgrad>79%>79%>79%>79%>79%
Dosierung (gut gehäufte TL)3221-2 TL gehäuft (2-4 Bambusspatel)1 TL (2 Bambusspatel)
Wasser pro Portion0,3l0,3l0,3l50-100mletwa 100 ml
Ziehtemperatur in °C60°60°60°80°C80°C
Ziehzeit in Sekunden120120120Mit Matchabesen in Matchaschale cremig oder schaumig schlagen, dann trinken.Mit Matchabesen in Matchaschale cremig schlagen, nach 90 Sekunden trinken
Wann am Tag?morgensmittags od. nachmittags (Shincha morgens)abendsmorgens bis nachmittagsmittags od. nachmittags
Wie oft am Tag?1x1x1x täglich abwechselnd einer der 3 Sorten Bancha, Karigane od. Genmaicha Matcha1x1x
Wie oft pro Woche?täglichtäglich 4 x pro Woche2 x pro Woche
Wie lange (in Wochen)?dauerhaft möglichdauerhaft möglichdauerhaft möglichdauerhaft möglichdauerhaft möglich
Anmerkung Shincha am besten als 2monatige FrühsommerkurZur Versorgung mit Spurenelementen und Mineralstoffen (insbes. Eisen) können die Bancha-Blätter nach dem ersten Aufguss gegessen werden. In der Regel 1x p. Woche empfohlen, bei Bedarf mehr.Idealerweise zur Nährstoffversorgung Matcha-Pulver unerhitzt 2-3x pro Woche zusätzlich in einem Shake, Saft oder Smoothie einnehmen, jedoch nicht in tierischer Milch. Zur Stoffwechsel-Stärkung empfiehlt sich alle 4 Monate eine 10tägige Kur (Frühjahr, Herbst und nach Weihnachten).
Minimum-Qualitätsgrad>85%>85%>85%>85%>85%
Dosierung (gut gehäufte TL)3221-2 TL gehäuft (2-4 Bambusspatel)1 TL (2 Bambusspatel)
Wasser pro Portion0,3l0,3l0,3l50-100mletwa 100 ml
Ziehtemperatur in °C55°55°60°80°C80°C
Ziehzeit in Sekunden120120120Mit Matchabesen in Matchaschale cremig oder schaumig schlagen, dann trinken.Mit Matchabesen in Matchaschale cremig schlagen, nach 90 Sekunden trinken
Wann am Tag?morgensmittags od. nachmittags (Shincha morgens)abendsmorgens bis nachmittagsmittags od. nachmittags
Wie oft am Tag?1x1x1x täglich abwechselnd einer der 3 Sorten Bancha, Karigane od. Genmaicha Matcha1x1x
Wie oft pro Woche?täglichtäglich 4 x pro Woche2x pro Woche
Wie lange (in Wochen)?dauerhaft möglichdauerhaft möglichdauerhaft möglichdauerhaft möglichdauerhaft möglich
Anmerkung Shincha am besten als 2monatige FrühsommerkurZur Versorgung mit Spurenelementen und Mineralstoffen (insbes. Eisen) können die Bancha-Blätter nach dem ersten Aufguss gegessen werden. In der Regel 1x p. Woche empfohlen, bei Bedarf mehr.Idealerweise zur Nährstoffversorgung Matcha-Pulver unerhitzt 2-3x pro Woche zusätzlich in einem Shake, Saft oder Smoothie einnehmen, jedoch nicht in tierischer Milch. Zur Stoffwechsel-Stärkung empfiehlt sich alle 4 Monate eine 10tägige Kur (Frühjahr, Herbst und nach Weihnachten).
Minimum-Qualitätsgrad>90%>90%>90%>90%>90%
Dosierung (gut gehäufte TL)3221-2 TL gehäuft (2-4 Bambusspatel)1 TL (2 Bambusspatel)
Wasser pro Portion0,3l0,3l0,3l50-100mletwa 100 ml
Ziehtemperatur in °C50°50°60°80°C80°C
Ziehzeit in Sekunden120120120Mit Matchabesen in Matchaschale cremig oder schaumig schlagen, dann trinken.Mit Matchabesen in Matchaschale cremig schlagen, nach 90 Sekunden trinken
Wann am Tag?morgensmittags od. nachmittags (Shincha morgens)abendsmorgens bis nachmittagsmittags od. nachmittags
Wie oft am Tag?1x1x1x täglich abwechselnd einer der 3 Sorten Bancha, Karigane od. Genmaicha Matcha1x1x
Wie oft pro Woche?täglichtäglich 4 x pro Woche2x pro Woche
Wie lange (in Wochen)?dauerhaft möglichdauerhaft möglichdauerhaft möglichdauerhaft möglichdauerhaft möglich
Anmerkung Shincha am besten als 2monatige FrühsommerkurZur Versorgung mit Spurenelementen und Mineralstoffen (insbes. Eisen) können die Bancha-Blätter nach dem ersten Aufguss gegessen werden. In der Regel 1x p. Woche empfohlen, bei Bedarf mehr.Idealerweise zur Nährstoffversorgung Matcha-Pulver unerhitzt 2-3x pro Woche zusätzlich in einem Shake, Saft oder Smoothie einnehmen, jedoch nicht in tierischer Milch. Zur Stoffwechsel-Stärkung empfiehlt sich alle 4 Monate eine 10tägige Kur (Frühjahr, Herbst und nach Weihnachten).

Allergie

Saisonale Kur zur Vorbeugung / Linderung von Allergiesymptomen

Akute Allergiesymptome, z.B. bei Heuschnupfen

Minimum-Qualitätsgrad>90%
Dosierung (gut gehäufte TL)1 TL (2 Bambusspatel)
Wasser pro Portionetwa 100 ml
Ziehtemperatur in °C80°C
Ziehzeit in SekundenMit Matchabesen in Matchaschale cremig schlagen, nach 90 Sekunden trinken. Alternativ das Puver in ein Glas geben und dem Wasser übergiessen, nach der Ziehzeit trinken.
Wann am Tag?morgens
Wie oft am Tag?1x
Wie oft pro Woche?täglich
Wie lange (in Wochen)?4-6 Wochen lang vor der Allergiesaison
AnmerkungZur Stoffwechsel-Stärkung empfiehlt sich alle 4 Monate eine 10tägige Kur (Frühjahr, Herbst und nach Weihnachten).
Minimum-Qualitätsgrad>85%
Dosierung (gut gehäufte TL)1 TL (2 Bambusspatel)
Wasser pro Portionetwa 100 ml
Ziehtemperatur in °C80°C
Ziehzeit in SekundenMit Matchabesen in Matchaschale cremig schlagen, nach 90 Sekunden trinken. Alternativ das Puver in ein Glas geben und dem Wasser übergiessen, nach der Ziehzeit trinken.
Wann am Tag?bei Symptomen
Wie oft am Tag?2-3 x
Wie oft pro Woche?nur bei Symptomen
Wie lange (in Wochen)?nur bei Symptomen
AnmerkungZur Stoffwechsel-Stärkung empfiehlt sich alle 4 Monate eine 10tägige Kur (Frühjahr, Herbst und nach Weihnachten).

Diabetes

Diabetes

Die Einnahme von Grüntee ist unbedingt mit dem behandelnden Arzt vorab abzusprechen (z.B. Wechselwirkung mit Medikamenten). Zusätzlich viel frisches Wasser trinken.
Gyokuro2 Min.55 °CMin. 90%morgens1 x täglich, unbegrenztBei Nebenwirkungen Dosierung reduzieren, oder ggf. anfangs durch Bancha, oder Gyokuro Karigane ersetzen. 
Benifuuki-Pulver--Min. 90%morgensKurweise 1 x täglich für 3 Monate, danach 2 Wochen Pause, dann erneutBenifuuki-Pulver sollte aus Herbst-Ernte stammen (Catechine). Täglich 1 TL Pulver unerwärmt in einen Saft / Shake oder Smoothie geben. Keine tierische Milch und keine Soja-Milch verwenden.
Matcha Pulver--Min. 90%nachmittags1 x täglich, unbegrenztPro Portion 1 TL. Nicht mit tierischer Milch oder Soja-Milch vermischen (Resorption Catechine). 

Weißer Tee:
Silver Needles
aus Fujian

3 Min.80 °CMin. 90%nachmittags1 x täglich, nur solange Blutzucker zu hoch, danach alle 2 TagePro Portion 3 gehäufte TL.

Leber

Leberentzündung

Sencha2 Min.90°CditoMind. 85%morgens4-wöchige Kur, 1 Sencha morgens täglich mit 2 TL auf 0,3l Wasser. Danach 2 Wochen Pause, dann erneut. Bei Nebenwirkungen Dosierung reduzieren, oder ggf. anfangs durch Bancha, oder Sencha Karigane ersetzen.
Benifuuki-Pulver--Min. 90%morgensKurweise 1 x täglich für 3 Monate, danach 2 Wochen Pause, dann erneutBenifuuki-Pulver sollte aus Herbst-Ernte stammen (Catechine). Täglich 1 TL Pulver unerwärmt in einen Saft / Shake oder Smoothie geben. Keine tierische Milch und keine Soja-Milch verwenden.
 

HNO

Aufziehende Erkältung, Schnupfen, Grippe

Sencha2 Min.kochendes Wasser85%1 x täglich1-3 TageMöglichst nur eine Anwendung. Je früher desto wirksamer. Bei stärkerem Verlauf auch eine zweite und dritte Anwendung. Siehe auch Erfahrungsbericht Virusgrippe.

Magen-Darm

Gastritis, Magenschleimhautentzündung, gereizter Magen

Sencha5 Min.90 °C85%2 x täglich1-2 Monate, dann 1 Monat Pause 

Dünndarmentzündung und -probleme

Gyokuro10 Min.80 °C90%1 x täglich1 Monat, dann Pause von 1 MonatFalls gleichzeitig eine Entzündung des Dickdarms vorliegt, nur die Rezeptur zum Dickdarm verwenden.

Dickdarmentzündung und -probleme, Divertikel

Bancha9 Min.80 °C85%2 x täglich1-2 Monate, dann 1 Monat Pause 
Sencha (Wirkungs-
grad >90%)
9 Min.80 °C90%2 x täglich Nur falls kein Bancha zur Hand.

