Grüntee

Grüner Tee 

Grüntee

Grüntee: Der grüne Tee ist die gesundheitlich wertvollste Teesorte. Camellia Sinensis, Geschichte, Herkunft, Anbau, Herstellung und Qualität des Grüntees.

Der grüne Tee

Grüner Tee verdankt seinen Namen dem Umstand, dass der aufgegossene Tee eine kräftige grüne Farbe besitzt, die je nach Teesorte und Anbauart unterschiedlichste Grüntöne – von leuchtendem hellgrün (z.B. Gyokuro) bis zum tiefen Dunkelgrün (z.B. Sencha oder Kamairicha) aufweist. Seit fast 5000 Jahren gilt er als eine der wohlschmeckendsten und gesündesten Heilpflanzen.

Inhaltsstoffe

Die im grünen Tee so zahlreichen und wertvollen Inhaltsstoffe liegen in besonders wasserlöslicher und bioverfügbarer Form vor. Die folgenden Stoffgruppen sind besonders hervorzuheben: Bitterstoffe  / Gerbstoffe (Polyphenole) / Aminosäuren, inklusive Catechine, Theanine, Saponine etc., ätherische Öle, Koffein / Teein an Gerbstoffe gebunden, fast alle Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, Antioxidantien und viele bedeutende noch großteils unerforschte sekundäre Pflanzenstoffe, wie z.B. EGCG

Wirkung des grünen Tees

Die besondere Wirkung des grünen Tees liegt aber nicht nur an dem Vorkommen einzelner wertvoller Inhaltsstoffe, sondern vor allem an der einzigartigen Kombination und Bindung der Stoffe untereinander. So liegt das vieldiskutierte Koffein hier zum Beispiel im Gegensatz zum Koffein des Kaffees in an Gerbstoffe gebundener Form vor und erhält dadurch seine positive Wirkung auf die Gesundheit. Dem grünen Tee sagen zahlreiche wissenschaftliche Studien besonders förderliche Eigenschaften zur Erhaltung der Gesundheit, zur Vorbeugung von Krankheiten und zur Unterstützung bei der Heilung von Krankheiten nach.

Camellia Sinensis – die Teepflanze

Camellia Sinensis

Der grüne Tee sowie alle anderen Teesorten entstammen weltweit der gleichen Pflanze, der Camellia Sinensis (Teestrauch), die ursprünglich nur in China, Taiwan und Indien (Assam) heimisch war. Die Teepflanze benötigt besonders viel Sonne, aber auch viel Regen, jedoch ohne Staunässe. Die Camellia Sinensis besitzt zwei Varietäten, die in China und Taiwan heimische var. Sinensis mit kleinerem Wuchs und feineren Blättern, die gerne in höheren Lagen mit langsameren Wachstum gedeiht und die für den hochwertigen grünen Tee verwendet wird. Die zweite Varietät ist die var. Assamica, die in Indien heimisch ist und einen größeren Wuchs besitzt. Die var. Assamica gedeiht in niedrigeren Höhenlagen, wächst dadurch wesentlich schneller, verfügt aber über weniger wertvolle Inhaltsstoffe und weist einen rauheren und bitteren Geschmack auf. Sie ist daher für guten Grüntee wenig geeignet. Mittlerweile existieren zahlreiche Züchtungen und Kreuzungen, zwischen und innerhalb der beiden Varietäten.

Die verschiedenen Teesorten

Weltweit wird, neben dem grünen Tee – in folgende fünf Teesorten unterschieden: weisser Tee, gelber Tee, Oolong Tee, Pu-erh-Tee und schwarzer Tee. Streng genommen ist Kräutertee hingegen kein Tee, sondern ein Aufguss von Kräutern. Alle diese Tees verfügen über unterschiedliche Wirkungen und Geschmacksrichtungen – generell gilt aber, dass grüner Tee mit großem Abstand die gesündeste Teesorte ist.