Nieren

Nierenentzündung und -probleme

Gyokuro2 Min.50-60 °C je nach Qualität90%2 x täglich3 Monate, dann Pause von 2 Wochensiehe Notiz zu Sencha oben
      
Gyokuro6 Min.90 °C90%1 x täglichTäglich, bis Symptome verschwunden sind, nicht länger als 6 TagePro Portion 3 gut gehäufte TL. 
Cranberries     Begleitend täglich 1 Handvoll Cranberries essen, auch gerne in einen Smoothie geben. 
Meerrettich oder
Angocin
     Begleitend täglich 1-2 Messerpitzen frisch geriebenen Meerrettich essen (nicht auf nüchternen Magen). Falls Meerrettich im Glas bitte nur in Bio-Qualität. Alternativ: Angocin-Tabletten (Einnahme mit Arzt/Apotheker absprechen).

Haut

Neurodermitis, atopisches Ekzem

Sencha2 Min.erste 2 Wochen mit 90°C, dann Temperatur senken, siehe rechts>90% (!)2 x täglich, morgens und mittags / nachmittagsmind. 3 Monate, unbegrenzt möglichSencha ist hier die zentrale Teesorte. Nur bestes Qualität wählen (>90%, besser sogar Platin). Möglichst täglich ohne Unterbrechung. Ziehtemperatur zunächst 90°C für erste zwei Wochen, dann für mind. 2 Wochen auf 80°C senken, solange bis Hautbild deutlich besser ist. Dann langsam auf 70°C und schließlich auf "Normaltemperatur" senken, wie ganz oben je nach Qualität empfohlen. Je Portion: 3 gehäufte TL auf 0,3l Wasser. Bei Erreichen der 70°C auf 2 TL pro Portion reduzieren. 
Bancha2 Min.60°C>85%1 x täglich am frühen Abendunbegrenzt möglichBancha ergänzt den Sencha durch andere Inhaltsstoffe und ist milder. Er ist auch förderlich gegen eine Übersäuerung und hilft der Darmflora. Je Portion: 2 TL auf 0,3l Wasser.
Karigane
vom Sencha
2 Min.60 °C>90%zwischen morgens und nachmittagsunbegrenzt möglichSehr wichtige Ergänzung zum Sencha. Wiederum nur beste Qualität wählen, mindestens 90%. 1 x tgl., falls alle Tees gut bekömmlich sind und es schmeckt, dann auch ggf. 2 x tgl. trinken. Den Karigane besonders zügig nach der Zubereitung trinken. Mindestens 3 Monate einnehmen. Zwischen morgens und spätem Nachmittag trinken. Möglichst Abstand zu anderen Tees einhalten. Über den Tag verteilt viel frisches stilles Wasser zusätzlich trinken, auf mind. 2 Liter täglich kommen. Je Portion 2 gehäufte TL auf 0,3l Wasser.
Rooibos2 Min.70 °C>90%1 x täglichunbegrenzt möglichMöglichst nur Bio-Tee aus Südafrika. Sehr hohe Qualität notwendig. Eignet sich sehr gut für spät abends - koffeinfrei. Je Portion 2 TL auf 0,3l Wasser.

Rheumatische, arthritische Beschwerden

Übersäuerung, Rheuma, rheumatische Beschwerden, Arthritis

Arteriosklerose, koronare Beschwerden (Herz- und Kreislauf), Bluthochdruck, Arthrose, zu hohe Cholesterin-Werte

Gaba-Tee2 Min.55-60 °C je nach Qualität85%1 Gaba-Tee täglich, eher morgens3 monatige Kur, danach 2 Wochen Pause, dann erneut2 TL auf 0,3l Wasser. Unbedingt mit 30 Minuten Abstand zum Essen.
Sencha2 Min.50-60 °C je nach Qualität85%1 Sencha täglich, eher nachmittagsunbegrenzt möglichsiehe Notiz zu Sencha oben
Bancha2 Min.60 °C85%1-2 Bancha täglich, eher abendsunbegrenzt möglichTäglich zur Entsäuerung, bis pH-Wert nachhaltig normalisiert, dann  auf Normalversorgung umstellen (s.o.) 
Benifuuki-Pulverkeineunerwärmt in Shake90%1 x täglich3 monatige KurTäglich für 3 Monate morgens einen gehäuften TL in einen kalten / lauwarmen Shake im Mixer rühren. Nicht mit Kuh- oder Ziegenmilch oder Kuhmilchprodukten. Sehr gut mit Reismilch und einem ganzen Apfel in den Mixer geben.

Stoffwechsel

Bei geschwächtem Gesamt-Stoffwechsel

(z.B. aufgrund starker Mangelernährung, Bulimie, Magersucht etc.); zur Unterstützung der Erholung nach einem Burn-Out-Syndrom; allgemeine Rekonvaleszenz

 

Karigane Sencha

2 Min.

70 °C

Min. Qualität: 79%

nachmittags oder abends (wenig Koffein)

bis zur vollständigen Rekonvaleszenz, aber auch dauerhaft möglich

 

Es ist zu empfehlen mindestens 2 verschiedene Karigane Senchas abwechselnd zu trinken.

 

Weißer Tee:
Silver Needles
aus Fujian

3 Min.

70°CMin. Qualität: 79% morgens oder mittags (viel Koffein)bis zur vollständigen Rekonvaleszenz, aber auch dauerhaft möglich  

Krebs und Tumore - Erkrankungsstufe 1

 (Initiationsphase)

Paket 1 (Qualität: Silber, Wirkungsgrad 85%)+-
Sencha 1. Pfl. / Shincha (Frühjahr)>85%
Sencha Blend aus 1.+2. Pflückung>85%
Bancha>85%
Matcha>85%
Minimum-Qualitätsgrad>85%>85%>85%>85%
Dosierung (gut gehäufte TL)2221-2 TL gehäuft (2-4 Bambusspatel)
Wasser pro Portion0,3l0,3l0,3l50-100ml
Ziehtemperatur in °C65°65°65°80°C
Ziehzeit in Sekunden120120120Mit Matchabesen in Matchaschale cremig oder schaumig schlagen, dann trinken.
Wann am Tag?mittags od. nachmittags (Shincha morgens)mittags od. nachmittagsabendsmorgens u. nachmittags
Wie oft am Tag?1xtäglich1x2 x täglich
Wie oft pro Woche?täglichtäglichtäglichtäglich
Wie lange (in Wochen)?Während ErkrankungWährend ErkrankungWährend ErkrankungWährend Erkrankung
AnmerkungShincha im Frühsommer. Kein Grüntee an Therapietagen.  Idealerweise zur Nährstoffversorgung Matcha-Pulver unerhitzt 2-3x pro Woche zusätzlich in einem Shake, Saft oder Smoothie einnehmen, jedoch nicht in tierischer Milch.
Paket 1+2 (Qualität: Silber, Wirkungsgrad 90%)+-
Sencha 1. Pfl. / Shincha (Frühjahr)>85%
Sencha Blend aus 1.+2. Pflückung>85%
Bancha>85%
Matcha>85%
Kabusecha vom Sencha>85%
Benifuuki-Pulver (Herbsternte)>85%
Minimum-Qualitätsgrad>85%>85%>85%>85%>85%>85%
Dosierung (gut gehäufte TL)2221-2 TL gehäuft (2-4 Bambusspatel)21 TL (2 Bambusspatel)
Wasser pro Portion0,3l0,3l0,3l50-100ml0,3letwa 100 ml
Ziehtemperatur in °C65°65°65°80°C60°80°
Ziehzeit in Sekunden120120120Mit Matchabesen in Matchaschale cremig oder schaumig schlagen, dann trinken.120Mit Matchabesen in Matchaschale cremig schlagen, nach 90 Sekunden trinken
Wann am Tag?mittags od. nachmittags (Shincha morgens)mittags od. nachmittagsabendsmorgens u. nachmittagsmittags od. nachmittagsnachmittags
Wie oft am Tag?1xtäglich1x2 x täglich1x1x
Wie oft pro Woche?täglichtäglichtäglichtäglich3 x zusätzlich zum Sencha2x
Wie lange (in Wochen)?Während ErkrankungWährend ErkrankungWährend ErkrankungWährend ErkrankungWährend ErkrankungWährend Erkrankung
AnmerkungShincha im Frühsommer. Kein Grüntee an Therapietagen.  Idealerweise zur Nährstoffversorgung Matcha-Pulver unerhitzt 2-3x pro Woche zusätzlich in einem Shake, Saft oder Smoothie einnehmen, jedoch nicht in tierischer Milch.  

Krebs und Tumore - Erkrankungsstufe 2

 (Promotionsphase)

Paket Krebs 2 (Qualität: Gold, Wirkungsgrad 85%)+-
Sencha 1. Pfl. / Shincha (Frühjahr)>90%
Sencha Blend aus 1.+2. Pflückung>90%
Bancha>90%
Matcha>90%
Benifuuki-Pulver (Herbsternte)>90%
Minimum-Qualitätsgrad>90%>90%>90%>90%
Dosierung (gut gehäufte TL)331-2 TL gehäuft (2-4 Bambusspatel)1 TL (2 Bambusspatel)
Wasser pro Portion0,3l0,3l50-100mletwa 100 ml
Ziehtemperatur in °C75°75°80°C90°
Ziehzeit in Sekunden300300Mit Matchabesen in Matchaschale cremig oder schaumig schlagen, dann trinken.Mit Matchabesen in Matchaschale cremig schlagen, nach 90 Sekunden trinken
Wann am Tag?mittags od. nachmittags (Shincha morgens)abendsmorgens, mittags u. nachmittagsnachmittags
Wie oft am Tag?1x1x3 x täglich1x
Wie oft pro Woche?täglichtäglichtäglich4x
Wie lange (in Wochen)?Während ErkrankungWährend ErkrankungWährend ErkrankungWährend Erkrankung
AnmerkungShincha im Frühsommer. Kein Grüntee an Therapietagen. Idealerweise zur Nährstoffversorgung Matcha-Pulver unerhitzt 2-3x pro Woche zusätzlich in einem Shake, Saft oder Smoothie einnehmen, jedoch nicht in tierischer Milch. 

Krebs und Tumore - Erkrankungsstufe 3

 (Promotionsphase)

Paket Krebs 3 (Qualität: Gold, Wirkungsgrad 80%)+-
Sencha 1. Pfl. / Shincha (Frühjahr)>90%
Bancha>90%
Matcha>90%
Benifuuki-Pulver (Herbsternte)>90%
Minimum-Qualitätsgrad>90%>90%>90%>90%>90%
Dosierung (gut gehäufte TL)3331-2 TL gehäuft (2-4 Bambusspatel)1 TL (2 Bambusspatel)
Wasser pro Portion0,3l0,3l0,3l50-100mletwa 100 ml
Ziehtemperatur in °C70°70°70°80°C90°
Ziehzeit in Sekunden180180180Mit Matchabesen in Matchaschale cremig oder schaumig schlagen, dann trinken.Mit Matchabesen in Matchaschale cremig schlagen, nach 90 Sekunden trinken
Wann am Tag?mittags od. nachmittags (Shincha morgens)mittags od. nachmittagsabendsmorgens, mittags u. nachmittagsnachmittags
Wie oft am Tag?1xtäglich1x3 x täglich1x
Wie oft pro Woche?täglichtäglichtäglichtäglich3x
Wie lange (in Wochen)?Während ErkrankungWährend ErkrankungWährend ErkrankungWährend ErkrankungWährend Erkrankung
AnmerkungShincha im Frühsommer. Kein Grüntee an Therapietagen.  Idealerweise zur Nährstoffversorgung Matcha-Pulver unerhitzt 2-3x pro Woche zusätzlich in einem Shake, Saft oder Smoothie einnehmen, jedoch nicht in tierischer Milch. 

Krebs und Tumore - Nachsorge

Paket 1 (Qualität: Gold, Wirkungsgrad 85%)+-
Sencha 1. Pfl. / Shincha (Frühjahr)>90%
Sencha Blend aus 1.+2. Pflückung>90%
Bancha>90%
Matcha>90%
Minimum-Qualitätsgrad>90%>90%>90%>90%
Dosierung (gut gehäufte TL)2221-2 TL gehäuft (2-4 Bambusspatel)
Wasser pro Portion0,3l0,3l0,3l50-100ml
Ziehtemperatur in °C50°50°60°80°C
Ziehzeit in Sekunden120120120Mit Matchabesen in Matchaschale cremig oder schaumig schlagen, dann trinken.
Wann am Tag?mittags od. nachmittags (Shincha morgens)mittags od. nachmittagsabendsmorgens bis nachmittags
Wie oft am Tag?1xtäglich1x1 x täglich
Wie oft pro Woche?täglichtäglichtäglichtäglich
Wie lange (in Wochen)?Bis Rückfall unwahrscheinlich ist.Bis Rückfall unwahrscheinlich ist.Bis Rückfall unwahrscheinlich ist.Bis Rückfall unwahrscheinlich ist.
AnmerkungShincha im Frühsommer. Kein Grüntee an Therapietagen.  Idealerweise zur Nährstoffversorgung Matcha-Pulver unerhitzt 2-3x pro Woche zusätzlich in einem Shake, Saft oder Smoothie einnehmen, jedoch nicht in tierischer Milch.
Paket 1+2 (Qualität: Gold, Wirkungsgrad 90%)+-
Sencha 1. Pfl. / Shincha (Frühjahr)>90%
Sencha Blend aus 1.+2. Pflückung>90%
Bancha>90%
Matcha>90%
Kabusecha vom Sencha>90%
Benifuuki-Pulver (Herbsternte)>90%
Minimum-Qualitätsgrad>90%>90%>90%>90%>90%>90%
Dosierung (gut gehäufte TL)2221-2 TL gehäuft (2-4 Bambusspatel)21 TL (2 Bambusspatel)
Wasser pro Portion0,3l0,3l0,3l50-100ml0,3letwa 100 ml
Ziehtemperatur in °C50°50°60°80°C60°80°
Ziehzeit in Sekunden120120120Mit Matchabesen in Matchaschale cremig oder schaumig schlagen, dann trinken.120Mit Matchabesen in Matchaschale cremig schlagen, nach 90 Sekunden trinken
Wann am Tag?mittags od. nachmittags (Shincha morgens)mittags od. nachmittagsabendsmorgens bis nachmittagsmittags od. nachmittagsnachmittags
Wie oft am Tag?1xtäglich1x1 x täglich1x1x
Wie oft pro Woche?täglichtäglichtäglich täglich2 x zusätzlich zum Sencha2x
Wie lange (in Wochen)?Bis Rückfall unwahr-scheinlich ist.Bis Rückfall unwahr-scheinlich ist.Bis Rückfall unwahr-scheinlich ist.Bis Rückfall unwahr-scheinlich ist.Bis Rückfall unwahr-scheinlich ist. Bis Rückfall unwahr-scheinlich ist.
AnmerkungShincha im Frühsommer. Kein Grüntee an Therapietagen.  Idealerweise zur Nährstoffversorgung Matcha-Pulver unerhitzt 2-3x pro Woche zusätzlich in einem Shake, Saft oder Smoothie einnehmen, jedoch nicht in tierischer Milch.  

Pilzinfektionen

Pilzinfektionen

Bancha2 Min.kochend90%3-4 x täglich5-6 Tage

Waschung der betroffenen Körperstelle bzw. Vaginal-Einlauf mit Irrigator mit abgekühltem Teewasser. Siehe den Beitrag Grüntee bei Pilzinfektionen.

Bancha2 Min.60 °C85%2 x täglich3 monatige Kur

0,3 l Tee je mittags und abends etwa 20 Minuten nach dem Essen trinken.

Augenbeschwerden

Augen

Bindehautentzündung, Gerstenkorn, Hagelkorn

Sencha und Karigane
(oder Kukicha)
keineTeil einer Augenkompresse90%  siehe dazu Hausmittel bei Gerstenkorn am Auge

Die Heilpflanze Grüner Tee

Der grüne Tee wird seit Jahrtausenden für seine intensiven und breiten Wirkungen auf die Gesundheit geschätzt. Moderne Forschungen blicken dabei hauptsächlich auf die Flavonoide bzw. Catechine, insbesondere das sogenannte EGCG, aber der Tee hat noch viele weitere wichtige Stoffgruppen zu bieten, die für die Erhaltung der Gesundheit sehr wichtig sind. Dazu zählen unter anderem die Flavonole, Saponine, wichtige und spezielle Aminosäuren, Mineralstoffe und Spurenelemente, Vitamine, Karotinoide, ätherische Öle, Chlorophyll, Enzyme und Fettsäuren. Vergleicht man die zahlreichen Studien zu grünem Tee und die anderer Tees, Kräuter, Gemüse- und Früchtearten und „Superfoods“, dürfte der Grüntee im Hinblick auf seine Vielseitigkeit, Wirkstärke und Verträglichkeit als eine oder gar die wichtigste Heilpflanze bezeichnet werden. Er ist zugleich eines der besten Lebensmittel für die gesundheitliche Vorbeugung, als auch gemäß Studien wirksam bei über 60 Krankheiten. 

Zudem existieren für die einzelnen gesundheitlichen Themen und Probleme jeweils spezielle Kräutertees – also Spezialisten -, mit denen die Empfehlungen wesentlich ergänzt werden. Dabei halte ich weltweit systematisch Ausschau nach den besten Heiltees einzelner Länder und Regionen und bin bemüht, deren Wirkung zu verstehen und ggf. hier mit aufzunehmen. Für weitere Tipps und Infos bin ich dabei immer dankbar.

Unterschiedliche Grünteesorten 

Die Teepflanze Camellia Sinensis wird dabei in zahlreichen Varianten angebaut und verschiedene Varietäten und Teile der Pflanze verarbeitet. Die unterschiedlichen Teile der Teepflanze (Stängel, junge bis alte Blätter, Knospen) besitzen jeweils andere Schwerpunkte bei den Inhaltsstoffen. Auch die unterschiedlichen Anbau- und Verarbeitungsarten führen zu jeweils einzigartigen Ergebnissen (Nicht-Beschattung, Halbbeschattung, Beschattung, Vermahlung zu Pulver, Aufschließen der Blätter durch Rollen, Erntezeitpunkt, Anzahl der Ernten). Zudem sind die verschiedenen Sortenvarietäten bzw. Saatvarianten zu nennen (verschiedenste japanische Saaten der Camellia Sinensis und Kreuzungen mit der Assamica Hybride). Nicht zuletzt gilt noch stärker ausgeprägt als selbst beim Wein, dass die Region und Lage des Tees die Qualität und Zusammensetzung der Stoffe und damit der Wirkung maßgeblich bestimmt.

Sorten und Zubereitung für die Gesundheit nutzen 

Wer also eine möglichst intensive und breite Wirkung für die Erhaltung seiner Gesundheit erzielen möchte, der sollte die wichtigsten Grünteesorten über den Tag verteilt zu sich nehmen. So erreicht man einen wesentlich größeren und vor allem auch breiteren Effekt, als würde man sich nur auf eine oder wenige Hauptsorten beschränken. Dieser Umstand kann gar nicht deutlich genug hervorgehoben werden.  Dabei sollten folgende  elementare Faktoren berücksichtigt werden, die jeder für sich genommen, bereits einen entscheidenden Unterschied herbeiführen kann: Richtige Grünteesorte zur richtigen Tageszeit, Abwechslung innerhalb einer Sorte (Abstumpfung der Wirkung verhindern), Pflückung, Anzahl der Ernten und Erntejahr, Menge und Dosierung der Portionen, Ziehzeit und Ziehtemperatur, Mindestqualität des Tees sowie zeitlicher Abstand zum Essen.   

Tabelle Grüntee-Zubereitung für die Erhaltung der Gesundheit

Die nachfolgenden beiden Tabellen enthalten meine persönliche Empfehlung für die möglichst optimale tägliche Zusammenstellung der Sorten und ihrer Zubereitung für eine bestmöglichste Ausnutzung der wichtigsten Sorten zur Erhaltung der Gesundheit / Krankheits-Vorbeugung. Diese entspricht meiner eigenen langjährigen Erfahrung mit den Tees und zeigt, was ich täglich selbst trinke. Über die Vorbeugung hinaus, also für spezielle Anwendungen bei Krankheiten, finden sich weiter unten jeweils weitere Tabellen mit spezifischen Angaben. Zum besseren Verständnis der einzelnen Informationen ist es hilfreich, vorab den Beitrag zur richtigen Zubereitung und auch den Beitrag Grüner Tee Kauftipps zu lesen. Lassen Sie sich nicht von der anfangs scheinbaren Komplexität der Zusammenstellung und der Angaben verunsichern. Probieren Sie doch einfach die verschiedenen Tees und Anwendungen nacheinander aus oder kaufen Sie zur Vereinfachung ein komplettes Set. Meiner Beobachtung nach merkt der Körper meist schon nach wenigen Tagen wie gut die einzelnen Tees für ihn sind. Ausserdem gewöhnt man sich schnell an die geschmackliche und Wirkungs-Vielfalt der Tees sowie die einzelnen Zubereitungsarten. Für Viele entsteht daraus eine schönes Ritual und Abwechslung im Alltag, bei dem man sich für einige Minuten etwas Gutes gönnt. 