Fermentation der Teeblätter

Alle Teesorten unterscheiden sich vorwiegend durch ein Merkmal: den Grad und das Verfahren der Fermentation. Dabei oxidieren die Teeblätter nach der Ernte durch den Luftsauerstoff und zahlreiche Inhaltsstoffe der Teepflanze wandeln sich chemisch um. Dies betrifft vorwiegend Gerbstoffe, die zu Aromastoffen umgewandelt und bestimmte Vitamine und Mineralstoffe, die reduziert werden. Vom weißen, über den gelben und den Oolong-Tee bis hin zum schwarzen Tee wird der Grad der Fermentation durch gezielte Eingriffe gesteigert. Beim Pu-Erh-Tee wird die schnelle Fermentation zunächst früh gestoppt und der Tee dann langsam „nachgereift“. Der schwarze Tee wird fast vollständig fermentiert. Durch diesen Prozeß gelingt es, geschmackliche Veränderungen zu bewirken. Besonders die britischen Kolonialherren Indiens im 19. Jahrhundert haben dies erkannt und genutzt, um die deutlich ertragreichere und einfacher anzubauende var. Assamica genießbar zu machen. Durch die englischen Exportanstrengungen wurde der ursprünglich reine Genuss von grünem Tee in Europa bis heute von dem schwarzen Assamica bei weitem überholt. Je nach Grad der Fermentation besitzen die Teesorten unterschiedliche Inhaltsstoffe und damit verschiedene Wirkungen.

Dämpfen versus Rösten

Beim Grüntee wird durch verschiedene Verfahren die Fermentation verhindert. Die in China fast ausschließlich verwendete Methode ist die Röstung als Pfannenerhitzung und teilweise auch Ofenerhitzung. Durch das Röstverfahren (bis zu 300 Grad Celsius) nimmt aber leider ein großer Teil der gesunden Wirkstoffe Schaden. So besitzt der so behandelte Tee – meiner Ansicht und persönlichen kinesiologischen Testung nach – fast keine gesundheitliche Wirkungen mehr. In Japan dominiert hingegen das Dämpfungsverfahren (Ausnahme: die Sorten Kamairicha und Hojicha), bei dem der Tee ganz kurz und schonend mit Wasserdampf behandelt wird. Hier bleiben fast alle Wirkstoffe gut erhalten.

Chinesischer Grüntee geröstet

Japanischer Grüntee gedämpft

Chinesischer Grüntee geröstetJapanischer Grüntee gedämpft

Grünteesorten

In der weltweit bedeutendsten Erzeugerregion des grünen Tees  – China und Taiwan – existiert mit Abstand die größte Sortenvielfalt. In der Literatur gibt es dazu sehr weit auseinandergehende Angaben, aber ich schätze die Anzahl auf derzeit etwas über 1000 verschiedene Arten und eine riesige Zahl einzelner Markennamen bzw. Teegärten. Besonders weit verbreitet sind die Sorten: Chun Mee (unterschiedlichste Qualitäten) und Gunpowder. Als bekanntere qualitativ höherwertige Sorten gelten z.B.: Lung Ching, Green Rock Snails, Pi Lo Chun und Mao Feng.

Bei den japanischen Grünteesorten hingegen ist ein systematischeres und einfacheres Prinzip zu erkennen. Grundsätzlich wird in 10 große gedämpfte Sorten unterschieden: Sencha (etwa 80% der Produktion), Gyokuro (teuerster Tee), Kabusecha, Tencha, Matcha (und Micro-Cha), Shincha, Bancha, Hojicha, Genmaicha und Kukicha. Generell bin ich der Meinung, dass der in Japan hergestellte grüne Tee aus gesundheitlicher Sicht mit großem Abstand am Besten ist.