Die Wirkungsschwerpunkte der Grünteesorten

So wird bald der zarte, etwas süssere und zugleich Aminosäuren-, Chlorophyll-und koffeinhaltige Gyokuro zum allmorgendlichen Begleiter. Senchas (inkl. Shincha als erster Frühlingstee und der halbbeschattete Kabusecha) vor allem der ersten und teilweise auch der zweiten Pflückung versorgen uns mittags bis nachmittags u.a. mit zahlreichen Bitterstoffen / Catechinen und Vitaminen. Und abends können der leichtere Aminosäuren- und Mineralstoffversorger Karigane, der stark basische Mineralstoff- und Spurenelementeversorger Bancha und der ebenfalls rundum versorgende und beruhigende Genmaicha mit Matcha genossen werden. Ergänzend kommen die Antioxidans- und Catechin-Spezialisten Matcha-, Benifuuki- und Sencha-Pulver  zum Einsatz. Matcha versorgt uns u.a. zudem mit zahlreichen Vitaminen, Mineralstoffen und Beta-Karotin. Abgerundet wird das Ganze durch das gelegentliche Trinken der Spezialversorger grüner Rooibostee und weißer Tee.  

Wer sollte keinen grünen Tee trinken?

Bitte berücksichtigen Sie aber unbedingt, dass diese Empfehlungen nur für gesunde Erwachsene gelten. Für Schwangere, Stillende und für Kleinkinder empfehle ich, keinen grünen Tee mit normalem Koffeingehalt einzunehmen. Es bietet sich hier jedoch an, die Grünteesorten mit wenig Koffein zu nutzen (vor allem Karigane vom Gyokuro, Karigane vom Sencha, Bancha, Genmaicha) und durch koffeinfreien grünen Rooibostee zu ergänzen. Falls Erkrankungen vorliegen, ist die Einnahme von Grüntee vorab mit dem behandelnden Arzt abzustimmen (siehe Risiken). Desweiteren sollten Sie strikt darauf achten, bei Einnahme von grünem Tee ausreichend viel frisches Wasser zuzuführen, da der Grüntee vor allem anfangs diuretisch (harntreibend) wirkt. Als Daumenregel empfehlen wir, mindestens zusätzlich so viel frisches Wasser wie grünen Tee zu trinken und insgesamt auf mindestens 30ml Wasser pro kg Körpergewicht zu kommen (z.B. 2,1l bei 70kg Gewicht). Achten Sie dabei auf das eigene Körpergefühl. Sollte trotzdem ein großes Durstgefühl, oder eine gefühlte Trockenheit, oder andere Nebenwirkungen bestehen, empfehlen wir den Grünteeverzehr soweit zu reduzieren, bzw. auf milde Sorten zu wechseln, bis keine negativen Symptome mehr vorhanden sind. Der Körper zeigt durch sie, ob und wie viel des grünen Tees getrunken werden darf und sollte.  

Detailprofile der einzelnen Teesorten für die Vorsorge

 
AussehenGyokuroShinchaShinchaKarigane Bancha genmaicha-matcha 
MerkmalVollbeschattete zarte, junge TeeblätterUnbeschattete, junge TeeblätterHalbbeschattete, junge TeeblätterStängel und Blattanteile von hochwertigem SenchaGröbere, ältere BlätterSencha mit geröstetem Reis und Matcha
Bestes HerkunftslandJapanJapanJapanJapanJapanJapan
Premium RegionenUji, Yame, ShizuokaShizuoka, Uji, Chiran, MiyazakiUji, Chiran, MiyazakiUji, Chiran, MiyazakiUji, Chiran, MiyazakiUji, Chiran, Miyazaki
Wie oft (Empfehlung)?1 x täglich1 x täglich1-2 x p. Woche anstelle d. Sencha1 x täglich eine der 3 Sorten, möglichst abwechselnd
Beste Tageszeitmorgensmittags bis nachmittags (Shincha morgens)mittags bis nachmittagsabendsabendsabends
Abwechslung innerhalb einer Sorte23211
Dauerunbegrenzt möglich
Pflückung (Ernte)nur 1. Pflückungenmeist 1. Pflückung trinken, ein- oder zweimal pro Woche durch Blend aus 1. u. 2. Pflückung ergänzen (sehr wertvoll)1. Pflückung1. Pflückung2. od. 3. Pflückung1. od. 2. Pflückung d. Senchas
Alter (Erntejahr)Am besten mehrere Monate gereifter Gyokuro. Auch Jahrgangs-Gyokuro (Kuradashi) sinnvoll.Möglichst frische Ernte. Im Frühjahr Kur mit dem ersten Frühlingstee (Shincha), sonst frischer Sencha.Aktuelle oder auch Vorjahres-Ernte
Mindestqualitätmind. 79%, besser >85%mind. 79%, besser >85%>85%>85%mind. 79%, besser >85%mind. 79%, besser >85%
Dosierung pro Portion0,3l Wasser
Dosierung Tee pro Portion3 TL gut gehäuft2 TL gehäuft2 TL gehäuft2 TL gehäuft2 TL gut gehäuft2 TL gut  gehäuft
Ziehtemperatur50-60°C je nach Qualität70 °C60 °C60 °C
Ziehzeit2 Minuten exakt
Schnell trinken?Möglichst innerhalb 15 Minuten nach Zubereitung
Mindestabstand zum Essen (vorher u. nachher)10-20 Minuten20-30 Minuten10-20 Minuten10 Minuten
 
Aussehen matchabenifuuki  sencha-pulvergruener-rooibos weisser-tee-silbernadel 
MerkmalFeinst gemahlenes Pulver vom beschatteten Tencha-TeeFein gemahlenes Pulver von spezieller GrünteekreuzungFein gemahlenes Pulver vom SenchaJunge, unfermentierte ZweigeNur junge Blattknospen des Da Bai-Teestrauches
Bestes HerkunftslandJapanJapanJapanSüdafrikaChina
Premium RegionenUji, NishioKagoshimaKagoshimaWestkapFujian
Wie oft (Empfehlung)?2 x pro Woche1 x p. Woche eine Sorte, wöchentlich abwechselnd2 x p. Woche, gerne auch öfter1 x p. Woche, max. alle 2-3 Tage
Beste Tageszeitmorgens bis nachmittagsmittags bis nachmittagsmittags bis abendsmorgens bis nachmittags
Abwechslung innerhalb einer Sorte21112
Dauerunbegrenzt möglich
Pflückung (Ernte)nur 1. Pflückungenmöglichst späte Pflückung (Herbsternte)möglichst späte Pflückung (Herbsternte)n.a.nur 1. Pflückungen aus möglichst nur Blattknospen
Alter (Erntejahr)Eher mehrere Monate nach der Ernte gereiftes Matcha, auch Jahrgangs-Matcha sinnvoll.Aktuelle Herbst- oder Vorjahresherbst-ErnteAktuelle ErnteAktuelle oder Vorjahres-Ernte
Mindestqualität>85%>85%mind. 79%, besser >85%>90%>90%
Dosierung Wasser pro Portion50-100 ml Wasseretwa 0,1l Wasser0,3l Wasser
Dosierung Tee pro Portion1-2 TL gehäuft (2-4 Bambusspatel)1 TL gehäuft3 TL gehäuft3 TL gut gehäuft
Ziehtemperatur80 °C65 °C70 °C
ZiehzeitMit Matchabesen in Matchaschale cremig oder schaumig schlagen, dann trinkenMit Matchabesen in Schale einrühren, nach 1,5 Min. trinkenetwa 3 Minutenetwa 3 Minuten
Wie schnell trinken?Möglichst schnell u. noch warm trinkenMöglichst innert 20 MinutenMöglichst schnell nach Zubereitung, bis zu max. 2-3 Stunden
Zeitlicher Mindestabstand zum Essen (vorher und nachher)10-20 Minuten20-30 Minuten20-30 Minuten10-20 Minuten10-20 Minuten


70 Responses to “Grüner Tee: Vorsorge & Krankheiten”

  1. Gibt es diese Tabelle Detailprofile der einzelnen Teesorten für die Vorsorge zum ausdrucken?? schöne Grüße

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Leider noch nicht. Ich möchte diese noch überarbeiten und dann auch zum Download und Ausdrucken formatieren. viele Grüße Jörg Schweikart

  2. Hallo, habe eine ziemlich schlechte Leber, noch keine Zirrhose. Wollte nun fragen, ob es normal ist, dass ich Matcha nicht so gut vertrage. Bin erst vor kurzem auf grünen Tee gekommen und habe mir nun auch Benifuuki-Pulver bestellt. Leide zusätzlich bereits über Jahre an einem Keim-Befall an Wunden am Schienbein. Persönlich habe ich Angst, dass diese auch innerlich sich irgendwie angesiedelt haben könnten. Leider wurde zwar mal der Staphylococcus aureus festgestellt, aber das war es eben auch schon. Eine wirkliche Diagnose habe ich nur von einem Arzt, der bis jetzt auch erfolgreich mit Silberauflagen behandelt. zumindest die Anschwellungen verschwinden langsam. Aber da ich diese Behandlung nun bald ein Jahr mache, suche ich natürlich nach Alternativen. Diagnose dieses Arztes, Ulcus tropicus, was auch möglich ist. Vielleicht haben Sie einen Tipp für mich, welcher Tee gut für mich wäre. habe bis jetzt Matcha selten und Bancha etwas öfter getrunken. Inzwischen vielen Dank vorab und liebe Grüße, Karla

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, die Leberbelastung könnte auch auf die Infektion zurückzuführen sein, das wäre keine Überraschung. Sie benötigen dringend eine sehr gute ärztliche Behandlung bzw. einen sehr guten Heilpraktiker. Das Geschehen muss sowohl von innen als auch von außen angegangen werden. Mit Matcha wäre ich jetzt vorsichtig, denn man nimmt ja hier sehr hohe Mengen an Catechinen / Bitterstoffen zu sich, die ab einer gewissen Menge leberbelastend wirken. ZB nie auf nüchternen Magen nehmen! Silberauflagen sind meiner Erfahrung nach ganz gut, aber eher nicht ausreichend. Für die innere Anwendung brauchen Sie die richtige Medizin (Heilpraktiker!) und unterstützend könnten Sie zur Stärkung des Immunsystems Dokudami- und Krebsbuschtee trinken (1-2l täglich). Längere Kuren sind nötig. Noch einen Tipp: bei einem Bekannten wurde in ähnlicher aber noch viel schlimmerer Situation die Bein-Amputation verhindert, als ihm der Tipp zu MMS Tropfen (Jim Humble) gegeben wurde. Das Thema ist sehr umstritten und ich glaube längst nicht alles was in dem Buch steht, aber in diesem Fall hat es offensichtlich wahre Wunder bewirkt. viele Grüße Jörg Schweikart

  3. Hallo,
    ich leider an MS. Ich nehme keinerlei Medikamente. Ich habe vor einiger Zeit den Grünen Tee für mich entdeckt. Frage mich aber ob es bei MS eine sinnvolle bzw auch eine kontraproduktive Kombination von Grünteesorten gibt? Mein Hausarzt belächelt das Trinken von Grünem Tee nur. Können Sie eine Empfehlung abgeben?