Micro ChaBanchaGyokuroKariganeTenchaKabusencha
 Micro
Cha
Bancha Gyokuro Karigane Tencha Kabusecha
Sencha upper GradeGenmaichaHojichaBenifuuki PulverMatchaKukicha
Sencha
Upper
Grade
GenmaichaHojichaBenifuuki
Pulver
MatchaKukicha

Die Geschichte der Teepflanze

Die Geschichte des grünen Tees ist unter den Heilpflanzen fast einzigartig. Der grüne Tee ist die Mutter aller Teesorten und ist seit etwa 5000 Jahren in China in Verwendung. Seit etwa tausend Jahren wird er auch in Japan kultiviert und für seine Wirkung und Geschmack geradezu verehrt. Zunächst fast ausschließlich wegen seiner Heilfähigkeiten und gesundheitsfördernden Wirkung eingesetzt, wurde er im Laufe der Zeit stark für gesellschaftliche und geschmackliche Zwecke kultiviert.

Herkunft des grünen Tees

Mittlerweile wird grüner Tee in etwa 50 Ländern angebaut. Die Weltproduktion an grünem Tee beläuft sich nach Schätzung der FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) auf etwa 900.000 Tonnen in 2010. Zum Vergleich beläuft sich die Weltteeproduktion auf 4,1 Mio. Tonnen in 2010. Bezogen auf eine Produktion von 681.000 t grünem Tee im Jahre 2000 beträgt das geschätzte weltweite Wachstum immerhin etwa 2,6 % pro Jahr. Laut aktueller Schätzung der FAO  aus Februar 2012 soll sich die Produktion von Grüntee bis 2021 rasant auf etwa 2,6 Mio. t erhöhen, getrieben vor allem durch China.

Größtes Erzeugerland ist 2010 (Schätzung) nach wie vor China mit 671.000 t, gefolgt von Japan mit 91.000 t und Vietnam (50.000 t) und Indonesien (49.000 t). Bei den Exporten dominiert China sogar den Markt fast vollständig, denn von den 254.000 t geschätzten Exporten weltweit in 2010 kommen 210.000 t aus China und nur 1.000 t aus Japan und 25.000 t aus Vietnam. Die bekanntesten Anbaugebiete in Japan befinden sich fast ausschließlich im südlichen Teil des Landes und lauten: Shizuoka, Kyūshū (insbesondere Kagoshima) sowie Mie, Uji und Nishio (Matcha).

Anbau des Tees

Beim Anbau des grünen Tees kommt es besonders auf folgende Elemente bzw. Arbeitsschritte an: Gewinnung der Stecklinge (Juni), Anpflanzen der Stecklinge (März bis April), Formschnitt (Frühjahrsschnitt und Herbstschnitt), Trimmung / Beschneidung (alle 2-3 bzw. alle 5 Jahre), ggf. Beschattung (Gyokuro, Kabusecha, Shincha und Tencha/Matcha), Frostschutz, Schädlingsschutz und –bekämpfung, Düngung (bis zu sechs Mal jährlich), Bodenbearbeitung, und Ernte/Pflückung (2 bis 4 Mal jährlich). Etwa 70-80% der gesamten Produktionskosten von grünem Tee werden durch die Pflückung verursacht.

Grüntee Ernte

Die Ernte des grünen Tees erfolgt bei besonders hochwertigen Gärten durch Handzupfung. Dabei werden pro Trieb nur maximal drei der jüngsten Blätter geerntet. Bei dem Einsatz von spezialisierten Erntemaschinen werden hingegen etwa 4-5 Blätter pro Trieb geerntet. Aus 3 kg Blätter können ungefähr nur 1 kg Tee gewonnen werden. Geerntet wird in Japan bis zu viermal pro Jahr: April/Mai, Juni, Juli/August und Mitte September. Häufig wird in besseren Gärten auf die vierte oder gar auch dritte Ernte verzichtet. Die erste Ernte gilt geschmacklich als die Beste. Gesundheitlich empfehle ich auch die zweite Pflückung täglich zu trinken.

Grüntee Ernte

Handpflückung von Grüntee (Quelle: n-h-k.jp)

Herstellung und Verarbeitung

Nach der Ernte muss die Herstellung des grünen Tees aus den Teeblättern sehr schnell erfolgen. Sie sollte in nur etwa 9-13 Stunden erfolgt sein. Meistens wird die Verarbeitung daher auf dem Gelände des Teegartens durchgeführt. Die wichtigsten Arbeitsschritte nach der Herstellung sind das Welken der Teeblätter (2-4 Stunden), Erhitzen oder Dämpfen (siehe oben), das Rollen , das Trocknen und das Verpacken.

Qualität des grünen Tees

Die Qualität des grünen Tees hängt in geschmacklicher und gesundheitlicher Sicht vor allem von den folgenden Aspekten ab: Qualität der Stecklinge, Lage, Klima, Wetter, Sorgfalt beim Anbau und der Ernte, Herstellungsverfahren, Bio-Anbau und Pflege des Gartens.



21 Responses to “Grüntee”

  1. Hallo Herr Schweikart, gerade hatten Sie mich für Grüntee begeistert und nun das

    deutschlandfunk/stiftung-warentest-immer-mehr-schadstoffe-in-gruenem-tee

    Wie gehen Sie damit um? Deratige Analysen werden wohl kaum in Ihren Tests durchgeführt oder?

    Freundliche Grüße

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, das ist sehr differenziert zu betrachten. Man sollte eben den Tee vom Shop des Vertrauens kaufen. Es gibt sehr viel schlechte Qualitäten im Markt. Schauen Sie doch in der rechten Spalte bei den Tests nach, welche Tees ich für gut befinde. viele Grüße Jörg Schweikart

  2. Guten Tag Herr Dr. Schweikart,
    obwohl ich nun schon einige Jahre konstanter Teetrinker bin, wurde ich leider erst vor ca. einem Jahr auf Ihre Seite aufmerksam. So viele konzentrierte Informationen über den Grünen Tee, die auch die medizinischen Seiten des Teegenusses (sic!) berücksichtigen und nicht nur der Umsatzsteigerung dienen, findet man selten bis gar nicht. Dafür herzlichen Dank!
    Eine kritische Anmerkung habe ich zu machen. Sie erwähnen unter Nr. 7 Ihrer 10 Tips für Grünen Tee die bekannte Faustformel, dass man täglich pro kg Körpergewicht 30 ml reines, stilles Wasser trinken sollte. Diese Formel wird heute von Fachkreisen nicht mehr für der Weisheit letzten Schluss gehalten und durch aus kritisch behandelt. Udo Pollmer hat jüngst einmal vorgerechnet, dass ein Mensch von seiner Statur nach dieser Formel so viel Wasser „wie ein Pferd“ trinken müsste und in die Nähe einer „Wasservergiftung“ käme. Sicher ist dieser Vergleich plakativ, enthält aber viel Wahres. Diese Formel sollte man meines Erachtens nicht sklavisch befolgen und – wie manche es immer noch tun – quasi mit dem Messglas kontrollieren, dass man täglich die vorgeschriebene Menge Wasser trinkt. Viemehr sollten wir auf unseren Körper hören, der uns mit Durstgefühlen schon sagt, wann er Nachschub braucht. Schließlich nehmen wir mit der Nahrung, sei sie auch noch so denaturiert, schon eine bestimmte Menge Wasser auf. Schütten wir dann noch 2-3 l hinterher, ist der Nutzen fraglich, denn der Körper kann nur eine bestimmte Menge nutzen, der Rest geht wieder hinaus. Der Abstand zur Wasservergiftung a la Udo Pollmer ist nicht mehr groß.
    Völlig zustimmen kann ich allerdings Ihrer Empfehlung, soviel Wasser nachzutrinken, wie man gerade (Grünen) Tee getrunken hat. Diese Empfehlung ergibt einen physiologischen Sinn. So können die durch die Wirkstoffe des Tees im Körper gelösten Ablagerungen aus dem Körper hinausbefördert werden. Gerade die diuretische Wirkung des Tees ist meines Erachtens neben der Versorgung mit essentiellen Mineralien, Aminosäuren, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen eine der wichtigsten, weil sie unseren Körper in schonender Weise von vielen Wohlstandsgiften befreit. Ich werde nie verstehen, warum Menschen diese Wirkung des Tees lästig finden, anstatt darüber froh zu sein, dass sie damit unnötigen und schädlichen Ballast los werden.
    Schöne Grüße vom bayerischen Untermain und weiterhin viel Zuspruch zu und viele Besucher auf Ihrer Seite.
    Werner Ackermann