    Gruß

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, das Thema habe ich noch nicht recherchiert. Ich habe aber gehört, dass hier das Grünteeextrakt helfen soll. viele Grüße Jörg Schweikart

  4. Hallo Herr Schweikart,

    erstmal ein riesen Lob an diese tolle Seite.
    Ich bin Teetrinker-Neuling und habe mir direkt einen Sencha aus Kyoto bestellt. Mir geht es hauptsächlich darum, Krebs vorzubeugen. Was mir bei bei meiner Recherche aber immer wieder aufgefallen ist, ist der bittere Beigeschmack der Atomkatastrophe von Fukushima, welcher mir noch ein paar Sorgen zum Thema der radioaktiven Belastung bereitet.
    Im Tee-Test steht, dass eine Prüfung auf Radioaktivität 2014 stattgefunden hat. Wie „gut“ und vertrauenswürdig sind diese Tests? Wie oft werden diese Tests wiederholt? Sind diese unabhängig? Ich glaube wir wissen alle, das Testergebnisse auch mit entsprechend finanziellen Mitteln gekauft werden können und Japan ist wirtschaftlich sehr stark abhängig vom Verkauf ihres Tees, weshalb man einen mit allen Mitteln durchzusetzenden Verkauf ohne Rücksicht auf Verluste durchaus unterstellen könnte.
    Ich bitte Sie dies nicht als irgendeine Unterstellung oder einen Angriff zu sehen, ich mache mir nur Sorgen über ein vermeintlich krebsvorbeugendes Getränk, was aber vielleicht wegen „unentdeckter“ Strahlenbelastung längerfristig vielleicht eher zum Krebs beiträgt anstatt ihn zu bekämpfen. Immerhin möchte ich anfangen mehrere Liter Tee am Tag zu trinken, möchte dies aber ruhigen Gewissens tun, ohne dass nach ein paar Monaten/Jahren jemand kommt und eine „unverantwortliche Strahlenbelastung“ in einen meiner Tees festgestellt wurde.

    Vielen Dank und weiter so mit dieser grandiosen Seite!

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, ich verstehe das Thema sehr gut, also keine Sorge, ich möchte auch keinen radioaktiven Tee trinken. Erfahrungsgemäß ist es aber so, dass sämtliche Labortests, die ich kenne (und das sind viele) bislang keinerlei erhöhte Belastung gezeigt haben. Das bestätigen mir auch Vertreter der führenden deutschen Labore. Sie können übrigens auch selbst Ihren Tee einmal in ein Labor senden, das kostet zwischen 150 und 300 Euro. Ich bin überzeugt, dass viele Produkte bei uns Im Supermarkt noch heute recht hoch aus Tschernobyl belastet sind. Das hat hauptsächlich mit der Windrichtung zu tun. Die steht in Japan in die andere Richtung. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der kauft Tees, die im deutschen Labor getestet wurden. Ich glaube wirklich nicht, dass ein Anbieter ein namhaftes deutsches Labor „kaufen“ könnte. Übrigens, man sollte sich viel eher Sorgen wegen der Pestizide machen. Die Labortests zeigen hier doch sehr deutliche Belastungen bei vielen Tees, besonders aus China, Afrika und Indien. viele Grüße Jörg Schweikart

  5. Welche Teesorte sollte man zur Behandlung oder Vorbeugung von HIV zu sich nehmen? wäre dankbar um eine Antwort.

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, Vorbeugung von HIV bedeutet ein gutes Immunsystem. Dazu würde ich das Basis Paket (Gyokuro, Sencha, Bancha) trinken. Zur unterstützenden Behandlung würde ich eher reine Immunsystem Tees, wie Krebsbuschtee oder Dokudami Tee trinken. viele Grüße Jörg Schweikart

  6. Gibt es einen Grünen Tee, der gegen starke Menstruationsbeschwerden hilft?

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, grundsätzlich ist der Bancha der geeignetste Tee bei Menstruationsbeschwerden. Man würde ihn mit anderen Tees kombinieren und vor allem auch die Blätter nach dem Aufguss in einen Smoothie geben und essen (bitte nur Bio-Bancha hierfür verwenden). Es kommt aber auf die Art der Beschwerden an, hier benötige ich weitere Informationen. beste Grüße Jörg Schweikart

    • Nun, die Art der Beschwerden sind starke Bauchschmerzen bis hin zur Bewegungslosigkeit, Übelkeit (höchstwahrscheinlich aufgrund der Stärke der Schmerzen), mittlere bis starke Kopfschmerzen (Hinweis – ich nehme seit vielen Jahren keine Pille und werde das auch weiterhin nicht tun). Einige der hier angebotenen Tees habe ich schon, auch alles in Bio- bzw Premiumqualität. Danke für den Tipp mit dem Bancha, ich werde dann hier sicher noch etwas mehr ordern :-) Wenn Sie noch ein paar Anregungen haben freue ich mich sehr auf eine weitere Antwort. Viele Grüße

    • Welche Teesorte sollte man zur Behandlung oder Vorbeugung von HIV zu sich nehmen? wäre dankbar um eine Antwort.

  7. Hallo Herr Dr. Schweigkart,
    Vielen Dank für Ihre Infomativen Seiten. Es ist ja unglaublich, was grüner Tee alles so bewirkt. Deshalb hatte ich mir das Basispaket gekauft (Sencha, Gyokuro, Bancha und matcha). Nun habe ich eine aktuelle Magenproblematik (Magenschleimhautentzündung). Da habe ich jetzt gelesen, dass ich eigentlich nur Sencha mit 90 Grad Wasser aufgegossen und 5 Min ziehen gelassen trinken sollte.
    Dazu habe ich drei Fragen:
    1. gehen bei 90 Grad nicht all die guten Inhaltsstoffe verloren?
    2. Wäre auch der Bancha abends geeignet, da er ja besonders basisch sein soll und Übersäuerung ja hemmt? Wenn ja, wie bereitet man ihn dann zu?
    3. kann ich nach Abklingen der Probleme auch wieder Gyokuro und Matcha zu mir nehmen oder würden Sie davon abraten?
    Vielen Dank
    Tom Hahn

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, bei den angegebenen Magenproblemen die Einnahme von grünen Tee bitte ausschließlich nach er „heissen“ Sencha Methode vornehmen. Ausserdem empfehle ich noch den Cancer Bush Tee aus Südafrika dazu, am besten 2 x täglich. Er ist einer der besten Magentees weltweit. Falls Sie in ärztlicher Behandlung sind unbedingt vorher mit dem Arzt absprechen, auch wegen der möglichen Wechselwirkung des Grüntees mit Medikamenten. Zu Ihren Fragen: 1. ja, bestimmte Stoffe gehen verloren, aber bestimmte Gerbstoffe gelangen so vorrangig ins Wasser und wirken positiv auf die Schleimhäute. Man sollte das aber nicht zeitlich unbegrenzt, sondern als Kur machen. 2. Bancha könnte noch klappen, ja, aber nur wenn er Ihnen gut tut. Vor allem ihn etwas heisser als sonst probieren, zB bei 70^C. Bei der leisesten Nebenwirkung aber bitte eher absetzen oder einschränken. Das gilt auch für den Sencha. Der Cancer Bush hingegen sollte im Magen keine Nebenwirkungen hervorrufen. 3. Ja auf jeden Fall. Aber nie grünen Tee auf nüchternen Magen trinken. Immer am besten 20-30 Minuten nach der Mahlzeit. Schreiben Sie mir doch gerne, wie Ihnen der Tee bekommt. beste Grüße Jörg Schweikart

  8. Hallo Herr Dr. Schweikart,
    Gibt es eine Tee Kombination, die mir bei Schuppenflechte (Vulgaris – großflächig)helfen kann?
    Nehme seit 5 Monaten keine Medikamente mehr.
    Herzlichen Dank für Ihre Nachricht,
    mit freundlichen Grüßen
    Reinhold

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, ja absolut. Gute Erfahrungen mit Eucommia-Tee zur Entgiftung, Sencha und Matcha (Entgiftung, Antioxidans und allgemeine Stärkung) sowie Voll-Bäder mit Rooibostee, die sehr gut für die Haut sind. Viel frisches Wasser zusätzlich trinken, um ausscheiden zu können. Gyokuro Tee würde die Nieren bei der Ausscheidung unterstützen. Nach einiger Zeit den Eucommia-Tee mit dem Sannenbancha austauschen. Letzterer ist ausgesprochen gut für Hautprobleme. beste Grüße Jörg Schweikart

  9. Ich bin unheilbar an Krebs erkrankt (fortgeschrittener Brustkrebs mit Mutastasen in lymphknoten und Knochen). Ich habe gelesen, dass Grüntee aufgrund der Konzentration der Polyphenole (Catechine) krebshemmende Eigenschaften besitzt. Ich habe mir einen Sencha Kagoshima gekauft. Den lasse ich bei 60 grad 9 Minuten ziehen. Macht dies Sinn? Ich giesse den Tee 3 mal auf.

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, ich fühle mit Ihnen. Bei solch einem Krebsstadium würde ich die Kombination aus Grünteeextrakt-Kapseln (>95% EGCG), Kuding-Tee und Krebsbuschtee empfehlen. Vom normalen Sencha müsste hier zu viel getrunken werden, um die nötigen EGCG-Menge einzunehmen. Es muss aber unbedingt eine Einnahme mit dem behandelnden Arzt vorab besprochen werden, da es Nebenwirkungen mit Krebsmedikamenten und -behandlungen gibt. viele Grüße Jörg Schweikart

  10. Gabriele Paulsen:

    Hallo Herr Dr. Schweikart,

    Sie haben wirklich eine sehr informative Seite zusammengestellt- dafür vielen Dank. Leider liest man im Internet oft widersprüchliche Aussagen dazu wie lange der Tee zur Krebsvorbeugung ziehen sollte. Ich habe mir jetzt das Basispaket 1 zugelegt und wäre an der Zubereitung unter diesem Aspekt interessiert. Aufgrund einer milden Hypertonie muss ich leider einen Betablocker einnehmen. Welche Ziehzeiten wären für die Tees jeweils empfehlenswert (lt. Ihrer Tabelle ja zumeist 2 Minuten).