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Herr Ackermann, vielen Dank für das Lob und den Hinweis. Ich möchte Ihnen damit Recht geben, dass alle Faustformeln nie sklavisch befolgt werden sollten. Und ich sehe es auch so, dass der Körper uns am besten sagt, was wir brauchen. Allerdings muss man dann auch die feinen Signale des Körpers hören und verstehen können. Viele Menschen sind dazu nicht oder nur eingeschränkt in der Lage. Dazu sind Faustformeln eben sehr sinnvoll. Ebenso zustimmen würde ich der Ansicht, dass die ausschwemmende Wirkung des Grüntees bei der hohen Giftbelastung aus unserer Nahrung und Umwelt ein echter Segen ist (in der Regel). Nicht ganz Ihrer Meinung bin ich was die Menge des frischen Wassers angeht, die man täglich trinken sollte. Ich verstehe nicht ganz, wie man zB bei 70kg Körpergewicht und damit nach der Faustformel 2,1l Wasser eine Wasservergiftung bekommen soll. Vielmehr sehe ich die Gefahr bei 70kg Gewicht und 0,5l oder 1l Wasser täglich deutlich zu wenig Wasser zu zuführen. Gerade ältere Menschen verspüren häufig nur wenig Durst und denken, dass Ihr Körper damit die richtigen Signale gäbe. Die ist aber leider meist nicht der Fall. Und wenn man jetzt noch grünen Tee trinkt, dann verschlimmert sich die Situation noch. Ich sehe die Faustformel also als wichtige Hilfe, um zu verstehen, dass nur ein wenig Wasser täglich nicht optimal ist. Es ist meist deutlich mehr Wasser, dass wir zu uns nehmen sollten. Aber ich lerne ja nie aus und würde gerne mehr Gegenargumente hierzu hören. Sie können mir dazu ja sehr gerne auch eine Email schreiben. mit den besten Grüßen Jörg Schweikart

  3. Hallo Herr Dr. Schweikart,

    Gratulation für die informative und sehr gut strukturierte Seite!

    Auf der Suchen nach einen gesundem Erfrischungsgetränk bin auf den Matcha-Tee gestoßen. Meine Frage ist, ob bei der Zubereitung von Matcha-Tee ausschließlich mit kaltem Wasser die wertvollen Inhaltsstoffe des Tees sich überhaupt entfalten oder vielleicht sogar „verloren“ gehen?

    Danke und Grüße

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, Matcha sollte besser mit heissem Wasser, d.h. 70-80°C je nach Qualität zubereitet werden. Dadurch entfalten sich die meisten Inhaltsstoffe optimal. Zur Einnahme bestimmter Nährstoffe ist auch die Gabe von Matcha in (kalte) grüne Smoothies geeignet. beste Grüße Jörg Schweikart

  4. Hilft grüner Tee tatsächlich bei Alzheimer und wo bekommt man in München hochwertigen
    grünen Tee ???

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, viele Studien weisen tatsächlich darauf hin. Je nach Grad sollte man vorbeugend eher Sencha bis hin zum Grünteeextrakt (>95% EGCG) einnehmen. Für München habe ich leider keine konkreten Tipps. Ich bestelle meist Online und in einigen Geschäften, siehe die Kategorie Kaufen. beste Grüße Jörg Schweikart

  5. Morgens würde ich gerne GABA und BENIFUUKI Smoothies trinken, neige aber dazu, diese abends vorzubereiten, kühl zu lagern, um sie morgens gleich nach dem Austehen zu trinken. Ist das okay oder nutzenmildernd? Freundliche Grüße GH

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, beim Gaba würde ich massiv davon abraten, wegen der Haltbarkeit der Inhaltsstoffe nach der Zubereitung. Beim Benifuuki ist es weniger schlimm, da die Catechine tendenziell etwa einen Tag mindestens halten, allerdings verliert man auch hier wichtige Inhaltsstoffe und riskiert somit die Balance. Also bitte immer frisch zubereiten. Ausnahme: der Kaltwassertee (mizudashi). viele Grüße Jörg Schweikart

  6. hello und Frage zu ihrer letzten Antwort vom „kalten Tee“

    Wieso ist es schlecht ausgekühlten Tee zu trinken. Ich mach mir meist in der Früh Tee und nehm ihm dann unter Tags in Glasflaschen mit. Quasi als Eistee. Was ist falsch, bzw. schädlich daran??