    Besten Dank und viele Grüße

    Gabriele Paulsen

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Danke, die Ziehzeit wie in der Tabelle anwenden, aber mit dem behandelnden Arzt vorab absprechen. Zudem beobachten, ob der Blutdruck sich zu stark verändert, so dass ggf. eine Wechselwirkung mit den Blutdrucksenkern vorliegt. Am besten den Grüntee mit möglichst großem zeitlichen Abstand zu den Betablockern einnehmen. viele Grüße Jörg Schweikart

  11. Hallo Herr Dr. Schweikart,

    eine sehr interessante Seite. Ich hätte da eine Frage bezüglich Rippenfellkrebs.
    Meine Frau ist erkrankt und momentan in der Behandlung (Chemotherapie). Welche Sorten oder Mischungen zu Therapieunterstüzung würden Sie empfehlen?. Gruß Thomas
    würden Sie empfehlen um

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, in diesem Fall das Krebs-Paket 1, 2 oder 3 (je nach Erkrankungsstufe), des Beitrags Vorsorge und gegen Krankheiten. Bitte den Beitrag „grüner Tee während der Krebstherapie“ lesen und mit dem Arzt vorher abstimmen. viele Grüße Jörg Schweikart

  12. Grüner Tee besitzt auch Wirkstoffe, die mit atomarer Strahlung fertig werden. Die Menschen, die den Angriff auf Hiroshima überlebt hatten und regelmäßig grünen Tee konsumierten lebten länger und hatten einen besseren Gesundheitszustand als ihre Leidensgenossen. Verantwortlich für diesen Umstand war das Tannin im Tee, welches die Ablagerung von Strontium 90 im menschlichen Körper verhindert wie auch bindet und auf natürlichem Wege ermöglicht aus dem Körper auszuscheiden. Habe ich irgendwo mal gelesen.

    Ich trinke seit über 20 Jahren grünen Tee, bis zu 3 Liter am Tag. Die Wirkung ist mir mal vor 14 Jahren aufgefallen, als ein Besucher nach einem Taschentuch fragte. Erst da ist mir aufgefallen das ich so was seit Jahren nicht mehr im Haushalt benötige. Der junge Mann hatte einen Schnupfen. Ein Tasse Tee hat ihm aber auch geholfen, seine Nase wurde innerhalb weniger Minuten frei.

  13. Hallo Herr Schweikart,

    soeben las ich in obenstehendem Artikel, dass Grüner Tee auch zur Behandlung von Neurodermitis (unter der ich hin und wieder etwas zu leiden habe) angewandt werden kann. Wie verhält es sich bezüglich der Wirkung beim Thema Akne? Kann Grüner Tee auch hier wirkungsvoll eingesetzt werden?

    Beste Grüße

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Heiko, ja, der grüne Tee besitzt auch unterstützende Kräfte beim Thema Akne, und zwar sowohl zur Beruhigung der Hautsituation und Entzündungen, als auch bei der Ursachenbekämpfung (Stoffwechsel, UV-Einwirkung, freie Radikale, Toxine, Erreger, Talgdrüsenfunktion). viele Grüße Jörg Schweikart

    • Besten Dank für die rasche Antwort! Sind in diesem Fall bestimmte Sorten/Zubereitungsweisen zu empfehlen?

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Heiko, gerne. Ja, ich würde hier das grosse „Vorsorgepaket“ mit den dort aufgeführten Zubereitungen empfehlen. Das dürfte am besten passen. Viele Grüße Jörg Schweikart

  14. BerlinerAllgäuer:

    Ich habe in einem großen Indischen Lagerhaus einen chinesischen Grüntee von Do ghazal (sri lankaischer Großhändler) aus dem Hunan Provinz Berg handgeplückt bestehend aus nur kleinen blättern erntefrisch verpackt entdeckt. Der Tee 500gr ist innen mit einer aluminiumbeschichtung luftdicht verpackt und hat beim Öffnen einen sehr extrem starken fruchtigen eigenartigen aber angenehmen geruch. Der Tee liegt mir gut im Magen und bittert nicht. 500 gramm kosten 3,40 €. Ist da über diese teeanbauregion (hunan ) was bekannt .

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, die Region Hunan liegt südlich des Yangzi Jiang Flusses und gilt zusammen mit Zhejang und Jiangxi als die größten Teeproduktionsregionen Chinas (etwa 2/3 der Produktion). Von hier stammen auch einige der bekanntesten Tees . Die meisten Plantagen liegen auf Hügeln und Bergen und einige erreichen auch sehr große Höhenlagen, was die Qualität unterstützt. Allerdings wage ich zu Ihrer Frage kaum eine qualifizierte Aussage, da natürlich erhebliche Qualitätsunterschiede existieren. Der Preis von 3,40 € für 500g würde mich eher sehr skeptisch machen, wenn man bedenkt, was es zur Produktion eines guten Tees alles benötigt. viele Grüße Jörg Schweikart

  15. Josh van Lensing:

    Gluten Tag Herr Dr.Schweikart.
    Welche Gruenteesorte hat den hoechsten Gehalt an Polyphenolen ?

    VG
    van Lensing

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Herr van Lensing, für diesen Zweck kann ich die höchsten Qualitäten von Matcha, Sencha und Sencha-Pulver nennen. Auch der weisse Silbernadel-Tee ist hervorzuheben. Jedoch kommt es nicht isoliert auf diesen Gehalt an, zB bei den Catechinen, sondern eher auf eine harmonische Mischung aller Stoffe. Deshalb gebe ich für die verschiedenen Zwecke unterschiedliche Sortenempfehlungen, da dadurch eine deutlich optimalere Wirkung gewährleistet wird. viele Grüße Jörg Schweikart

  16. Hallo Herr Schweikart, können Sie einen guten Silbernadeltee empfehlen? Was muss man Ihrer Meinung nach für eine gute Qualität ausgeben?
    Danke & Gruß

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Rob, ein guter Silbernadel-Tee sollte möglichst aus Fujian stammen, in der Sonne getrocknet sein und nur von den Knospen des Teebaums Da Bai geerntet werden. Selten findet man Bio-Qualiät. Guter Silbernadel-Tee kostet etwa zwischen 20-35 € pro 100g. Ich werde dazu in Kürze eine eigene Webseite veröffentlichen. viele Grüße Jörg Schweikart

  17. noch eine frage:
    wie erkenne ich, dass ein tee eine gute qualität besitzt. ich wollte nämlich demnächst die sorte gyokuro kaufen. bei mir in der nähe befindet sich ein teefachgeschäft. wenn ich mich nicht irre heißt das geschäft teeglobal. mit welchen fragen könnte man ermitteln ob es sich hirebei um einen qualitativ guten tee handelt??

    Vielen dank im Voraus.

  18. Ich habe 2 Fragen:
    1. Ich hatte mir vor einigen Tagen den (bio)Nebeltee(aus China) gekauft. Ich finde aber leider keine Erläuterung für die Zubereitung dieses Tees auf Ihrer Website. Vielleicht habe ich es übersehen oder es fehlt. Falls es letzteres ist würde ich gerne wissen wie man einen solchen Tee korrekt zubereitet?

    2. Welche Sorte Grüntee ist Ihrer Ansicht nach (im allgemeinen) am gesündesten?

    Vielen Dank im Voraus.

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, den Nebeltee würde ich mit 60°C und 2 Minuten Ziehzeit zubereiten. ich habe ihn tatsächlich noch nicht auf der Webseite beschrieben, aber das kommt noch. Ich erachte ihn für einen „Spezialisten“. Wenn ich nur eine Grünteesorte mit auf „die Insel“ nehmen dürfte, dann würde ich als Allrounder einen exzellenten Sencha aus Japan (nur hohe Qualität) mitnehmen. Allerdings empfehle ich sehr, nicht nur eine Sorte, sondern die wichtigsten verschiedenen Sorten über den Tag verteilt zu trinken. Je nach Krankheit oder gesundheitliches Thema zeigen die einzelnen Sorten unterschiedliche Stärken. beste Grüße Jörg Schweikart

  19. Hallo Herr Dr. SCHEIKART,
    ich würde gerne auch die Vaginaldusche mit grünem Tee anwenden, da ich Pap 5 habe. Welche Sorte ist da hilfreich und wie lange ist die optimale Spülungsdauer? Besten Dank für Ihre Antwort. Dora

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Dora, bitte eine Spülung unbedingt mit dem behandelnden Arzt vorab besprechen. Ich würde hier abwechselnde Spülungen aus folgenden beiden Teesorten versuchen: 1. Sehr guter Bancha (mindestens Premium) – zubereitet mit 90°C, 2 sehr gut gehäufte TL auf 0,2l Wasser, exakt 3 Minuten Ziehzeit – und 2. guter Sencha (mindestens Premium), zubereitet mit 90°C, 2 sehr gut gehäufte TL auf 0,2 l Wasser, exakt 2 Minuten Ziehzeit. Natürlich den Tee erst abkühlen lassen und möglichst frisch anwenden. Spülung relativ langsam laufen lassen und gerne mehrfach täglich. Über eine Rückmeldung freue ich mich. viele Grüße Jörg Schweikart

  20. Ich leide an Coxarthrose li. im Anfangsstadium – und Freunde empfahlen nir, Grünen Tee zu trinken. Welche Sorte ist wohl empfehlenswert und welche menge / Tag ? Danke für den Rat . W.Salat

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Herr Salat, bitte schauen Sie oben im Artikel im Abschnitt zu Arthrose nach. viele Grüße Jörg Schweikart

  21. Welche Teesorte würden Sie bei der Erbkrankheit “ Hämatomacrose “ empfehlen ?
    Da der grüne Tee ja ein sehr guter Eisenlieferant ist, hätte ich Bedenken .
    Herzlichen Dank für Ihre Nachricht und freundliche Grüße.