    Ganz liebe Grüße, Gernot

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Gernot, „schädlich“ ist das nicht, aber der Tee verliert nach dem Ziehen schnell einen Gutteil seiner wichtigen Inhaltsstoffe und damit einen wichtigen Teil der Wirkung und der Harmonie. viele Grüße Jörg Schweikart

  7. Hallo,

    Erstens möchte ich sagen das die Internetseite sehr gelungen ist und mir bei meiner Zubereitung und Auswahl meines Tees sehr geholfen hat.

    Zweitens hätte ich eine frage kann man den Tee auch Kalt trinken ohne angst zu haben das die Wirkung verloren geht.

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, Danke. Leider wird jede Kaltwasserzubereitung schon signifikant schlechter sein, als die Zubereitung mit heißem Wasser. Im Sommer trinkt man allerdings in Japan den Tee meist als kalte Zubereitung. Lässt man ihn lange genug ziehen, so begeben sich noch ausreichend gute Inhaltsstoffe ins Wasser. Im Gegensatz dazu, ist das Trinken von kaltem Tee, der einmal heiß zubereitet worden war, nicht zu empfehlen. Auch das Aufwärmen ist von Nachteil. viele Grüße Jörg Schweikart

  8. Guten Abend Herr Dr.Schweikart,
    ich habe mehrere kurze Fragen an Sie. Aus Zeitgründen habe ich den grünen Tee bisher in kleine Filterbeutel aus Papier mit Poren, portionsweise umgefüllt um im Büro einen einfacheren „Prozess“ des „Aufgießens“ zu erzielen. Am Wochenende, zuhause verwende ich das Übliche Edelstahlsieb, da ich dann genügend Zeit habe. Meine erste Frage, bleiben durch die Papierfiltertüten (extra für Tee, aber optisch ohne Löcher, wie bei Sieben) wichtige Schwebeteilchen und Nähstoffe, Vitamin etc. zurück und erreicht der Tee damit nicht seine vollständige gesundheitliche Wirkung? Zweite Frage: Nach dem Schwenken des Beutels im Behältnis, kurz vor der Entnahme, habe ich ihn am Ende über dem Behältnis mit einem Löffel leicht ausgedrückt, um keine wichtigen Inhaltsstoffe zu verlieren, bevor der Beutel entnommen wird.Ist das falsch, wird der Tee dadurch nur bitter ohne an vermehrten Wirkstoffen zu gewinnen? Meine dritte und letzte Frage: ich trinke täglich ein Liter Tee, verteilt über ca. 5 Stunden, hat so eine Menge auch Nachteile, weil ich oft lese, empfohlende Menge 0,3 Liter. Bei dem Tee den ich trinke handelt es sich um Sencha Matsu von sunday.de .Ich bedanke mich im Voraus bei Ihnen und wünsche Ihnen einen schönen Abend.
    Danke
    Volker Hinz

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Herr Hinz, zur ersten Frage: Das ist abhängig vom Filter. Die meisten Papierfilter (zB Kaffeefiltertüten!) sind nicht geeignet, da sie in der Tat zu viele Teilchen zurückhalten. Das mindert die Wirkung ungemein. Ich empfehle für diesen Einsatz hochwertige Teebeutel aus Japan. Diese sind im Gegensatz zu den üblichen Minderqualitäten in Teebeutel mit hochwertigem Grüntee befüllt. Die gibt es in jedem Fall für Gyokuro und Sencha. viele Grüße Jörg Schweikart