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Herr Heller, zunächst sollte eindeutig geklärt sein, dass es sich wirklich um einen genetischen Defekt handelt (Gentest). Ich habe schon Eisenüberladungen beobachtet, die nicht genetisch bedingt waren und korrigiert werden konnten. Bei der Hämatomacrose wird der behandelnde Arzt ja sicher insbesondere die Leber im Blick haben und eine durch Überladung verursachte mögliche Zirrhose zu verhindern bzw. abzuwehren. Grüner Tee könnte hier in zweierlei Hinsicht interessant sein: Zum Einen unterstützen insbesondere die Bitterstoffe die Funktion und Regeneration der Leber und zum anderen unterbindet der Tee, falls zeitnah zum Essen eingenommen, etwas die Aufnahme von pflanzlichem Eisen. Letzteres könnte in so einem Fall natürlich gewünscht sein. Für beide Zwecke hätte ich insbesondere die Sorten Sencha der ersten und auch der zweiten Pflückung, sowie das Benifuuki-Pulver (unerwärmte Einnahme, Herbsternte) im Blick. Auch Matcha würde gute ergänzende Dienste tun. Bei Einnahme von Medikamenten sollte aber eine mögliche Wechselwirkung, wie immer, mit dem Arzt besprochen werden. beste Grüße Jörg Schweikart

  22. Hallo Dr. Schweikart,

    bei mir wurde 2008 eine COPD – Chronisch obstruktive Bronchitis diagnostiziert. Seitdem nehme ich Atemerweiterer und Cortison in Form von Sprühaerosol. Da bei dieser Krankheit vor allem Antioxidantien sehr hilfreich sein sollen, frage ich mich, welchen Tee/Tees Sie mir empfehlen würden.

    Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort.

    Sabine Gold

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Sabine, eine COPD kann verschiedenste Ursachen haben. Es käme darauf an herauszufinden, was die genaue Ursache in ihrem Fall ist. Anschließend würde man die entsprechende Grünteesorte und Zubereitungsart wählen. Pauschal lässt sich das daher leider nicht beantworten. Aber wenn eine Ursache vermutet oder diagnostiziert wurde, dann kann ich gerne dazu einen Tipp geben. Was die Antioxidantien angeht: Ich würde dem nicht pauschal zustimmen wollen, dass Antioxidantien bei COPD uneingeschränkt gut sind. Mein Rat wäre hier sogar eher vorsichtig zu sein. In manchen Situationen ist eine hohe Konzentration an Antioxidantien sogar negativ. Sorry, aber entspricht meiner Erfahrung. Also wenn es Hinweise zu den Ursachen gibt, dann einfach kurze email an mich. viele Grüße Jörg Schweikart

  23. Hallo Herr Schweikart,

    ich hätte eine Frage zu der Bedampfung des Tees.
    Einige Hersteller machen Angeben wie lange der Tee Bedampft wurde wie z.B. Kurz, Mittel oder Stärker.
    Was sich wohl zwischen 60 und 120 Sekunden liegt.

    Meine Frage nun, wie wirkt sich dies jeweils auf die gesundheitliche Wirkung aus?
    Und sollten die unterschiedlichen Tees, wie im Kapitel Zubereitung für die Gesundheit beschrieben, zubereitet werden? Oder sollten Temperatur und Ziehdauer etwas variieren?

    Mit freundlichen Grüßen
    Dominik Brand

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Herr Brand, Danke für die Frage. Eine kurze Bedampfung ist in der Regel sogar deutlich weniger als 60 Sekunden – eher 20-30 Sekunden. Der Teehersteller, meist nicht die Teefarm selbst, entscheidet bei jeder Ernte aufs Neue, welche Bedampfungszeit am besten zu dem jeweiligen Tee passt. Daher schwanken die Werte für den gleichen Tee jedes Mal. Letztlich liegt in diesem Fingerspitzengefühl viel Erfahrung und Know-how, um guten Tee zu machen. Die Länge der Bedampfung hat in der Tat einen recht wichtigen Effekt auf die gesundheitliche Wirkung. Grundsätzlich würde ich für den meisten Teegenuss eine „mittlere“ Dämpfungsdauer empfehlen. Als gelegentliche gesundheitliche Abwechslung sind kurz und länger (tief) gedämpfte Tees durchaus zu empfehlen. Aber eben eher als Ausnahme, bzw. wenn einem geschmacklich danach ist. Nicht dass eine kürzere oder längere Dämpfung belastende Effekte mit sich bringen würde, sondern eher dass hier nicht ganz das gesundheitliche Optimum ausgeschöpft werden kann. Zu ergänzen ist noch, dass es ganz spezielle gesundheitliche Anwendungen gibt, bei denen die kürzer oder länger bedämpften Tees besser wirken, aber das sind eben Spezialfälle, die man für den Alltag ignorieren kann. Was die Zubereitung aller japanischen Grüntees angeht, so ist meine Meinung dazu, dass die Temperatur qualitäts- und sortenabhängig gewählt werden sollte (in der Regel geringer als die traditionelle Temperatur) – siehe dazu meine obigen Empfehlungen. Für spezielle gesundheitliche Anwendungen ist dies speziell zu beachten. Die Ziehdauer ist mit allen normalen Anwendungen bei 2 Minuten aus meiner Sicht optimal und ebenfalls besonders wichtig. Für bestimmte gesundheitliche Anwendungen ist sie aber individuell zu variieren. Siehe dazu die Tabelle oben. Meine Erfahrung ist, dass die Wahl der Temperatur und der Ziehdauer sehr massiv auf die Wirkung des Tees Einfluss hat, also in gesundheitlicher Sicht sehr ernst genommen werden sollte. In traditioneller oder geschmacklicher Hinsicht gilt diese Empfehlung natürlich nicht, jeder sollte hier selbst sein Optimum finden. Mir persönlich schmecken die Tees interessanterweise bei den von mir empfohlenen Temperaturen und Ziehzeiten am besten. mit den besten Grüßen Jörg Schweikart

  24. hallo,
    ich finde hier bei mir (kleinstadt in frankreich) hauptsächlich „extra gunpowder“spécial – grüner tee aus china der firma chameau. ist der auch gut oder muss ich mich über internet nach etwas anderem umschauen?
    vielen dank im voraus für die antwort

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, die Sorte Gunpowder ist chinesisch und pfannenerhitzt. Den genannten Tee kenne ich nicht. Ich würde ihn wegen der Herstellungsart aber nicht empfehlen und zu einem gedämpften Tee raten. Wichtig ist aber zu wissen, welche Sorte man wofür trinken sollte. Siehe für meine Empfehlung zum Kauf von Tees die Tests der einzelnen Sorten: http://www.gruenertee.de/test/. viele Grüße Jörg Schweikart

  25. Hallo Herr Dr. Schweikart,
    können Sie eine spezielle Sorte des grünen Tees empfehlen bei akutem Krebsleiden (Adenokarzinom der Lunge)?
    Können Sie hier auch etwas zu Dosierung und Zubereitung sagen (2 min?)?
    In welcher Menge sollte der Tee getrunken werden? Mir wurden 4 (!) Liter empfohlen? Bei der gleichen Menge Wasser zum „Nachspülen“ wären das 8 Liter; das kommt mir etwas viel vor…
    Vielen, vielen Dank!!!

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, zu diesem Thema empfehle ich die spezifischen Infos in der großen Tabelle des folgenden Artikels: http://www.gruenertee.de/zubereitung/gesundheit/. 4 Liter halte ich nicht für sinnvoll. Es ist oft zu lesen und auch teilweise in Studien zu finden, dass relativ viele Catechine eingenommen werden sollten, um eine ausreichende Wirkung zu zeigen. Ich denke, aber, dass die in der Tabelle gezeigten Mengen ausreichend sein sollten. Wichtig ist vor allem die Teequalität und die Kombination der verschiedenen Sorten: Sencha, Matcha, Benifuuki und weißer Tee (Silver Needles aus Fujian). Bitte beachten Sie, dass die Einnahme der Tees unbedingt vorab mit dem behandelnden Arzt besprochen werden muss. mit den besten Grüßen Jörg Schweikart

  26. Hallo,ich habe einiege Beiträge zum grünen Tee nun schon gesehen und würde den grünen Tee gerne jetzt auch ausprobieren.Mir gehts es gesundheitlich noch ganz gut,habe jedoch meine Bedenken aufgrund meiner bißcheringen Lebensweise.Meine Frage ist nun,auf welche Teesorten sollte man nicht verzichten,um allgemeine gute gesundheitliche Reize zu setzen und um ein abwechslungs reiches konsumieren zu gewährleisten,vielen Dank !

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, zur allgemeinen Rundumversorgung empfehle ich diesen Beitrag: http://www.gruenertee.de/sorten/welche-sorten-wie-oft-wie-viel/. Wenn ich mich entscheiden müsste, dann würde ich den Sencha für mich als unverzichtbar einschätzen, gleich danach den Gyokuro. Aber man fährt am besten, wenn man das Komplett-Paket einnimmt und wenn man innerhalb der einzelnen Sorten für Abwechslung bei den Tees sorgt. Also zum Beispiel nicht immer denselben Sencha trinken, sondern am besten 3 verschiedene Senchas täglich abwechseln. Bei den anderen Sorten reichen auch 2 verschiedene Tees. Hauptsache man bietet dem Körper etwas Abwechslung. Prima ist es auch, wenn man unterschiedliche Qualitätsstufen kauft, dann gelten unterschiedliche Ziehtemperaturen und man erreicht damit sehr schöne unterschiedliche Zusammensetzungen der Inhaltsstoffe. Mit den besten Grüßen Jörg Schweikart

  27. Mein Arzt hat bei mir eine beginnende Arteriosklerose festgestellt.Außerdem
    tendiere ich zu höherem Blutdruck (durchschnittlich 135/87)
    Nun habe ich gelesen, dass der Grüntee gerade bei Arteriosklerose gut sein soll.
    Was empfehlen Sie mir in diesem Zusammenhang?

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Liebe Irene, der grüne Tee ist hier in der Tat sehr förderlich. Bitte aber wegen Nebenwirkungen bzw. Wechselwirkungen mit Medikamenten, insbes. Blutdrucksenker!, mit dem Arzt vorher absprechen. Details zu den besten Sorten und Zubereitung finden sich in diesem Beitrag oben, in der großen Tabelle unter „Arteriosklerose“ suchen. Beste Grüße Jörg Schweikart

  28. Guten Tag,
    ich trinke seit einiger Zeit grünen Darjeeling, der mir geschmacklich am meisten zusagt. Da ich in der Vergangenheit bereits mehrmals an Krebs erkrankt bin, möchte ich neben all den anderen Vorteilen, insbesondere die krebshemmende Wirkung des Tees nutzen. Da es unterschiedliche Informationen zur Zubereitung dieses Tees gibt (manche sagen 3 Minuten, andere wiederum 10 Minuten, damit die krebshmmenden Stoffe ihre Wirkung zeigen), ist meine Frage, wie lange lässt man grünen Darjeeling ziehen? Eine andere Sorte nehme ich nur ungern, da ich mit diesem, was Herkunft und Geschmack angeht, sehr zufrieden bin.
    Vielen Dank für eine Antwort im Voraus.