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Herr Hinz, ich sehe gerade, dass ich nur die erste Frage beantwortet hatte. Jetzt noch schnell zu Ihren anderen Fragen: Das Ausdrücken des Tees hat keine signifikanten gesundheitlichen Vor- oder Nachteile, es wird aber den Geschmack eher negativ beeinflussen. Es wäre besser den Tee möglichst frei, mit viel Luft zum Atmen ziehen zu lassen. Die Chinesen und Japaner haben dafür spezielle Teekannen, zB die japanischen Seitengriffkannen (Kyusu) mit eingebautem Sieb, gebaut. Beim Ausschenken fliesst das Wasser mit leichtem Druck durch die Teeblätter und spült die wichtigen Schwebeteilchen sanft und doch bestimmt aus der Kanne. Beim Nutzen eines externen Teesiebs ist darauf zu achten, dass man das Sieb in den letzten 30 Sekunden auf und ab schwenkt, um die Teilchen ins Teewasser zu bekommen. Zur letzten Frage: Ich empfehle keinesfalls den grünen Tee nach der Zubereitung länger aufzubewahren. Er sollte vielmehr innerhalb der nächsten etwa 10 Minuten bzw. so schnell als möglich getrunken werden. Ansonsten verliert man einen Gutteil der positiven Wirkung des Tees. Noch einen Tipp: Ich empfehle nach Möglichkeit zwei bis drei verschiedene Tees der gleichen Sorte zu trinken, jeden Tag einen anderen. Diese Abwechslung bringt einen deutlichen Vorteil, da die verschiedenen Inhaltsstoffe dem Körper immer wieder einen neuen Reiz geben. viele Grüße Jörg Schweikart

  9. Hello

    Ich surf total gern auf ihrer Seite und jetzt wo ich Café gegen Tee getauscht habe wird auch ständig das gelesene in Verkostungen umgesetzt. Jetzt wollt ich mal frage ob sie auch Kaufempfehlungen für Österreich/Wien haben?

    Danke und Ganz liebe Grüße, Gernot

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo Gernot, Danke für das Lob. Leider haben sich aus Österreich noch keine Teefachgeschäfte gemeldet, aber ich würde sehr gerne auch hier Empfehlungen für die Leser aussprechen. Falls Sie Tipps haben, bin ich dankbar. viele Grüße Jörg Schweikart

  10. Ich bin vor einigen Monaten auf dieses Seite gestoßen und lese seither regelmäßig.
    Angefangen mit dem Trinken von grünem Tee habe ich vor ca. 1 Jahr, zunächst Teebeutel aus dem Supermarkt. Mittlerweile bin ich aber auf abgefüllten Tee aus dem Teegeschäft umgestiegen und habe schon deutliche Qualitätssteigerung bemerkt.
    Ein Problem habe ich aber dabei, selbst bei den beiden örtlichen Teehändlern kann ich die Kauftipps nicht umsetzen: Es gibt kaum Tee über 10 € pro 100 Gramm. Außerdem ist der Tee immer in Papiertaschen oder Metallbehältern, aus denen direkt abgefüllt wird. Zudem habe ich bemerkt, daß ich mehr über grünen Tee weiß, als die Verkäufer. So hätte ich dann auch Bedenken, dort überhaupt einen teuren Tee zu kaufen, wenn mir keiner den hohen Preis sinnvoll erklären kann.
    Also müßte ich zwangsläufig im Netz bestellen, nur ist mir klar nicht wo? Ich will ja auch keinen Apothekenpreis für ein nicht hochwertiges Produkt bezahlen. Ich finde es gut, daß Sie keinen Shop hier habt, das gewährt in meinen Augen Neutralität. Aber vielleicht könntet Sie ein paar gute Internetversandhäuser empfehlen?
    Gruß aus Marburg

    • Dr. Jörg Schweikart:

      Hallo, ich kenne dieses Problem gut. Deshalb habe ich vor Kurzem damit begonnen, Händler bei der Grüntee-Auswahl zu beraten. Es ist geplant, von mir empfohlene Produkte mit einem Siegel mit meinem Namen zu versehen. beste Grüße Jörg Schweikart

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