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, die unterschiedlichen Informationen rühren daher, dass hauptsächlich die Catechine – und hier vor allem das EGCG – auf die Wirkung bei Krebs untersucht wurden. Dieser Untersuchungsschwerpunkt hängt aber auch sehr mit der Vermarktbarkeit des Stoffes in Form von Extrakt und nicht als loser Tee ab. Es ist nun so, dass mit langer Ziehdauer und höherer Ziehtemperatur mehr Catechine ins Teewasser übergehen. Daraus zu schließen, dass eine solche Zubereitung am besten für die allgemeine Gesundheit oder Vorbeugung von Krebs sei, ist meiner Ansicht nach zu kurz gesprungen. Catechine sind kein Selbstzweck und hier gilt auch nicht uneingeschränkt „viel hilft viel“. Die besondere Wirkung des grünen Tees ist auf die Kombination und Wechselwirkung zahlreicher wichtiger Inhaltsstoffe zurückzuführen. Dies ist beim grünen Tee so und auch bei fast allen großen Heilpflanzen. Übrigens, Catechine setzen im Körper einen Reiz, man könnte ihn fast als Trainingsreiz verstehen. Und hier kann man den Bogen auch bei zu großer Menge überspannen. Es kommt meiner Beobachtung nach auf eine möglichst ausgewogene Mischung der Inhaltsstoffe mit einer signifikanten, aber nicht zu hohen Menge an Catechinen und Bitterstoffen an. Zur Krebsvorbeugung würde ich daher eine Ziehdauer von exakt 2 Minuten empfehlen. Je nach Teequalität zwischen 60 und 50 °C (siehe dazu den Beitrag Zubereitung). Was den grünen Darjeeling angeht: Ich kenne leider keinen gedämpften Darjeeling, sondern nur geröstete / pfannenerhitzte Tees. Dieser Prozeß raubt dem Tee allerdings einen Gutteil wichtiger Stoffe. Ich kann ihn daher gerade für ihren Zweck überhaupt nicht empfehlen, auch wenn es sich auch um eine so exzellente Teeregion handelt und er sehr gut schmecken mag. Für den besagten Zweck würde ich – gerade wenn schon eine Krankheit bestand – nur gedämpften Grüntee trinken. Dabei empfehlen sich die Sorten der „Basis-Versorgung“ im Beitrag Zubereitung zur Vorbeugung und bei Krankheiten. bzw. „Welche Sorten wann“. mit den besten Grüßen Jörg Schweikart

  29. Hallo Herr Dr. Schweikart,
    gibt es neue Erkenntnisse zum Thema Grüntee bei Multipler Sklerose? Ich bin Patient und
    trinke seit ich von der möglichen Heilwirkung des Grünen Tees bei MS gehört habe, täglich etwa
    einen Liter Tee. Können Sie diesbezüglich etwas zur optimalen Zubereitung sagen?
    Vielen Dank
    Greg

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, zum Thema MS gibt es einige Studien, die auf eine Wirksamkeit vor allem der Catechine hinweisen. Meine Einschätzung ist aber, dass es auf die richtige Kombination aller wertvollen Inhaltsstoffe ankommt. Insofern würde ich das normale Paket zur täglichen Grundversorgung empfehlen, allerdings mit höchster Qualität. Siehe dazu die Tees in der Sektion „Test“ mit Platin-Qualität. Die Zubereitung sollte, wie im Beitrag „Zubereitung> Zur Vorbeugung und bei Krankheiten“ genannt, erfolgen. Wie bei allen Krankheiten gilt aber natürlich beim grünen Tee: Den Verzehr unbedingt vorab mit dem Arzt oder Heilpraktiker absprechen. Mit den besten Grüßen Jörg Schweikart

  30. Hallo,

    ich habe mich wg. der positiven Eigenschaften (gerade hinsichtlich Entsäuerung) auf die Sorte „Bancha“ festgelegt und möchte diese gerne täglich konsumieren. Welche Verzehrmenge (1,2,3 0,5 l Tassen pro Tag) empfehlen Sie?

    Besten Dank.

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, die Menge als Beitrag zur Entsäuerung hängt natürlich von dem Grad der Übersäuerung ab. Bei gesunden Menschen würde ich einen Bancha täglich empfehlen, vorzugsweise abends. Meiner Erfahrung nach ist die ideale Portionsgröße 0,3-0,4l mit 2 TL, 60°C und exakt 2 Minuten Ziehzeit. Es spricht aber auch nichts dagegen etwas mehr zu trinken. Achten Sie darauf, den Tee nur frisch zu trinken, also innerhalb etwa 20 Minuten nach dem Brühen. Das spricht gegen ein tassenweises Trinken über den Tag, es sei denn, man möchte jede Tasse extra zubereiten. Noch ein Tipp: Die einmal aufgebrühten Bancha-Blätter eignen sich bestens zum Essen. Sie liefern wertvolle Mineralstoffe und Spurenelemente, insbesondere Eisen. Man kann sie auch in einen Shake (kein tierische Milch), oder Smoothie geben. Ich würde das bei guter Ernährung aber nur einmal wöchentlich empfehlen. Am besten ist es, wenn man dabei auf das eigene Körpergefühl achtet und sie nur im Bedarfsfall zu sich nimmt. beste Grüße Jörg Schweikart

  31. Hallo,

    habe mich sehr darüber gfreut diese Seite gefunden zu haben. Ich interessiere mich seit einiger Zeit schon für GrünenTee und dessen positive Auswirkungen.
    Also ich jetzt in einem Tee-Fachgeschäft war, wurde mir von der Verkäuferin der Gabalong Tee empfohlen. Leider habe ich dazu nicht wirklich viel im Netz gefunden.

    Können Sie etwas dazu sagen ?

    Würde mich freuen.

    Vielen Dank und Grüße

    N

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, Gabalong Tee wird in verschiedensten Varianten hergestellt – geröstet und ungeröstet – und mit unterschiedlicher Dauer mit Stickstoff behandelt. Der japanische Gabalong wird in der Regel nicht geröstet und unter Stickstoffzufuhr gedämpft. Dadurch erhöht sich der GABA-Gehalt. Von ihm existieren große Qualitätsunterschiede, wie von allen grünen Tees. Er soll blutdrucksenkend wirken und gut gegen Stress und Gemütsschwankungen sein sowie die geistige Vitalität fördern. Diese Eigenschaften würde ich bei ausreichend guter Qualität bestätigen. Dass er auch grundsätzlich gut zum Abnehmen sein soll, wie oft zu lesen ist, sehe ich anders. Alles in allem aus gesundheitlicher Sicht ein „Spezialist“, der durchaus seine Berechtigung besitzt. beste Grüße Jörg Schweikart

  32. Britta Maruhn:

    Ich liebe grünen Tee in all seinen Variationen. Ich trinke ihn drei mal täglich, wenn es sich einrichten lässt( wegen Arbeit oder Urlaubsreise ist es schon mal schwierig) Aber auch der weiße Tee hat es mir angetan. Bisher händele ich ihn wie den grünen Tee. Temperatur und Ziehzeit nach eurer Anleitung, ausschließlich Bio-Ware. Allerdings breche ich die Yin Zhen Silver Needles und die Blätter vom Pai Mu Tan kurz vor dem Aufguss weil ich die Erfahrung gemacht habe das bei 2min mehr ins Wasser übergeht. Die weißen Härchen, die Luftkammern bei Berührung mit Wasser bilden, verhindern den nötigen Kontakt mit diesen bzw. es dauert dann länger als 2min bis die Inhaltsstoffe in gewisser Menge ins Wasser übergehen. Vielleicht irre ich mich auch. Konnte mich diesbezüglich nur an Farbintensität und Dichte der Schwebeteilchen im Wasser orientieren. Ihr habt da definitiv die besseren Voraussetzungen in eurem Labor. Könntet Ihr da nicht auch ein bisschen rumforschen? Aus Liebe zu Camellia Sinensis?;)

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, ich verstehe die Begeisterung für den weißen Tee sehr und bin von ihm auch überaus angetan! Vor allem die von Ihnen genannten Sorten sind sehr empfehlenswert. Sobald ich etwas Zeit finde, werde ich auch dazu eine Webseite schreiben. Meine Zubereitungsempfehlung beim weißen Tee lautet grundsätzlich, ihn etwas heißer als Sencha zuzubereiten. Das heißt 70 Grad Celsius und wiederum genau 2 Minuten. Der weiße Tee ist ja ein kleines Stück fermentierter und anders hergestellt als der grüne Tee und verträgt die etwas höhere Temperatur ganz gut. Ihre Beobachtung mit den Härchen teile ich ebenfalls. Auch diese Thematik wird bei 70 Grad etwas geöffnet. Ich würde aber nicht unbedingt empfehlen, den Tee vorher zu brechen, wenn auch dies bei weissem Tee noch am ehesten in Ordnung und verständlich ist. Besonders wichtig ist deshalb die geringe Härte des Wassers! Man sollte noch weicheres Wasser als bei grünem Tee verwenden. Die Qualität kann bei diesem Top-Tee gar nicht hoch genug sein. Neben Farbintensität und Dichte der Schwebeteilchen, die sicher die besten Indikatoren sind, empfehle ich noch die Bitterkeit und Adstringenz zu beobachten. Der weiße Tee darf – je nach Sorte – durchaus einen kräftigeren Geschmack im Aufguss zeigen und sollte nicht zu zurückhaltend schmecken. Nur so kann er seinen Sweetspot in der Heilwirkung voll ausspielen. Viel Spass mit dem weißen Tee, ich freue mich über Ihre weiteren Beobachtungen und Erfahrungen. beste Grüße Jörg Schweikart

  33. Sehr gute webseite

  34. Ich interessiere mich für Grünen Tee

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Frau Poker, genau zu diesem Zweck haben wir diese Webseite geschaffen. Wir wollen gerne möglichst viele Infos zum grünen Tee und seiner Wirkung zusammentragen und frei veröffentlichen. Viel Spass beim Lesen. Beste Grüße Jörg Schweikart

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